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Israelsolidarität - nothing else matters



Dieser beschissene kleine Krieg mit seinen Oh-Wunder zivilen Opfern in Libanon und Israel gereicht den linken Aposteln und Ajatollahs zum Grund, Massenveranstaltungen zu wagen, eine beispiellose Medienkampagne loszutreten und auch ansonsten zu beweisen, was sich bis dato durch die Antisemitismusdebatte in der Linken getan hat: Nichts! Die Antiimperialisten machen weiter wie zuvor, die selbsternannten Gemäßigten tragen immer noch stolz Objektivität, also Teile-teile-Kuchen, zur Schau und schwafeln von "Sekten", "Extremisten auf beiden Seiten", "innerlinke Grabenkriege" und "notwendiger Einigung zur Überwindung des Kapitals".

Die braven taz-LeserInnen, die aufrechten Indymedia-Egomanen, die supersolidarischen Kaffeeverkäufer, alle finden sich brav ein am Lagerfeuer des Antisemitismus, weils so schön wärmt! Sudan, Sri Lanka, Kongo, Kolumbien, überall gibt es Kriege, aber sobald der "Jude unter den Staaten" sich wehrt, muss in Massen demonstriert werden.

Das Spiel "guter Jude-böser Jude" ist diesmal das bevorzugte: Chomsky, Zuckermann, Avnery, diese drei führen die Hitliste des antisemitischen Packs an. Die taz veröffentlicht Titelbild um Titelbild mit antiisraelischer Propaganda, Titelkommentare sind ausschließlich Antizionisten wie Avnery vorbehalten, auf Indymedia wird alles gelöscht, was Kritik an den zahllosen Demonstrationen von ausgemachten Islamfaschisten und Antisemiten übt. All dies unter der Prämisse, den "guten Juden" gegen die "bösen Juden", i.e. die "rechte" israelische Regierung und alle die sie gewählt haben, des weiteren etwa die gesamte israelische Bevölkerung, zur Seite zu stehen.
Auch die Intellektuellen wie Vargas Llosa nimmt man bei der taz begeistert auf, um gerade im Namen der Israelsolidarität das Land Israel von den "bösen Juden" zu reinigen.

Antiisraelische Propaganda kommt in der Antisemitenpostille Indymedia auch sehr gerne auf die Titelseite und wird im "Open Posting" stets als inhaltlicher Beitrag gewürdigt, da mag auch noch so gehetzt werden. Die Lateinamerikanische Antisemitismussolidarität wird hochgehalten, stolz werden Propagandavideos präsentiert und selten hat man mehr Morddrohungen an Antideutsche und Juden gehört als dieser Tage.
Also demonstriert man als aufgeklärter Mensch dieser Tage lieber mit Beckstein gegen Antisemiten, als mit Antisemiten gegen Beckstein oder Studiengebühren oder was auch immer dieser Linken gerade einfällt.

Auch wenn Antisemiten jegliches Argument nur wahnhaft verdrehen müssen, sei hier dieses gewagt:
Noch nie hat eine Armee mehr Aufwand betrieben, um zivile Opfer zu vermeiden!

Der Medienkrieg ist für die zivilen Opfer mitverantwortlich. Je mehr blutige Kinder vor die Kameras gezerrt werden, desto mehr wird die Hisbollah auf genau diese Bilder setzen. Sie sind stärker als alle Katjuschas in ihren Waffenkammern. Komplett flöten geht die Würde des Opfers, das in hilflosem, totem Zustand abgelichtet und den Gelüsten der Betrachter ausgesetzt wird.
Die libanesischen Hilfskräfte beginnen mit den Rettungsarbeiten in der Regel erst, wenn die ausländischen Kameras eingetroffen sind, denen sie dann Leiche um Leiche genüßlich vorlegen.

"Hours before the air force's press conference, Israeli Ambassador to the United Nations Danny Gillerman told NBC's Meet the Press program that he suspected the building collapse was orchestrated by Hizbullah because it was in their interests.

He said Hizbullah also might have prevented the civilians from leaving the collapsed structure "in a cynical and brutal way."

Israeli officials noted that the Lebanese rescue teams did not start evacuating the building until hours after the collapse and only when the camera crews came. The rescue team then took out the bodies of children slowly for the camera crews."
Quelle: Jerusalem Post

Nur noch zynisch wirkt die Empörung der Weltöffentlichkeit angesichts der fortdauernden Terrorattacken im Irak, bei denen täglich die Todeszahlen von Qana aufs Neue erreicht werden. Auf einmal sind die UN "extrem schockiert" über Qana, als habe sich dort eine neue Form des Bösen manifestiert.

Laut den aktuellen Web.de News stehen 87 % der Libanesen hinter der Hisbollah und 70 % fanden den Angriff auf Israel gut. auch wenn zweifelhaft ist, ob diese Zahlen aus seriösen Quellen stammen, so besteht doch Grund genug, die von israelsolidarischer Seite häufig bejubelte "Befreiung" des christlichen Libanon von der Hisbollah zu hinterfragen. Was macht man tatsächlich, wenn hinter der Hisbollah ein relevanter Teil der Bevölkerung steht, wie es ja auch die Friedensforscher herunterseiern? Diese nehmen es als Grund, am besten gar nicht zu handeln, sondern in einen Dialog zu treten. Der gleiche Fakt könnte aber auch Anlass sein, über Besetzung, Feindaufklärung und Reeducation intensiv nachzudenken.

Kofi Annan dürfte davon weniger begeistert sein, hat seine Organisation sich doch die Zerstörung und Verhetzung des "rassistischen" Staates Israel zum Hauptziel gesetzt. Sein neuester Coup:
"UN-Generalsekretär Kofi Annan brachte einen neuen Vorschlag ein, der nun erörtert wird: "Wie wäre es, wenn die Hisbollah Teil der libanesischen Armee wird, im Rahmen eines umfassenden Abkommens, das auch Israels endgültigen Rückzug, auch vom Gebiet der Sheba-Farmen, beinhaltet"."
Quelle: Hagalil

31.7.06 16:55
 


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