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Hommage a Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy mit 12, als er bereits Streichersinfonien komponierte.

Manchen gilt der Begriff der Romantik als Reizvokabel, die erregte Abwehr erzeugt. Adorno zum Beispiel wird nicht selten eines zu versöhnlichen Umgangs mit der Romantik geziehen. Romantik wird automatisch mit Göttinger Hain, Novalis und Gebrüder Grimm assoziiert. Die kreative Gewalt der Romantik geht denen, die sie nie vernommen haben, bereits auf und unter im Kitsch eines "Mönch am Meer" von Caspar David Friedrich oder im nationalistischen Geschmachte eines Stolbergschen "Lied eines deutschen Knaben".

Sollen sie doch Kuchen essen, rufen solche "revolutionären" Schmäher der Romantik den zur Vereinzelung verurteilten Menschen in einer Welt zu, in der es den Kuchen, das Richtige im Falschen, nicht geben kann, sondern allein künstlerische Sublimierungsformen von und gegen Melancholie oder Verdrängung in Suff, Prahlerei und Dogmen.

Der Schmerz über ein falsches Ganzes wird in der kreativen Romantik in Kunst und Musik wiederholt, erneut durchlebbar gemacht, und wirkt darum bedingt therapeutisch, ohne die Wiederholung gänzlich dem Zwang zur Bewusstmachung zu unterwerfen. Die Übertragung muss auf ein Abstraktum, Schallwellen in der Luft, den damit assoziierenden Geist, das erzeugte Gefühl stattfinden, wenn nicht gerade zufällig ein Störenfried mit Bonbonpapier und Husten den Übertragungszorn auf sich zieht. Freud hasste angeblich Musik und verbotseinen Kindern eine musikalische Ausbildung. Möglicherweise, weil er erkannte, dass die Individuen in der Tröstung verharren und nicht zur Reflexion schreiten. Problematisch ist, dass die Übertragung ohne Vorbedingungen gewährt wird.  Der Wiederholung schmiegt sich sicherlich die Gefahr der Affirmation im Ausfall der Reflexion und der Kritik darin an. Ebensolches wäre aber von jeglicher Kunst zu behaupten, ob nun beim Betrachten von Goyas "Saturn" eine Reflexion über die Abwehr des Ödipuskonflikts eintritt liegt beim Betrachter, nicht beim Künstler, der dies prinzipiell ermöglicht. Mendelsohns "Schottische" vermag in ihren schmetternden Fanfarenstößen ebenso den Triumph des Geistes einzufangen wie in den seufzenden chromatischen Streicherwellen die Unauflösbarkeit dessen auszudrücken, woran das Individuum leidet und scheitert. Am 4.11.1847, vor 159 Jahren, starb er mit gerade einmal 38 Jahren am Schmerz über den Tod seiner Schwester.

 

5.11.06 13:31
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


sockel (8.11.06 01:25)
hommage a Felix Mendelssohn Bertholdy heisst das


nichtidentisches (8.11.06 11:39)
Dankeschönchen, Französisch sollte ich vielleicht doch besser lassen, aber ich gebe auch zu, dass der Artikel etwas verplustert ist.

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