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Das Grundübel

„Das Grundübel ist die seit 1967 andauernde israelische Besetzung palästinensischen Gebiets. Die Besetzung bedeutet Entwürdigung und Entrechtung der Palästinenser. Sie lähmt ihr wirtschaftliches, politisches und soziales Leben.“
 
All diese falschen Worte verbreitet „Schalom 5767 – Berliner Erklärung“ mit bestem Unwissen und Gewissen. Nie ging es Palästinensern besser als in der Zeit der Besetzung. Sie konnten laut Ulrich Sahm, dem NTV Nahostkorrespondenten, an die israelische Küste zum Picknicken, hatten Arbeit in israelischen Fabriken und keine Hamas am Hals. Welches politische Leben hätten Palästinenser ohne ihren Hauptarbeitgeber, die UN, die im Friedensfall sich wahrscheinlich auflösen würde? Welches soziale Leben wäre möglich, wenn man nicht alle paar Wochen die frisch herangezüchteten Hamas-Guerrilleros unter Beschuss nehmen würde und so deren Zahl einigermaßen auf konstantem Level hält? Und warum soll es unter autochtonem Recht, der Scharia, den Menschen dort besser gehen?
 
Ähnlich wie das „Manifest der 25“ folgt Schalom 5767 der Fehlwahrnehmung, dass in Deutschland „zu viele“ Menschen über Israel schwiegen. Es kann sogar sein, dass in Deutschland derzeit eine der am wenigsten antizionistischen Regierungen regiert. Aber warum und wie soll eine solche Regierung im Verein mit offen antisemitischen Linksregierungen wie in Spanien und Italien den Palästinensern helfen? Noch mehr Geld in undichte Apparate pumpen und somit Sprengstoffgürtel und AK-47 bezahlen?
Schalom 5767 fordert nicht weniger:
- Die israelische Besatzungspolitik nicht länger zu tolerieren
- kurzfristig den Boykott der palästinensischen Autonomiebehörde beenden
- endlich die Verwirklichung eines lebensfähigen palästinensischen Staates ernsthaft anzustreben, in Gaza und dem gesamten 1967 besetzten Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalems mit voller Souveränität und freiem Verkehr.
 
Kein auch nur halbwegs mit Realitätssinn ausgestatteter Mensch würde so etwas durchsetzen wollen. Wie soll es aussehen, wenn Europäer die „israelische Besatzungspolitik nicht länger tolerieren“? Ein Boykott? Ein kleines Blitzkrieglein? Und warum soll dann Europa im Gegenzug auch noch eine Regierung tolerieren, die offen und ehrlich sagt, dass sie Millionen Menschen umbringen möchte und all ihr Tun, Handeln und Denken darauf hin ausrichtet und keinen Beweis für die Ernsthaftigkeit zu bringen verpasst?
 
Diese selektive Doppelmoral, die Israel verurteilt, und im gleichen Atemzug Antisemiten mehr Rechte zukommen lassen will, macht Schalom 5767 antisemitisch. Ein palästinensischer Staat auf den gesamten palästinensischen Gebieten würde das Gaza-Phänomen in größeren Dimensionen erzeugen.
Die Vertreibung von Zehntausenden jüdischen Siedlern ohne Garantien, die Zerstörung jüdischer Kulturstätten wie seinerzeit das Jakobsgrab, und ein vom islamistischen Terror durchwestes Hinterland, in dem Rackets sich zanken, Terroristen ihre Ausbildungslager betreiben, Hobbybastler neue Kassams entwickeln und professionelle palästinensische Trauerfrauen wie immer ihre Hände theatralisch gen Himmel recken, um die Juden für all das zu verfluchen.
 
