Startseite
    Antiamerikanismus
    Antisemitismus
    Islamismus
    Verwaltete Welt
    Kulturindustrie
    Rassismus
    Aberglaube
    Kulturalismus
    Make a wish
  Über...
  Archiv
  African Islamism
  Gesammelte Werke
  Texte
  African witch-hunts
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Sofakunst
   Wikipedia
   Fremdwörter-Lexikon
   Marx-Engels-Werke
   Asia Times
   This is Zimbabwe
   
   Achse des Guten
   adf
   africa daily
   african studies quarterly
   african sun news
   aftershow
   against
   allafrica.com
   Antibürokratieteam
   Arabs for Israel
   Jaegerzaun
   Atlas Shrugs
   Bad Blog
   Bahamas
   What is witchcraft?
   Botschaft Israels
   ca ira Verlag
   unterdemstrich
   Camera
   classless
   ChinaDaily
   Die Jüdische
   Dissidenz
   Emma
   e pluribus unum
   Ex-Blond
   EYEontheUN
   FdoG
   Frontierpost Pakistan
   Fuchsbau
   Gripsiltis
   Haaretz.com
   Hadith Database
   honestly concerned
   Iranfocus
   iraqui bloggers central
   israel defence force
   Israel News Infolive
   Israpundit
   Ivison
   Jerusalem Post
   John Cox
   kaffe ohne sahne
   Karwan Baschi
   LittleGreenFootballs
   lizas welt
   maedchenblog
   Matthias Küntzel
   MEMRI
   Middle East Info
   myissue
   nada
   No Blood for Sauerkraut!
   planethop
   prodomo
   sandmonkey
   sozioproktologe
   spirit of entebbe
   starblog
   Telegehirn
   tous et rien
   ugly dresden
   unkultur
   WADI
   weapons of modern democracy
   western resistance
   Wind in the Wires

kostenloser Counter

Webnews



https://myblog.de/nichtidentisches

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Mit Friedensforschung zum intellektuellen Paläolithikum

 
„Die Juden sind heute die Gruppe, die praktisch wie theoretisch den Vernichtungswillen auf sich zieht, den die falsche gesellschaftliche Ordnung aus sich heraus produziert. Sie werden vom absolut Bösen als absolut Böse gebrandmarkt.“ Adorno/Horkheimer „Elemente des Antisemitismus“
 
PD Dr. Johannes M. Becker, Koordinator des Zentrums für Konfliktforschung der Phillips-Universität Marburg beweist in „Meinung zum Tage – Brandstiftung aus Tel Aviv“ (Oberhessische Presse, 17.7.2006) eine höchst simple These:
Um einen universitären Rang zu erhalten, braucht man nicht mehr als ein wenig Ressentiment und Bauernschläue, keinesfalls aber Bildung oder auch nur Halbbildung. Zuviel des Guten wäre, ihn dadurch schon zum deutschen Pendant eines american dream, "Vom Zeitsoldat zum Friedensforscher", zu adeln. Lauschen wir zunächst seiner exquisiten antiisraelischen Propaganda:
 
"Auf den ersten Blick mutet das aktuelle Verhalten der Regierung Israels wie das des berühmten Elefanten im Porzellanladen an. Nur: Politik läuft nicht so ab. Politik ist in aller Regel interessegeleitet, sie beinhaltet dabei taktische und strategische Elemente. Was nun beabsichtigt die herrschende Klasse in Tel Aviv?“ (J.M.Becker)
 
Man muss sich das schon einmal auf der Zunge zergehen lassen: „…die herrschende Klasse in Tel Aviv.“ Da spürt man einen leichten Hauch von marxistischer Vorbildung auf der Zungenspitze, getönt mit einer vollmundigen Note Polemik, und im Abgang ein grünbrauner Duft von Bär im deutschen Wald. Ein erstklassiger 1968-er „Ich-hab-grad-lesen-gelernt“ aus dem Chateau FuK in Marburg (Lahn). Unverkennbar! Genehmigen wir uns noch ein paar Tropfen vom edlen Gesöff:
 
„Es scheint, dass die extreme Unverhältnismäßigkeit, mit der die israelische Regierung auf die Entführung Einzelner reagiert, den endgültigen Verzicht auf Frieden mit ihren Nachbarn dokumentiert. Es wurden Infrastrukturen in vielfachem Millionenwert zerstört, es wurde eine demokratisch gewählte Regierung entführt, es werden umliegende Staaten mit Bombardements überzogen.“ (J.M.Becker)
 
