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Terrakotta als Leitbild

Ein deutscher Kunststudent hat sich als Terrakottakrieger verkleidet in die Ton-Armee des ersten chinesischen Kaisers gemischt. „Es war die Begeisterung, Teil der Armee zu sein“ soll Pablo Wendel aus Stuttgart gesagt haben. Er habe keine Aktionskunst im Sinne gehabt, sondern wollte sich als Teil der alten Kultur fühlen. Was da in der Individualpsyche seinen Platz an der Sonne will, bedarf deutscher Zurichtungen auf „die alte Kultur“ und faschistischer Identität der Volksgenossen unter einem Führer, die letztlich nur durch Vernichtung um ihrer selbst willen zu erreichen ist. Wozu ein toter und nichtsdestotrotz todesängstlicher Herrscher noch taugt… (Es wird berichtet, dass ihn der Tod auf einer langen Reise zur Insel der Seeligen im östlichen Meer überraschte. Er hoffte, sie zu finden und dort Unsterblichkeit zu erlangen. Als seine Leiche zu riechen begann, nahm man einen Fischkarren mit in den Zug, um den Geruch rechtfertigen zu können. Man hielt seinen Tod zunächst geheim.)*

Man mag sich anhand dessen auszumalen, wie diesmal nicht erst in zweitausend Jahren und nicht allein als individuelle Profilneurose ein Hitlerkult und Nazideutschland als "alte Kultur" wiederaufleben könnte, wenn die Geschichte nicht schleunigst ein Subjekt in den freien Menschen, die sie gestalten, bekommt. Allein anhand einiger Tonfiguren den Drang zu bekommen, sich mit etwas zu identifizieren, und dabei von jeglichem geschichtlichen Gehalt abzusehen, ist höchst bedenklich...

"Ich war nie der Meinung, daß etwa Chinesen oder Japaner rassisch minderwertig wären. Beide gehören alten Kulturen an, und ich gebe offen zu, daß ihre Tradition der unsrigen überlegen ist. Sie haben allen Grund; darauf stolz zu sein, genau wie wir stolz sind auf des Kulturkreis, dem wir angehören. Ich glaube sogar, daß es mir um so leichter fallen wird, mich mit den Chinesen und den Japanern zu verständigen, je mehr sie auf ihrem Rassenstolz beharren."
(Francois Genoud, "Äußerungen des Führers" im Führerhauptquartier. 13.2.1945. Angeblich eine Fälschung, nichtsdestotrotz Direktimport aus dem Wahn des Nazis Genoud)

"Bald nachdem der Erste Kaiser König von Qin wurde, begannen Grabungs- und Bauarbeiten am Berg Li. Nachdem er das Reich gewonnen hatte, arbeiteten über 700.000 Fronarbeiter aus allen Landesteilen dort. Sie gruben drei unterirdische Flüsse und gossen flüssige Bronze für den äußeren Sarg. Das Grab war gefüllt mit Modellen von Palästen, Pavillons und Ämtern, mit wertvollen Gefäßen, Edelsteinen und Raritäten. Handwerker wurden beauftragt, Armbrüste so zu installieren, dass jeder einbrechende Dieb erschossen würde. Alle Flüsse des Reiches, der Gelbe Fluss und der Lange Fluss wurden in Quecksilber nachgeahmt und durch eine Mechanik so bewegt, dass sie in einen Miniaturozean flossen. Die Himmelskonstellationen waren oben, die Regionen der Erde unten dargestellt. Die Lampen waren mit Walöl gefüllt, sodass sie möglichst lange Zeit brennen würden."
Auszug aus Sima Qian's Historischen Aufzeichnungen (Shiji)

19.9.06 15:12
 


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