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Wie geht es uns, Herr Zuckermann?


Namhafte Antisemiten auf der Holocaust-Konferenz in Teheran.

Selbst ist der Adornoschüler: Weils mit der PR für den Postzionismus in Israel nicht klappt, versucht es MZ hierzulande. Mal wieder. Die taz machts möglich, allen Ticketreitern eine Freifahrt zu gönnen, da brauchts eine peppige Überschrift, politisch korrekt als Zitat eines Juden: "Bis zum letzten Blutstropfen."

Taz: „ Unterschätzen sie nicht den Hass auf arabischer Seite?“
MZ: „Der Hass speist sich aus dem Nahostkonflikt, nicht umgekehrt. […] Wir können nicht erwarten, dass erst der Hass verschwinden muss, bevor wir Frieden machen.“

„Frieden machen“, das geht wie Sandförmchen oder Friedensforschung studieren:

MZ: „Den Krieg haben wir ausprobiert. Das einzige, was wir noch nicht ausprobiert haben, ist der Friede.“

Israel hat einen Friedensvertrag mit Ägypten, mit Jordanien ist man sich weitgehend einig und bis letzten Juni hielt sogar Syrien das Maul. Jeder, der von Israel Frieden wollte, hat ihn bislang bekommen. Den Palästinensern bot man ein ums andere Male Frieden an, trug ihn ihnen auf den Händen nach, verzichtete auf militärisch gebotene Aktionen zugunsten des Prestiges, liefert Hilfsgüter nach Gaza, hält den Palästinensern die ärgsten Verbrecher mittels Raketentechnologie vom Leib, aber MZ ist das nicht genug. Er will die freiwillige Selbstauflösung ohne Garantien: Räumung, Rückzug, Jerusalem und Rückkehrrecht. Die Räumung der Siedlungen in Gaza wurde durchgeführt, weil jüdische Existenz unter Feinden trotz allen Widerstandes nicht auf Dauer möglich ist. Das Zeigen von Schwäche wurde noch nie in der Geschichte von Palästinensern und anderen Islamisten belohnt. Jerusalem als Hauptstadt zweier Staaten vorzuschlagen ist ein schlechter Witz, wo einer von beiden noch vor der Gründung zwischen Bürgerkrieg und Regierungsunfähigkeit schwebt. Und dann sollen laut MZ noch 150000 bis 200000 in Flüchtlingslagern geschulte Palästinenser zurückkehren dürfen.

Die Wahnidee MZs ist, dass Israel schuld ist am Nahostkonflikt. Weil Israel sich als berechenbar und verhandlungsfähig erwiesen hat, meint nun alle Welt, dies ausnutzen zu müssen und auf mehr Zugeständnissen an die Palästinenser zu beharren, um eine Verhandlungslösung vorzutäuschen. Die Palästinenser haben noch nie ein Rückkehrrecht für verfolgte Juden, Reparationen für die Zerstörungen in jüdischen Vierteln oder einen Stopp der Siedlungstätigkeit von Palästinensern in Israel diskutiert. Wenn die Palästinenser ein ums andere Mal die „demographische Waffe“ zücken, Selbstzeugnis islamischer Potenz, erhebt sich kein Protest, das naturgemäße Wachstum einiger jüdischer Siedlungen im Westjordanland aber stört den Weltfrieden nachhaltig.

MZ sieht jüdische Blutschuld als Auswirkung dieser Störung:

Taz: „Welche Auswirkungen haben all diese Entwicklungen denn auf die jüdischen Gemeinden in Europa?“
MZ: „Was ich nicht ertragen kann, ist, dass die jüdischen Gemeinden in Europa ihren Kampf bis zum letzten Blutstropfen auskämpfen – und zwar bis zu unserem letzten Blutstropfen, dem der Juden in Israel. Ein Grund dafür: Die meisten Israelis finden es unmöglich, dass man als Jude in Deutschland oder Österreich noch leben kann – nach der Schoah. Im Unkehrschluss fühlen sich die jüdischen Gemeinden verpflichtet, noch jeden Aspekt der jüdischen Politik zu unterstützen.“

