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Hillary Clintons Plan A für den Iran

Haaretz:

Democratic presidential candidate Hillary Clinton, facing a crucial primary in Pennsylvania Tuesday, said that if she were in the White House and Tehran attacked Israel with nuclear weapons, the United States would be able to 'totally obliterate' Iran.

Interviewed on ABC's Good Morning America program, Clinton was asked what she would do if Iran attacked Israel with nuclear weapons.
"I want the Iranians to know that if I'm the president, we will attack Iran," Clinton replied. "In the next 10 years, during which they might foolishly consider launching an attack on Israel, we would be able to totally obliterate them."

Es ist anscheinend schon Usus geworden, das zu denken, was es mit allen Mitteln zu verhindern gilt. Anstatt bereits jetzt wirksame Restriktionen gegen das iranische Regime voranzutreiben und einen sofortigen Stop des iranischen Atomprogramms zu erwirken ergeht man sich in Gedankenspielen über den Preis, den Iran für einen nuklearen Angriff auf Israel zu bezahlen hätte.

Diese Besinnungslosigkeit und dieser Wahnsinn erklärt sich aus der verführerisch simplen Rechnung, die ein roter Knopf bietet. Zahllose Unbekannte verschwinden auf einmal, niemand muss  mehr einen Gedanken verschwenden. WENN die eben Israel auslöschen, pusten wir sie weg und alles ist gut.
Dass Israel das ebensogut mit eigenen Atomwaffen kann, zudem über einen weitaus besseren Geheimdienst als die marode CIA verfügt, und so sogar die Selbsterhaltung durch einen preemtive strike ermöglicht, kommt Clinton in all ihrer Anmaßung nicht in den Sinn. Sie rechnet aus wahlkampftaktischen Gründen mit dem Leben von Millionen Juden (und Arabern und Persern) - und leugnet dabei den iranischen Märtyrismus, der in der Selbstvernichtung eben nicht notwendig ein Übel, sondern eine Erlösung sieht, zumal, wenn sie für die Vernichtung Israels stattfindet.
Bürgerliche Ideologie ist dann zum Scheitern verurteilt, wenn sie in ihrem größten Feind nur ein Abbild ihres Selbstbildes sieht: Vergesellschaftete Individuen, die Preis und Wert einer Sache rational abwägen und dementsprechend auf einer marktförmigen Gesellschaft agieren. So sehr die islamistische Ideologie die Identifizierung mit dem Wertprinzip verkörpert, in der das Individuum das austauschbare Mittel zur Ware Macht wird, so wenig sind ihre Äquivalente rational. Der Wert, den die Vernichtung der Juden für die Islamisten gewonnen hat, übersteigt für sie den des eigenen Lebens bei weitem und darin übertrifft er den "normalen" Antisemitismus des auf seinem Wahn rational aufbauenden Staatsbürgers, den man mit ein paar Knüppeln in der Regel noch von den Synagogen fernhalten kann.
Die bürgerliche Ideologie der Clinton hält den freien und gleichen Menschen gemeinhin beigemessenen Wert für naturgemäß und kann darum nicht begreifen, dass in Iran andere Preise für Menschenleben berechnet werden, die eben nicht freie und gleiche sind. In dieser verzweifelt naiven Fehlkalkulation werden ihr die Juden Israels zu bloßen austauschbaren Waren und die wechselseitige Vernichtung zum marktkonformen Tauschakt.

22.4.08 13:02
 


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bisher 8 Kommentar(e)     TrackBack-URL


xconroy (22.4.08 17:54)
...zumal die markige Rhetorik eben nur das ist: markige Rhetorik.

Der Unterschied zwischen Israel und Iran ist vor allem mal ein flächenmäßiger. Gesetzt den Fall, daß Iran (oder Pakistan) tatsächlich Israel bombadieren (was ich für extrem unwahrscheinlich halte, mmn überschätzt du das Verhältnis von politischer Abwägung und Märtyrismus im Iran gewaltig - Ahmadinedschad ist ein Populist und kein Irrer, auch wenn das immer gerne gesagt wird), dann wäre das wohl das Ende für Israel. Zumal wenn ihre eigenen atomaren Reserven gleich beim ersten Angriff selber in die Luft gejagt werden und nicht mal mehr die Gelegenheit zu einem Rückschlag besteht.

Aber wie schon gesagt erwarte ich das nicht, nicht vom Iran. Pakistan und dessen Nähe zu Leuten, die tatsächlich "märtyrerhaft" denken, macht mir größere Sorgen - laß da mal die falschen in der Regierung sitzen.

Und Iran "auslöschen"? Selbst wenn man Teheran kurz und klein hauen würde, wäre der riesige Flächenstaat noch da, voller bis zum Hals mit Haß und Wut aufgeladener Menschen. Das gäbe ruchzuck einen Flächenbrand vom Irak bis nach Afghanistan.

Die Hillu macht halt Wahlkampf. Dabei wird eben gerne mal rhetorisch gemetzelt, und einzelne, individuelle Leben sind nicht mehr als Menschenmaterial. Klar, daß sie damit, ganz im Sinne des "Eisverkäufer-am-Strand"-Problems, McCain die Wähler abschöpfen will, wenn sie es bei Obama schon nicht schafft.

Nächstes Jahr werden wir solches Gequake hier auch wieder hören. Ischa Wahlkampf, wo dem mündigen Bürger sachliche, ausdifferenzierte Argumente für die eine oder andere Politik vorgelegt werden ;-)


xconroy (22.4.08 17:54)
PS

...wieso ist dein Captcha weg? Herz für Spammer entdeckt?