Maßlosigkeit war von je Programm der Antisemiten, gleich ob links oder rechts. Was ist schon eine Entführung "Einzelner". Ob bei den jüngsten Entführungen, die nur den Gipfel von zahllosen vorgängigen Terrorakten bildeten, mehrere Menschen ermordet wurden, stört Becker bei seiner Rechnung kaum. Auch dass der Terror gegen Israel mit Kassam und Co. sowohl an Infrastruktur als auch im Tourismus Schäden in Milliardenhöhe anrichtet, hat einen Konfliktforscher anscheinend nicht weiter zu interessieren. Aus dem Südlibanon, kaum von Staat zu reden, werden unter gewaltigem Realitätsverlust „umliegende Staaten“, die mit „Bombardements überzogen“ werden. Damit alles auch so richtig wirkt, man hätte ja von vergifteten Brunnen, Ritualmorden, gar von den Protokollen der Weisen von Zion schreiben können, aber das wäre vielleicht dann doch zu offensichtlich geworden...
Nur halt! Wir wollen nicht zu früh urteilen. Ein paar Zeilen später muss der Antisemitismus notwendig seine adäquate Form finden:
 
„Bemerkenswert ist bei alldem, dass diese zweifellos von langer Hand geplante Militäraktionen vor exakt zehn Jahren von einer Gruppe führender US-Neokonservativer gefordert wurde, hierunter auch der Chefarchitekt des Krieges gegen den Irak, Richard Perle. In einem ersten Schritt sollte das Regime in Bagdad aus der Welt geschafft werden, dann die Anrainerstaaten Israels mit Krieg überzogen werden. „Der klare Bruch“ (clean break), so das Dokument, sollte mit der friedenspolitischen „Roadmap“ von Oslo brechen und einen zukünftigen Expansionsdrang Israels vorbereiten.“
 
Na bitte, wer sagt’s denn, es geht doch auch ganz orthodox. Nur, warum er so viele Worte verschwendet, anstatt einfach von „jüdisch-amerikanischer Weltverschwörung“ zu reden, den dritten Schritt noch anzufügen (wahrscheinlich den Weltfriede zu schächten...) naja, das liegt dann vielleicht doch an rudimentären redaktionellen Mindeststandards… Becker hat noch immer nicht genug:
 
„Nebenbei bemerkt: Die Regierung in Tel Aviv stärkt durch ihre aggressive Politik die autoritären Regierungen in den arabischen Staaten und verhindert so jegliche Demokratisierung. Da kann kein Friede aufkommen.“
 
Bisher wurde jede Terroraktion, die nicht umgehend beantwortet wurde, von Islamisten als Zeichen der Schwäche ausgelegt und bot damit nur Grund zu mehr Terror für den Endsieg des Islam. Das hat Jordanien unter Hussein ebenso begriffen, wie die arabischen Staaten, die nun offen die vielgerühmte arabische Solidarität gegen Israel verweigern. Geringfügige Kenntnis der Geschichte braucht man also auch nicht für ein leitendes Amt der Friedens- und Konfliktforschung. Das mag zahlreiche Studentinnen und Studenten des Faches ungemein beruhigen. Manch einer schafft es mit solch einem Schund immerhin bis zum „Weltweit geachteten Intellektuellen“:
 
„Der weltweit geachtete US-Intellektuelle Noam Chomsky warnt seit langem vor dem „Versuch, Antisemitismus und Antizionismus zu identifizieren“, d.h. gleichzusetzen. Chomsky nimmt für sich in Anspruch, eine völkerrechtswidrige und höchst explosive Politik der Regierung in Tel Aviv, die auch aktuell mit der Rückendeckung der Administration Bush geführt wird, zu kritisieren. Das sollten wir hierzulande auch tun – wir wären in guter Gesellschaft nicht zuletzt mit der breit gefächerten israelischen Friedensbewegung.“
 
Jawoll, wenn der kleine deutsche Mann das Maul aufmacht, wird er den jüdischen Regierungen in Tel Aviv schon heimleuchten. Wo käme man denn da hin, wenn die in Tel Aviv jetzt definieren würden, was Antisemitismus ist. Der Verweis auf die angebliche israelische Friedensbewegung kommt schon zwanghaft, wahrscheinlich meint er die Ein-Mann NGO Uri Avnery oder die Zwangsintellektuelle und Israelhasserin Judith Butler. Ähnlich wie diese tönt er aus vollem Rohr:
 
“Tel Aviv ist davon überzeugt, dass seine militärische Stärke (und die Rückendeckung der USA und das Stillhalten der EU) Israel erlaubt, territoriale Opfer zu verweigern, die freilich die Vorraussetzung eines dauerhaften Friedens auf der Basis der friedlichen Koexistenz mit vor allem den Palästinensern wären.“
 
