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Es rumpelt und pumpelt...

In zahlreichen Städten werden die Siege der Nationalmannschaft auf eine ähnliche Weise gefeiert:
Die Demonstranten für eine gehirnamputierte Massengesellschaft versammeln sich auf Straßenkreuzungen, sodann werden durchfahrende Autos kräftig durchgeschüttelt und zum Hüpfen gebracht.

Steinerne Verhältnisse zu Tanzen zu bringen wäre wohl das treffendste, was diesem Verhalten zugrunde liegt, allerdings im negativen Sinn: In der archaischen Urhorde, die ein vages Gefühl der Intrauterinität vermittelt, ist das Auto, die Maschine, das Mittel, mit dem sich das Individuum abgrenzen kann von anderen Verkehrsteilnehmern. Auto und kapitalbedingter Individualismus sind in eins zu denken.

Der Volksmob wird durch die Penetration seines Gesamtkörpers mit einem solchen strikt vom Massensubjekt geschiedenen bürgerlichen Subjekt-Objekt in seinem Narzissmus gestört, an seine Unzulänglichkeit erinnert durch die einfache Tatsache, dass jemand nur eines bisschen Blechs und bürgerlicher Freiheiten bedarf, um sich derartig vereinnahmender Gefühle zu widersetzen.
Das Auto ist das Andere des Mobs, das ihm zugleich sein eigenes im Autokorso bleibt. Hier kehrt sich das Verhältnis um, im Korso ist die Außenwelt das feindliche, das Individuelle wird in der Kolonne negiert.
Archaischer als der an Reiterzeremonien erinnernde Autokorso bleibt die Versammlung zu Fuß.
Und so übt die Masse an Autos, vielmehr an deren Insassen die Triangulation des eintretenden Vater-Fremden und letztlich den Pogrom.

21.6.06 10:56
 


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