Doc Holliday (22.4.08 18:43)
@xconroy:
Israel hat U-Boote mit Atomraketen. Außerdem dürfte der Iran wohl kaum in der Lage sein die israelischen Raketensilos und nebenbei das ganze Land zu zerstören.

Und was meinst du eigentlich mit dieser Warnung vor einem "Flächenbrand"? Atombomben lösen per Default Flächenbrände aus.


xconroy (22.4.08 19:09)
Eben.

Und wenn man keine Flächenbrände haben will, läßt man Atombombengeballer bleiben.

Israel hat mit Sicherheit kein Interesse an einem Flächenbrand, deshalb werden sie auch wohl kaum einen Erstschlag ausführen. (und bei einem kleinen Land ist die Wahrscheinlichkeit, daß viel Wichtiges kaputtgeht und große Teile unbewohnbar werden, halt größer als bei einem großen Land). Nicht, wenn der Iran bereits entsprchende Waffen hat (dann würden die zurückschlagen) und auch nicht, wenn er keine hat (eine israelische Atombombe auf einen nicht atomar aufgerüsteten Iran würde zwar keinen gleichartigen Gegenschlag auslösen, aber was meinst du wohl, was dann sehr schnell und über lange Zeit in Tel Aviv ("Märtyrer") und Gaza los wäre.

Iran will auch keinen Flächenbrand. Ahmadinedschad ist ein Machtpolitiker. Wenn sein Land brennt, hat er keine Macht mehr. Also wird er es schön bleiben lassen, Israel mit mehr als einem ausgestreckten Zeigefinger zu bedrohen, wenn er nicht eine kapuute Hauptstadt und ein Land voller wütender Schiiten haben will, die sich nach links und rechts mit Irakern und Taliban prügeln in Ermangelung anwesender Israelis oder Amerikaner.

Und aus den gleichen Gründen wird ein halbwegs rational denkender und aus der Vergangenheit gelernt habender US-Präsident den roten Knopf ebenfalls schön in Ruhe lassen.

Wie gesagt: Hillu versucht, mit martialischen "Ausrottungs"-Sprüchen Wähler am republikanischen Rand abzufischen (so richtig üerzeugt von McCain sind die auch nicht alle). Und ich denke doch, politische Profis, ob sie nun in Washington, Israel oder Iran sitzen, wissen auch zwischen Wortgeklingel und echten Drohungen zu unterscheiden - und wer auf diese Weise Wahlkampf macht, der unterstellt seinen Wählern, daß sie dumm genug sind, Wahlkampfaussagen nicht von ernst gemeinten Aussagen unterscheiden zu können.

Also alles wie gehabt.


nichtidentisches / Website (22.4.08 21:03)
Die Frage nach der Intensität des Märtyrismus erübrigt sich. Es steht außer Zweifel, dass Iran nach Atomwaffen strebt. Sollte er sie erhalten, stabilisiert er erstens seine Macht nach innen, da er mit konventionellen Mitteln unangreifbar wird. Und zweitens kann er um so unverschämter a) diese Technologie nach Syrien bringen und b) ganz bequem eine Menge Atommüll an Hamas und Hisbollah liefern, die das Zeug gerne unter ihre Kassams und Katjuschas und Grads mischen werden. Allein diese Möglichkeiten sind genug, um jenseits aller übrigen Szenarios im Vorfeld wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Da spielt das kulturelle Gesichtverlieren eine große Rolle. Dem bisschen Druck, was aus Europa kommt, kann ein anständiger Mann sich natürlich nicht beugen ohne sein Gesicht zu verlieren.


Doc Holliday (24.4.08 13:37)
@xconroy:
1. Warum sollte Israel eine Atombombe auf Teheran werfen? Weil sich die Israelis über Ahmadinedschad ärgern und dann vor lauter Ärger mit Atombomben schmeißen, so wie man vielleicht mal einen störrischen Gebrauchsgegenstand an die Wand schmeißt???
Was ist denn das für eine seltsame Vorstellung, die du da verwirfst?
2. Was sollte ein Präsident der USA aus der Vergangenheit gelernt haben?
3. "Flächenbrand" ist eine komische Metapher, die gerne benutzt wird, wenn es um irgendwelche den nahen Osten betreffende politische Angelegenheiten geht.
"Dies und das sollte man nicht machen, das könnte einen Flächenbrand in der Region auslösen!"
Dahinter steht oft die Vorstellung, "die arabische Straße" würde dann voll austicken und irgendwelche Flaggen verbrennen und Scheiben einschmeißen.
Das ist aber angewendet auf einen Atomkrieg ein völlig schiefes Bild. Stell dir vor es ist Atomkrieg, und irgendwo in Afghanistan regen sich die Leute auf. Na und? Wen interessieren in einem Atomkrieg irgendwelche wütenden Leute in Afghanistan?


watchman (24.4.08 17:02)
"das nicht, nicht vom Iran", weil halt "politische Profis, ob sie nun in Washington, Israel oder Iran sitzen". "Also alles wie gehabt."

Uff, Entwarnung.

Jetzt, wo der Streß vorbei ist, kann ich ja mal richtig hinlangen.


nichtidentisches / Website (25.4.08 10:18)
Irankonferenz im Mai in Wien mit Superleuten besetzt! Und bis dahin lesen: Iran: Analyse einer islamischen Diktatur und ihrer europäischen Förderer.
Von Grigat/Hartmann (Hg.)
Süperbst, wird gerade gelesen und dann rezensiert, jetzt schon Kauftip!

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