Ach, dann ist ja gut, Herr Zuckermann. Die jüdischen Gemeinden in Europa schächten also mehr oder weniger indirekt die Juden in Israel. Die liebe Taz lässt auch kein Fettnäpfchen aus und hakt nach:

Taz: „Spielt denn da nicht auch die Angst [wohlgemerkt, nur die Angst, nicht der reale Antisemitismus, d.A.] vor einem „neuen Antisemitismus“ eine Rolle?“
MZ: „Es gibt den Antisemitismus als sozialpsychologisches Phänomen – der braucht oft nicht einmal Juden. Aber der Antisemitismus wird heute auch durch die Geschehnisse im nahen Osten gespeist. Ich sage nicht, dass der Nahostkonflikt den Antisemitismus schafft. [ggvgl. oben MZ: „Der Hass speist sich aus dem Nahostkonflikt und nicht umgekehrt“ d.A.] Aber die israelische Politik verleiht dem Antisemitismus Legitimation. Da kann ich nur sagen: Bravo, tolle Leistung! Und wie wird darauf reagiert? Indem man versucht, jede Kritik an Israel mit Antisemitismus gleichzusetzen. Sogar Juden wie ich, die Israel kritisieren, werden als objektive Zuträger des Antisemitismus bezeichnet – absurderweise sogar von nichtjüdischen Israelfans, die behaupteten Antisemitismus benützen, um sich selbst zu profilieren.“

Nun, eines kann man nach diesem Interview MZ versichern: Niemand wird ihn hier bloß als „objektiven Zuträger des Antisemitismus“ bezeichnen. Wer derart unverschämt den Antisemitismus als aus einer von Israel aus gestörten Realität legitimierbar und gespeist bezeichnet und jüdischen Gemeinden eine Blutschuld wegen der Unterstützung Israels unterstellt, der macht sich des Antisemitismus mehr als verdächtig, jüdische Mutter hin oder her. Den Antisemiten verliehen Ritualmordlegenden Legitimation, das Märchen von der zionistischen Weltverschwörung, sogar ein umgefallener Sack Reis in China wäre einem Antisemiten Legitimation zum Pogrom genug, aber nein, MZ will ausgerechnet die Juden selbst zur Verantwortung für den Antisemitismus ziehen. Immer noch sinnvoller wäre es, das Umfallen von Reissäcken in China endlich dauerhaft einzuschränken.

Wer einem Reporter auf die unverschämte Frage: „Angesichts all dessen: Ist Israel eher gut oder eher schlecht für die Juden?“ nicht mindestens mit einem Abbruch des Gesprächs antwortet, sondern noch einen draufsetzt:
„Wenn wir es nicht schaffen, Frieden im nahen Osten zu schaffen, dann wird Israel etwas sehr schlechtes für die Juden gewesen sein“,
den kann man meines Erachtens getrost vergessen im Kampf gegen den Antisemitismus. MZ ist derart beseelt von seiner Mission gegen die Blutschuld der jüdischen Gemeinden, die ihn "bis zum letzten Blutstropfen" opfern, da verschafft kein Waffenstillstand oder gar Friedensangebot Linderung. Ohne den Nahostkonflikt wäre es die Armut oder der innerisraelische Rassismus, wegen dem Leute zu Antisemiten werden. Und dann bleibt ja doch noch die gute alte Weltverschwörung übrig.

15.12.06 20:47
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Berta (4.6.09 23:40)
GUT GEGEBEN !

Wir müssen mehr in die OFFENSIVE gehen !

z.B mit : Der ewigen Sündenbocke, die Protokolle der weisen von Zion und die Verlogenheit der Linken
oder
telltheChildrenthetruth.com + aval31.free.fr +
w.Die große Lüge und der Medienkrieg gegen ISRAEL;
und den
ökonomisch-ökologischen Gegendjihad einleiten !

Bitte konkret nachfragen !

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