Auch ein dummer Mensch hat ein Gewissen und kann dieses gebrauchen. Die Menschen, die Schalom 5767 geschrieben haben, sind nicht dümmer als andere, wie Henrik M. Broder in der Jüdischen Allgemeinen annimmt. Genau genommen sind sie und denken sie wie alle anderen. Was in Deutschland weder verwundert noch verstört. Sondern ziemlich banal ist und kein Grund, großartige Theorien über jüdischen und nichtjüdischen Antisemitismus, Erfahrungshorizont und Erkenntnisphilosophie zu wälzen.
Während also selbst die Jüdische Zeitung vom Januar auf Seite 3 unkommentiert eine ganze Seite solchem Spleen widmet, hat CNN eine andere Taktik. Langweilige antizionistische Manifeste, in denen seit Jahren immer wieder das gleiche zu lesen ist, hat die Welt genug und keinen haut’s noch vom Hocker. „Inside the middle East“ präsentiert Antisemitismus ganz cool: „Who’s the real terrorist“ rappen DAM (Da Arabian MC's) bis zum Erbrechen in die Kameras, mischen mit Hip Hop, Tupac-Postern und, wie rebellisch, umgedrehten Mützen die arabischen Israelis ordentlich auf. Dahinter Streams aus der Intifada, ein paar Hubschrauber, Raketen, schutzlose Palästinenser, Leuchtbuchstaben auf Mauern: You can’t divide us! Das kommt doch mal fett. So macht Israel-Bashing Spaß, und nie war Hip-Hop konformistischer. Ob sie mit ihren Baggy-Pants in Palästina die Arschritze blitzen lassen dürften und gegen „Terrorismus“ singen?
 
Und weil der Kontrast es so will, kommt direkt nach den coolen Underground-Arabern ein Beitrag über uncoole Juden, die mit komischen Mützen ihre Religion voll arg krass raushängen lassen und überhaupt nicht so fette Tupac-Poster im Laden hängen haben, dafür aber schwule Röcke tragen. Die Botschaft war deutlich, danke CNN, ich schalte dann mal lieber nicht so schnell wieder ein.
 
Das einzige, was einem da noch Hoffnung gibt, ist wieder einmal die letzte Insel der Aufklärung: Southpark. Die Folge „Good Times with Weapons" ist nicht nur zum Totlachen, sondern stellt zugleich mit der Fokussierung auf Cartman den Antisemitismus als zentralstes Motiv in den Folgen heraus. Kaum noch eine Folge, in der nicht Mel Gibson für den Antisemitismus dieses kleinen miesen Scheißers herhalten muss. Na dann, Schalom Kyle!
11.1.07 22:59
 


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bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


tee / Website (13.1.07 11:21)
mmh ... antipalästinismus???


caffeine (13.1.07 11:59)
was zur hölle?!


nichtidentisches (13.1.07 12:18)
Satzbildung


tee / Website (13.1.07 21:11)
hölle - so'n religiöser ort für satzbilder/innen?
für argumentfetischist/innen?
oder für southparkbildungstum?
ups, die verben!


bla (13.1.07 22:27)
blogs = unbelegten Dreck schreiben, der die Welt nicht interessiert. wieder hiermit ein ganz großes Beispiel dafür gefunden. Hauptsache die eigene Meinung (ahem wenn das noch so bezeichnet werden kann..) wird durch sich selbst bestätigt. wozu fakten, wenn die welt doch eh dem eigenen weltbild folgen muss..


nichtidentisches (14.1.07 11:58)
Definiere Fakt! Wo fehlt denn deiner Meinung nach ein Beleg? Und wo widerspreche ich Fakten? Zeig dich doch mal diskussionsfähig, vielleicht gehe ich ja drauf ein...


tee / Website (15.1.07 03:32)
"nie ging es palästinensern besser als in der zeit der besetzung." plus cartmans links dürften wohl reichen!


nichtidentisches / Website (15.1.07 11:50)
Hi Cartman

Die Links wurden gelöscht. Kannst sie nochmal posten und mach zwischendrin einen Umbruch, sonst verzerrt das die Artikelgröße.
Und inwiefern widersprechen die Artikel dem gesagten: "Nie ging es den Palästinensern besser als zur Zeit der Besetzung?" Seit sie ihre komische Autonomie und die Intifadas haben gehts steil bergab. Das ist auch der Grundton der von dir verlinkten Artikel. Dass sie unfähig und nicht Willens sind, friedlich einen Staat aufzubauen, der von der Nähe zu einem Hightech-Staat wie Israel profitieren könnte, haben sie schon von je bewiesen.


nichtidentisches / Website (15.1.07 11:51)
Ach so, ich vergaß: Du Schmalzgrab!

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