Eleganter hat noch kaum jemand die Abschaffung Israels gefordert, hier heißt es „territoriale Opfer“, bei der Hamas dann doch unverwundener: „Vernichtung“, "Zurück ins Meer treiben" etc... Von "Stillhalten der EU" kann nur reden, wer die letzten 50 Jahre im Koma verbracht hat, die EU hatte stets als erste die antisemitische Klappe aufgerissen und den Terror entscheidend mitfinanziert und damit den jetzigen Krieg gegen Israel vorbereitet. Der Verweis auf die "Rückendeckung der USA" markiert nur das Bedürfnis, zu zeigen, dass bei aller militärischen Stärke etwas nicht mit rechten Dingen zugehe. Oder um seine intellektuelle Leistung mit Mermaidman (Bikini Bottom, 2005) lautmalerisch darzustellen: "Da ist Bööhses im Busch! Muss heelfen!"
 
Was der Herr Friedensforscher uns hier klarmachen will, ist vor allem, dass er ein Problem hat. Eines das tiefer geht, als Konfliktanalyse je reichen kann. Zweifellos setzt er Maßstäbe für das gesamte Institut, man weiß nun, wie wenig man braucht und wie viel man sich leisten kann. Vielleicht hat ja während der äußerst kniffligen Mediation zwischen Studierenden und Unipräsident bei der Verwaltungsgebäudebesetzung irgendwas fehlgezündet, vielleicht war er ja auch schon immer so, vielleicht sind auch alle Friedensforscher so, man weiß es nicht genau. Seine Hetze gegen Israel ist dagegen recht leicht auf einen Begriff zu bringen: Antisemitismus. Wer derart hetzt und lügt, auf der Klaviatur des autoritären Charakters den Wagner klimpert, kann kaum auf Diskussion von Argumenten hoffen, er soll es ins Gesicht geschrien bekommen: „Antisemiten!“ (Zitat: The big Lebowsky) Oder mit Ernst Jandl: „Hunnen!“
 
Als 2001 mal ein Metzger in Marburg/Weidenhausen antisemitische und antiamerikanische Poster ins Schaufenster hängte, gab es noch ein paar Menschen mit Verstand, die diesen wegen „Beleidigung von verbündeten Staaten“ verklagten. Inzwischen ist leider eher das Gegenteil in Mode gekommen und Kritiker von menschenfeindlichen Staaten und Antisemiten werden von Staatsanwälten wegen Blasphemie oder Beleidigung verklagt. Es bleibt abzuwarten, ob sich Beckers Hetze in den alldeutschen Kanon einreiht, oder ob noch ein paar vernünftigere Stimmen zu hören sein werden… Schlauer sein als die OP und Becker? Hier klicken...
 
17.7.06 18:10
 


Werbung


bisher 13 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Marburger / Website (18.7.06 12:18)
Dieser Becker fiel schon mehrmals durch antiamerikanische und antiiisraelische Hetze auf. Das KÖNNTE ihm gefallen:

>> "Der jüdische Nigger Lassalle, der glücklicherweise Ende dieser Woche abreist, hat glücklich wieder 5000 Taler in einer falschen Spekulation verloren... Es ist mir jetzt völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt, die sich dem Zug des Moses aus Ägypten anschlossen (wenn nicht seine Mutter oder Großmutter von väterlicher Seite sich mit einem Nigger kreuzten).

Nun, diese Verbindung von Judentum und Germanentum mit der negerhaften Grundsubstanz müssen ein sonderbares Produkt hervorbringen. Die Zudringlichkeit des Burschen ist auch niggerhaft." Marx an Engels, 1862 (MEW Bd.30, S.257)


nichte der aufklärung (18.7.06 15:58)
in diesen Tagen wundert einen ja nur noch wenig, es erstaunt aber umso mehr, wie unverfroren die Antisemiten dieser Tage ihre Kacke aus der Sappel sprudeln lassen...da wird man bespuckt,beschimpft, gehasst und geschasst, wenn man sich zur antifaschistischen military troup im nahen osten positiv bezieht....es ist mal wieder Zeit zu zeigen, dass Israel das einzig richtige macht- wenn aufklärung bei leuten wie becker auch unmöglich scheint, sollte man genau diesen Leuten doch mal wieder kräftig den Tag vermiesen und mal wieder ne Kundgebung pro Israel zu machen! Am besten aufm Unigelände, denn dort tummeln sich die meisten Antisemiten Marburgs!!!Der Titel der Kundgebung müsste lauten: Schafft eins, zwei, viele Libanons!!!


