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Sympathy for the devil


Quelle

"Die UN-Plattform zur Vernichtung der Demokratie" von Anne Bayefsky, unauthorisierte Übersetzung des englischen Originals von nichtidentisches:

Einst wurden alle Reden zu beliebigen Themen bei der UN mit einem kollektiven Ho-Hum abgesegnet. Aber die gestrige Eröffnung der „General Debate“ der Generalversammlung erregte unvorhergesehene Aufmerksamkeit. Die Weltmedien waren auf den UN- Schwellen platziert und auf irgendeinen Befehl hin die Menge der Protestler gleich unten auf der Straße, außerhalb der Sichtweite, aber nicht außer Hörweite.

Trotz der gelegentlichen Zuhilfenahme des UN-EZE Übersetzungssystems, war schmerzhaft klar, was Amerikaner für ihre 5 Milliarden pro Jahr bekommen. Zuerst kam der Generalsekretär Kofi Annan. Er verkündete, der Arabisch-Israelische Konflikt sei der wichtigste Konflikt heute. Warum? Weil er „emotional“ für „Leute weitab vom Schlachtfeld ist“. Übersetzt: Anti-Semiten aus aller Welt werden emotional wegen der Existenz des jüdischen Staates. Annan’s Lösung für all diese Gefühle ist der Sicherheitsrat, der die israelische Besatzung beenden solle. Bis zu diesem Zeitpunkt war sehr klar, dass „andere Konflikte“ überall auf der Welt nicht gelöst werden würden. Übersetzung: Israel dem Reissbrett der UN oder dem blutrünstigen Mob auszuliefern wird nicht genügen. Wenn er schon darüber sprach, konnte Annan einem Seitenhieb auf den Papst nicht unterlassen. Er beschwerte sich, dass die Gefühle des Mobs provoziert würden von „Gefühllosigkeit gegenüber anderer Leute Glauben oder heiliger Symbole – absichtlich oder anderweitig.“ Was der Generalsekretär nicht erwähnte in seinem letzten großen Auftritt vor dem Ruhestand, als er über die Herausforderungen unseres Zeitalters salbaderte, war das Wort „Demokratie“.

Dann war da der französische Präsident Jaques Chirac. Er ergriff die Gelegenheit der Welt anzukündigen, dass er es nicht wirklich ernst meinte, als er den USA versicherte, er würde Sanktionen gegen den Iran im Falle eines Fehlschlages des letzten Sicherheitsratsultimatums unterstützen. Chirac sagte: „Dialog muss siegen. Lass uns sprechen in der Absicht, in Verhandlungen zu treten.“ Das ist natürlich dieselbe Person, die eine führende Rolle dabei versprach, den südlichen Libanon mit französischen Soldaten zu füllen, die die Hisbollah entwaffnen würden. Er drängte danach die Italiener, zu übernehmen, während er versuchte, mit der Bereitstellung von einigen Männern in Schlauchbooten davonzukommen.

Der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinedschad gab sich große Mühe in der Kategorie pathologischer Lügner. Er redete über Wahrheit, obwohl er den Holocaust zur Diskussion stellte. Er sprach über Frieden, wo er die Hisbollah mit den 3,900 auf Israel abgefeuerten Missiles versorgte. Er redete über Gerechtigkeit, wo das iranische Rechstsystem Kreuzigung, Steinigung und Kreuzamputation von rechter Hand und linkem Fuß beinhaltet. Er sprach über die Gefahren nuklearer Waffen, wo er auf deren Herstellung versessen ist. Und er sprach über die Übel des Zionismus, wo er kein Problem mit dem Selbstbestimmungsrecht von Nichtjuden hat.

Die wirkliche Überraschung des Tages war Präsident George W. Bush. Letztes Jahr zu dieser Zeit stellte der Präsident eine Liste von Reformen vor, die er von der UN in naher Zukunft erwartete: einen neuen Menschenrechtsrat, der nicht Verbrecher unter seinen Mitgliedern aufweist, einen umfangreichen Plan gegen den Terrorismus, bedeutsame institutionelle Reformen im Gebiet der Aufsichtsführung, der Rechenschaft, der Effizienz. Nicht eine dieser Forderungen wurde erfüllt, aber anstatt eine Mängelliste aufzustellen sagte der Präsident nichts über die UN-Reform. Zu Iran war das Weitestgehende, was er aufbringen konnte „Iran muss seine Ambitionen auf nukleare Waffen aufgeben.“ Keine Rede von Sanktionen. Keine Erwähnung von Konsequenzen auf Irans offensichtliche Weigerung, diese Ambitionen aufzugeben. Über die Hamas sagte er „die Welt wartet darauf, zu sehen, ob die Hamasregierung eine… extremistische Agende weiterverfolge.“ Wartet darauf zu sehen? Nur wie vieler Raketenangriffe, Entführungen, Brandreden die zu Rassenhass und Gewalt anstacheln, oder Morde bedarf es um ein Extremist zu sein? Und zur palästinensisch-israelischen Front sagte er „das palästinensische Volk leidet unter der täglichen Erniedrigung der Besatzung" – exakt die gleiche Sprache wie – Kofi Annan.

