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Volle Kanne zum Volkssieg mit konkret und Chotjewitz!



Betreff: RAF-Hagiographie durch Peter O. Chotjewitz in Konkret 7/2006.

„43 Antworten auf Fragen, die sich aus den Antworten ergeben“ will Chotjewitz ganz cool innovativ präsentieren, nachdem er in konkret 5/2006 bereits eine Kostprobe seines Wahns geliefert hatte:
Ein Versuch, einige mögliche Fragen aus den Antworten zu entschlüsseln:

Antwort 1: „Mit Adorno/Horkheimer habe ich mich nie befasst.(…)“
Frage 1 war: „Was hat sie eigentlich komplett verblödet?“

Antwort 11: „Sicher ist der deutsche Journalismus miserabel, aber das war früher schon so und ist anderswo auch nicht anders. Guter Journalismus ist so selten wie gute Musik oder gute Malerei.“
Frage 11 war: „Ist das, was sie in Konkret 6/2007 zur RAF abgeliefert haben ein Armutszeugnis für die Konkret, eine Hinwendung zum deutschen Journalismus und eine Abwendung vom antideutschen?“

Antwort 18: „Ich wiederhole mich nur ungern. In meinem Roman „Die Insel, Erzählungen auf dem Bärenauge“ Rowohlt 1968 habe ich ein ganzes Kapitel über die verschiedenen Definitionen des Wortes Pop geschrieben. Dabei muss es bleiben. Begriffe eng fassen. Prinzipiell. Pop ist tot.“
Frage 18 war: „Was hat sie eigentlich komplett verblödet?“

Antwort 22: „Subversion, Underground wird es immer geben, politisch, kulturell.“
Frage 22 war: „Was werden sie tun, wenn sie nicht einmal mehr bei konkret diese ganze eitle Sülze drucken lassen können?“


Antwort 32: „(…) In diesem Sinne herrscht in Deutschland ein Terrorregime. Terrorismus bedeutet: Herrschen durch die Verbreitung von Schrecken. Wir leben unter der Diktatur der Bourgeoisie. Sie schreckt vor keiner [sic!] Untat zurück. Die Frage ist, ob Gewalt gegen sie bereits deshalb legitim ist. (…).“
Frage 32 war: „Können sie das noch mal erläutern, wie erklären sie das, ohne sich mit Adorno/Horkheimer oder auch nur Marx annähernd befasst zu haben?“

Antwort 33: „Der Tyrannenmord wäre anachronistisch. Tyrannen treten heute im Kollektiv auf. Sie sind nicht einmal Kollektive, sondern soziale Gruppen, die in bestimmten Fragen kohärent sind. Man kann sie jedoch schwächen. Verunsichern, zersetzen, entkräften.“
Frage 33 war: „Wer steckt denn nun ihrer Meinung nach heute hinter den bourgeoisen Terrorregimes und zieht die Fäden? Würden sie die gerne vernichten oder so?“

Antwort 34: „Worum ging es der RAF? Die Propaganda der Tat. Seht her: Widerstand ist möglich. Die Provokation der Bourgeoisie und ihres Staates. Seine Reaktionen ausnutzen für die Verstärkung der legalen Opposition. Sein Wesen entschleiern. (…) Das ist der RAF gelungen, wenn auch zu viele ihrer Kämpfer dabei draufgingen. Seit Stammheim – Stichwort – kann sich niemand mehr Illusionen darüber machen, zu welchen Verbrechen der Staat fähig ist. Das gilt auch für die USA momentan etc.(…)“
Frage 34 war: „Der Antisemitismus der RAF und die von Meinhof bejubelten Toten von München gehen ihnen offensichtlich am Arsch vorbei. Würden sie wie Meinhof sagen, die USA und Israel sind die Nazis von heute und haben schlimmere Verbrechen als diese verübt?“

Antwort 35: „(…) Der Staat hat nur so getan, als hätte er die Nerven verloren. In Wirklichkeit ging es um psychologische Kriegsführung gegen das ganze Volk, Aufrüstung, Prävention etc. Die Situation wiederholt sich derzeit im Verhalten der US-Administration gegenüber terroristischen Gruppen und sogenannten Schurkenstaaten. (…)“
Frage 35 war: „Erklären sie noch mal, wie das mit der düsteren Machtclique ist, die das deutsche Volk gegen seinen Willen mit Aufrüstung überzogen hat? Sind das die gleichen Nazis, die das deutsche Volk in den Krieg getrieben haben? Und treiben die US-Regierungsnazis ihrer Meinung nach die Moslems ins KZ?“

Antwort 42: „(…) Den bewaffneten Kampf muss man lernen. Das einzige, was da nützen würde, wäre ein Handbuch: Wie bastele ich eine Bombe, wie klaue ich ein Auto, wo kann ich schießen üben, worauf muß man im Untergrund achten, woher kriege ich einen Mediziner, wenn ich verletzt bin?“
Frage 42 war: „Gegen Juden war der RAF Gewalt immer das erste Mittel der Wahl. Aber welches Risiko sind Antisemiten bereit einzugehen, wenn sie denken, sie müssten gegen Juden und Amerikaner hier und jetzt losschlagen?“

Fazit:
Wenn die konkret mit Chotjewitz auf einmal wieder back to the roots möchte, dann kann man sie nicht aufhalten. Lediglich kündigen und FAZ, Weltwoche oder Blogs lesen.
4.7.06 21:10
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ingo / Website (4.7.06 22:53)
Schöner Beitrag!


artur (7.7.06 15:18)
ganz, ganz großartiger artikel! ich möchte mich - auch im namen meiner eltern - ganz, ganz herzlich bedanken!


philipp (13.7.06 14:03)
vielen dank für einige minuten des schmunzelns!

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