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Sexuelle Gewalt in Jemen, Syrien...

In "Die Pädophilie Mohammeds: Über ein sinnloses Argument " verwies ich auf die Notwendigkeit, das in islamischen Gesellschaften heute praktizierte Heiratsverhalten zu prüfen und sich nicht mit einer defizitären Verurteilung eines vor ca. 1400 Jahren gestorbenen Sektenführers aufzuhalten.
Wadi.net berichtet nun von häufigen Zwangsheiraten und Mädchenraub in Jemen. Just setzte eine Achtjährige in einem Alter, in dem man eher mit Nintendo-DS zugange sein sollte, vor Gericht ihre Scheidung von einem 28-Jährigen Mann durch: Endlich könne sie wieder zur Schule gehen. Der Vater gab zu Protokoll, er habe sie aus Angst, sie könne ebenso wie ihre Schwestern geraubt werden, in die Ehe verkauft.
In Syrien begibt sich Leila Djamila für die taz auf eine mit unappetitlichen konfessionistischen, auf englisch würde man sagen "lurid", Beiklängen versehene Feldforschung. Neben dem Hauptspaß, den sie bei ihrer Selbstinszenierung mit Abenteuer-Attitüde kaum verhehlen kann, findet sie heraus, dass Kinderprostitution in Syrien gesellschaftsfähig und häufig zu nennen ist.
Das patriarchale Gesicht des orthodox-revolutionären Islam rächt sich an seinen Kindern für das selbst Erlittene doppelt und dreifach. Die einen stößt es in Hinterhöfe und Keller zurück, unter Burkas und hinter Mauern versteckt vor dem, was man Welt nennen könnte. Die anderen beutet es um so rücksichtsloser sexuell aus. Die Paranoia vor den Reizen der Frau im konservativ-konformistischen Islam verweist nur zu deutlich auf einen dadurch rationalisierten Anspruch, Frauen und Mädchen zu vollständigen Sexualobjekten zu machen und restlos zu entmündigen, als Möbelstücke sich ins Haus zu stellen. An diesem Doppelverhältnis ist nicht die Bigotterie von djihadistischen Bordellen hämisch zu bekichern, sondern es sind die Extreme zu bezeichnen, die jene Bigotterie als unbewältigte und unbegriffene Ambivalenz des Gefühlslebens hervorbringt.
Zwangsprostitution und soziale Inhaftierung der Frau sind nicht schon jene Widersprüche, sondern zwei einander bedingende Resultate eines mit Gewalt gebrochenen Widerspruches in den Individuen, dessen hartnäckige Trümmer mit fanatischer Wut auf westliche Freizügigkeit und weibliche Reize vertüncht werden. Die angebliche Widersprüchlichkeit von Zwangsprostitution und Keuschheitswahn zu kritisieren, hieße, insgeheim eine Seite der beiden zu befürworten. Kritik muss den darunter liegenden Widerspruch im Subjekt so weit durch die radikale These möglich aufdecken - jenseits von Platitüden wie jener von der Sexualnot des Jungmannes im für beide Geschlechter sexualfeindlichen Islam.
In mimetischer Angleichung an jene Herrschaft, die der Islam als Unterwerfung bedeutet, übt das Individuum Herrschaft über Individuen aus, um die kollektive nicht länger zu fürchten. Der sich täglich unterwerfende Mann will im eigenen Hause selbst Herrscher sein. Dem vergotteten Magier Mohammed, der nicht wie sein Antagonismus Jesus Leben, Wein und Brot, sondern Macht und Tod zauberte, eifert solches Bewusstsein nach, weil es eben solche Macht über Leben und Tod wie den nach dem huldigenden Steinbesuch zu steinigenden Teufel fürchtet. So werden im Paradies Jungfrauen und Knaben versprochen, eine Versöhnung mit dem Tod findet nicht statt - darum greift die Identifizierung mit ihm um so stärker: Der Tod wird gesucht, um ihm zu entgehen, schon im Paradies zu verweilen, wenn er ist. Weil an diesem Versprechen allerdings Zweifel nagen, möchte man seinen Teil der Jungfrauen wenigstens schon auf Erden genießen - und sei es mit Gewalt, mit der man die einen mit fanatischer Wut gegen ihren Willen in der Jungfräulichkeit hält und die anderen mit um so pathologischer Empathielosigkeit zurichtet und vergewaltigt.
17.4.08 11:49
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


aua / Website (17.4.08 15:22)
Oh mann. Das musste ja kommen. So stereotyp postantideutsch, dass es quietscht. Erst Butler den Gewaltvorwurf machen, und dann die Frauen und Kinder gegen den Islam verteidigen. Plus Pädophilie-Hetze. Herrlich. Wie im Bilderbuch.


cd (17.4.08 15:32)
Odin statt Je.... äh, Jesus statt Mohammed!


Nichtidentisches / Website (17.4.08 17:02)
"Aua", was genau meinst du mit "Pädophilie-Hetze"? Darf ich dich bei jenen perfiden Anhängern Butlers verorten, die sich Pädophilie als legitime Geschlechtidentität zurechtrationalisieren?

Und zu "Jesus statt Mohammed" bleibt mir nur ein müdes Lächeln. Nur, weil im Christentum andere Inhalte narzisstisch besetzt werden, heißt das nicht, dass ich nicht Kritik an diesen habe und notwendig weniger Gewaltpotential dort verorte.

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