Zweifellos, angesichts der Feindseligkeit des UN-Forums gegen Amerika würde dort nichts außer unterwürfigem Gebrabbel eines amerikanischen Präsidenten gut ankommen. Das ist genau die wirkliche und aktuelle Gefahr der UN – nur darauf zu achten, woher wir kommen und ob wir einen Beliebtheitswettbewerb in der UN gewinnen. Das ist ein Wettbewerb, in den wir niemals hätten eintreten dürfen.

Veröffentlicht: Mittwoch, September 20, 2006

Es stellt sich tatsächlich die Frage, warum die USA masochistisch einer Organisation den Tropf halten, die das erklärte Ziel hat, Revolverhelden wie Hugo Chavez oder Mahmoud Ahmadinedschad zu beklatschen, wenn diese wieder einmal ein Forum für ihre antisemitische Propaganda bekommen. „Es riecht nach Schwefel, der Teufel Bush war gestern hier“, so der venezolanische Präsident anknüpfend an mittelalterliche Hetzreden und Inquisitionsprozesse. Einem solchem Publikum erscheint der 11.9. als Exorzismus.

"Alle Weißen sind Teuffel! Auch du bist ein weißer Teuffel!" (Marburg 2006, Herrenklo im B-Turm, 3. Stock)

25.9.06 12:21
 


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bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(25.9.06 12:58)
ich sähe das un-hauptquartier auch lieber in genf als in new york. echt jetzt.


nichtidentisches (25.9.06 21:55)
Ich nehme an, du kommst gleich mit irgendner antiamerikanischen Phrase von wegen zu viel Einfluss der USA auf die UN.


Arwen / Website (25.9.06 22:44)
In der Regensburger Rede kritisierte der Papst zurecht den Islam - wir dürfen uns nicht einschüchtern lassen und müssen unser Recht auf Freiheit verteidigen!

Bitte unbedingt hier eintragen:
http://www.gopetition.com/online/9659.html


nichtidentisches (26.9.06 11:21)
Ich denke, der Papst ist der letzte, der wirklich Unterstützung braucht. Wenn er will, kann er ja einen Kreuzzug ausrufen, dass er so dumm ist, zu widerrufen, zeugt nur davon, dass er sich nichts dabei gedacht hat.
Ein rückgratsloser Knochen.


(26.9.06 17:33)
Ich bin auch der Meinung, dass er zu oft das Missverständnis bedauert hat, widerrufen hat er jedoch nicht.
Wenn man bedenkt, dass er sich auch um die Sicherheit etlicher Christen in arabischen Ländern Sorgen machen muss, ist es auch nicht rückradslos nennen, wenn er versucht, die Moslems zu besänftigen, damit nicht noch weitere Nonnen massakriert werden.
Der polemische Stil deines Kommentars und deine Bemerkung den Kreuzzug betreffend zeigt, dass du dich weniger für Kirchengeschichte/-politik interessierst, daher spare ich mir weitere Kommentare dazu.

Obiger Artikel ist jedoch scharfsinnig und gut geschrieben, was widerum beweist, dass man sich über Dinge, für die man sich interessiert, besser informiert.


nichtidentisches (27.9.06 13:25)
Ich gebe dir in deiner Kritik recht, die Flanke war auch zu offen, ebendieses Argument (rückgratlosigkeit) konnte eben auch als menschliches Absehen vom Zweck zugunsten der Opfer interpretiert werden.
Das mit dem Kreuzzug: Natürlich interessiere ich mich für Kirchengeschichte und selbstverständlich ist ein Kreuzzug kein mögliches mehr seit der Säkularisierung und der Trennung von Kirche und Heerschaften. Die Polemik sollte auch eher die Frage aufwerfen, wie von einer machtposition aus, die der papst hat, zu reagieren wäre, wenn täglich der Djihad gegen die Kirche und andere gepredigt wird. Also darauf hinzuweisen, warum kein Kreuzzug von christlicher Seite möglich ist, und warum man welches Mittel wählt, um sich der Zudringlichkeit des Islam zu erwehren. Der Artikel oben ist nicht von mir, allenfalls die Schlussbemerkung. Seine "Scharfsinnigkeit", die ich nun auch nicht übertreiben würde, fällt daher nicht auf mich zurück:-)

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