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Statistik zur Situation der Frauen in Afghanistan

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der gemeldeten Vorfälle körperlicher Gewalt gegen Frauen um 40 %.
80 % der afghanischen Frauen erleiden häusliche Gewalt, 60 % der Ehen sind Zwangsehen, bei der Hälfte aller Ehen sind die Frauen unter 16. Die Müttersterblichkeit bei der Geburt liegt bei 1,6-1,9%. 48 % leiden an Eisenmangel.
 
Zugleich explodiert die Drogenabhängigkeit. Suchtkranke gelten in Afghanistan als hochgradig unrein und frevelhaft, werden geächtet, misshandelt und ausgestoßen.
Afghanistan ist also alles andere als ein befreiter Staat, sondern in weiten Teilen noch in einem vergleichbar maroden Zustand wie unter den Taliban. Das nehmen Parteien wie die Linke und ihr ideologisches Umfeld als Begründung, immer noch einen kompletten Truppenabzug aus Afghanistan zu fordern - was weder Lage der Frauen noch die der Ärmsten verbessern wird.
Mit der bei weitem nicht abgeschlossenen Zerschlagung des Taliban-Regimes wurden sicherlich nicht alle Probleme des Landes gelöst, einige vielleicht kurzfristig verschlimmert. Der Fortschritt ist zunächst ein außenpolitischer und damit dem Hauptzweck des Einsatzes entsprechend: Afghanistan wurde vom aggressiven Terrorexporteur zum Terrorimporteur degradiert. Die Taliban im Süden sind bereits zerstritten und uneins über die starke Vorherrschaft ausländischer Islamisten, die ins Land strömen.
Und ein weiterer Fortschritt lässt sich nicht leugnen: Heute können Hilfsorganisationen in den befreiten Gebieten zumindest agieren, können Demonstrationen gegen Todesurteile zumindest stattfinden, können Statistiken wie die über die skandalöse Lage der Frauen erhoben werden und afghanische Streitkräfte den Taliban zumindest gelegentlich aus eigenem Antrieb heraus empfindliche Niederlagen beibringen.
 
Vorzuwerfen ist der NATO eine Unterschätzung der terroristisch-militärischen Schlagkraft der Taliban, der ausländischen Unterstützung für diese und der innenpolitischen Probleme des Landes. Die zähe, frustrationsbeladene und langwierige Bearbeitung all dieser Probleme hat zur Grundvoraussetzung militärische Sicherheit und politische Stabililtät. Wer stets aufs Neue gebetsmühlenartig vorträgt, militärische Mittel reichten allein nicht aus, fordert doch erfahrungsgemäß das Gegenteil: Eine Reduktion militärischer Mittel und eine Substitution dieser durch zivile. Jegliches zivile Engagement folgt jedoch dem Primat der Sicherheit, die derzeit nur das Militär gewährleisten kann. Eine aufgeklärte Kritik der Erfolge der NATO-Mission ist damit untrennbar mit der Forderung nach mehr militärischer Präsenz verbunden. Ein für den Guerillakrieg ideales Gebiet von der 1,5-fachen Größe des Iraks mit lediglich 30 000 Soldaten befrieden zu wollen ist ein sehr opferbereites Unterfangen - der militärische Sieg wird derzeit durch einen skandalös hohen Einsatz von Menschenleben erkauft, wenn nicht gänzlich riskiert. Und zweifelsohne sind die Staaten in die Pflicht zu nehmen, die ökonomisch und militärisch bislang am wenigsten in den Krieg gegen den Terrorismus eingebracht haben und zugleich am meisten von Erfolgen wie Misserfolgen gleichermaßen profitieren: Deutschland, Spanien, Frankreich und einige weitere.
 
Dabei kann es nicht darum gehen, den Soldaten im Norden Afghanistans Drückebergerei vorzuwerfen: Deren Job ist hart genug und nicht selten ist ein posttraumatisches Stresssyndrom die Folge. Vielmehr muss den europäischen Gesellschaften eine Diskussion abverlangt werden, was sie unter Terrorismus verstehen und was sie dagegen zu tun gedenken. Ob sie mehrheitlich bis hin zum vermehrten Einsatz von Soldaten in Hochrisikogebieten mit allen zu erwartenden Folgen rechnet, oder zynisch einen nationalökonomischen Standortvorteil aus der Verweigerung zieht, ungeachtet der realen Gefahr für die gesamte freie Welt im Falle weiterer islamistischer Siege.
10.3.08 14:02
 


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