nichtidentischer (18.7.06 16:18)
@marburger: verstehe den Zusammenhang nicht ganz. Warum dies hier zitieren? Täuscht es doch nicht zuletzt darüber hinweg, dass der neue Antisemitismus sehr antirassistisch daherkommt.
Ich lass es mal als "befremdend" kommentiert stehen.
Danke für den Link.
@nichte: Jaja, zwei drei viele Libanons, klingt nach vietnam schafft aber genau die falsche assoziation, der spruch könnte genausogut von der gegenseite okkupiert werden.
der rest von der Idee ist gut, besser gleich heute kundgeben, als bis zur UN-Friedenstruppe und zwangswaffenstillstand warten...


korrektor (20.7.06 10:42)
eine frage an den antisemitismusexperten der deutschen bloggosphäre: ich habe neulich bei lidl ein preisschild gesehen "0,88 €" ist das antisemitisch?


nichtidentischer (20.7.06 15:22)
Kommt drauf an. 88 könnte der Szenecode für Heil Hitler sein (HH). Ich bezweifle stark, dass das der Fall ist.
Aber hast du nix besseres zu tun als zu pöbeln? Lies doch mal ein Buch. Am besten eines über Israel. Oder "Antisemitismus" von Ernst Simmel (Hg.).


korrektor (20.7.06 22:50)
simmel? neee is mir zu flach.


nichtidentischer (20.7.06 23:02)
Hallo Pupsikorrektor. Nicht Mario Simmel. Ernst! Der Psychoanalytiker. Alles klar?
Ansonsten tuts auch Adorno, wenn dir das zu flach ist, von dem ist eh der relevanteste Beitrag drin.
Mach doch was du willst. Aber wenn du hier aufkreuzt und nur stänkerst, zeugt das von gehörigem Selbstzweifel, und beweist nur, dass der Text ins Schwarze getroffen hat.

Also, wenn dus nicht checkst, frag doch einfach nach, warum ich meine, dass da Antisemitismus drin ist, und du kriegst ne Antwort. Alles locker? Fein.


david / Website (25.7.06 10:16)
herrje - das kommt dabei heraus, wenn pennäler sich bemüssigt fühlen, ihr gutmenschentum am nahostkonflikt mit den mitteln der antisemitismuskritik zu versuchen. den freud halb gelesen, den adorno nicht verstanden, beseelt vom "nichtidentischen" das allerdings in der identität aufgehen soll und überzuckert mit bruchstücken von linker kampfrhetorik und dem generösen gestus des mittelschülers, doch mal bitte folgendes und selbiges büchlein zu lesen.

degoutant und nach 5 minuten nicht mal mehr unterhaltsam. möchtest du einen lektüretipp? wie wär's mit nietzsche, etwa "fatum und geschichte"?


Nichtidentischer (25.7.06 21:59)
Herrje, David, hat wohl nicht geklappt mit dem Website verlinken. Wie hätte man sich denn jemanden vorzustellen, der Freud ganz gelesen und Adorno verstanden hat? Als nicht mehr Halbgebildeten? Oder als einen der in Rancune schwelgt, den Gegenstand aber bequem umschifft, daher über Halbbildung keinen Deut hinausragt? Ich vermisse ein Argument in deiner larmoyanten Gegenrede, die den Namen Kritik leider nicht verdient.

Insinuiert wird zudem, es gäbe ein der Antisemitismuskritik entratendes Moment der Konfliktlösung in Nahost. Wie konkret hätte man sich das vorzustellen? Hinfliegen und mit den leuten Nietzsche oder Adorno lesen? Alles nur ein großer Irrtum?

Flucht vor Konkretion bedingt anscheinend die Flucht vor Abstraktem und so bleibt die Polemik eine feige Ausrede, Defaitismus des Verstandes.

Für "degoutant" musst er schon lange im Synonymwörterbuch wälzen, aber richtig lange wälzte er sein Bücherregal, den Phallus des zu kurz gekommenen Intellektuellen, bis er endlich ain Stück Literatur fand, das er guten Gewissens mir entgegenzuschleudern wagte.

Ich werds mir anschaun, den Nietzsche, wenn du meinst. Im Gegensatz zu dir schlage ich einen Literaturtip nicht als Kratzer im narzisstischen Selbstbild aus. "Linke Kampfrhetorik" verbitte ich mir aber, bis du mir nachweist, wo konkret ich mich positiv auf irgendeine "Linke" bezogen haben sollte...


Marburger / Website (22.8.06 00:18)
@nichtidentischer:
"befremdend" ist nett formuliert ;-]; mäßig nett, dafür wahr: Marx ist 'ne alte Rassistensau.
Erkannte Wahrheit läßt ich nicht mehr rückgängig machen. back to the roots.
Beitrag zur Ursache der Agression gegen Juden / Israel war früher Hitlers national-sozialistischer Rassenwahn, heute ist es islamischer Rassismus. "Hisbollah" "Hamas" "Charta" kann jeder selber googeln; die ist nett formuliert gegen die roots:

Sure 9,29: "Kämpft mit Waffen gegen diejenigen, die nicht an Allah glauben, noch an den jüngsten Tag glauben, und die nicht für verboten erklären, was Allah und sein Gesandter Mohammed für verboten erklärt haben, und die sich nicht nach der rechten Religion (dem Islam) richten - von denen, die die Schrift erhalten haben (d. h. Juden und Christen) - kämpft mit der Waffe gegen diese, bis sie die Minderheitensteuer abgeben als Erniedrigte!"

btw: Husseini, Mohammedanerbruder-Urgestein und Hitler- und Himmler- Kumpel, war Arafats Großonkel und Ziehvater.
Wen wundert's?

Einer geht noch:

Sure 9:28 "O die ihr glaubt! wahrlich, die Götzendiener sind unrein."

Sure 98:6 "Die Ungläubigen unter den Leuten des Buches (Juden und Christen): Sie sind von allen Wesen am abscheulichsten".


nichtidentischer (22.8.06 16:20)
Mir bleibt schleierhaft, was du damit sagen willst. Marx mag in einem Brief eine rassistische Stelle haben, der Zusammenhang wäre zu überprüfen, mir sind keine weiteren rassistischen Stellen bekannt. Sein "Zur Judenfrage" ist m.E. nicht antisemitisch. Ihn als "Rassistensau" zu bezeichnen deutet eher auf einen psychologischen Wahn hin, den man wiederum analysieren müsste, ob da nicht die als links assoziierte Ideologie zum Vaterersatz wird und die Vertierung von Menschen ihre anale Komponente aufzeigt?
Welchen Umgangston Marx wählt, um mit/über seinen missratenen Neffen zu kommunizieren, bleibt meines Erachtens ihm überlassen, wenn im übrigen Werk Rassismus nicht evident ist. Zur Überwindung des Rassismus und seiner gesellschaftlicher Ursachen bedarf es meines Erachtens zwingend Marxens Analyse, die sehr konkret auch immer wieder Kritik am Rassismus übt.


Marburger / Website (20.9.06 12:41)
Holla, lieber Unidentischer,

da wurden aber spürbar marxistische Gefühlchen verletzt. Statt dem Marxismus-Rassismus-Kritiker psych. Behandlung anzudienern, sollte die psych. Verfassung des " ... völlig klar, daß er, wie auch seine Kopfbildung und sein Haarwuchs beweist, von den Negern abstammt ..." - Analysten Betrachungsgegenstand sein, wäre der Protagonist incl. seines Kultes nicht lange verstorben. Erinnert ein wenig ans "Islamophobie"-Syndrom, das noch unentschieden zw. Kapitalverbrechen und schwerer Geisteskrankheit schwankt. "Wer den Döner beleidigt, beleidigt den Islam!" (SPIEGEL, sinngemäß, zum Gammelfleischskandal).

à le vôtre


nichtidentisches (21.9.06 11:39)
Ich bin jederzeit offen, das zu dokumentieren. Es gehört aber zu den größten Dummheiten, wegen eines Zitats ein Werk zu verachten, insbesondere da es sich hier m.E. nicht weiter niederschlägt q.e.d.. Im Gegensatz zu Heidegger oder Fichte, bei denen die Theorie auf solches hinausläuft, Rudolf Steiner ganz zu verschweigen. Die ersteren sind dennoch zu lesen und zu verstehen, wenn man irgendwie weiterkommen will. Wenn man den politisch korrekten Autor sucht, an dem man sich mit Kulleräugchen orientieren kann, muss man lange warten. Goethe, Schiller, Herder, etc. pp.
Kritisches Lesen bleibt einem nicht erspart, ebensowenig die Erkenntnis, dass auch ein Genie wie Marx oder Freud bisweilen Lichtjahre hinter die eigenen Errungenschaften zurückfallen. Also: Stelle doch einfach mal einen größeren Zusammenhang her, zitiere das Ganze mit dem Drumherum, das macht es glaubwürdiger, die Stelle kenne ich ja auch, nur der Methode halber. Bei Freud beispielsweise gibt es extrem ironische Stellen, deren Ironie nur aus einem etwas größerem blickwinkel ersichtlich wird. Daneben aber auch rassistische Anklänge, keine Frage.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung