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Lesen lernen mit Fidel Castro

Ein ganz erlesenes Kulturgut der Menschheitsgeschichte fand ich im WG-Bücherregal. Fidel Castro erklärt kleinen Kindern, wie man Alphabetisierung als antiimperialistischen Abwehrzauber einsetzt.

Hübsch klein und emanzipiert schreiten schwarz, weiß, männlich und weiblich vor der Festung Spalier.

Mit dem Phallus Stift, gängiges Symbol in Schulbüchern, wird die Festung des Imperialismus angegriffen.

Darin sieht es wie oben aus: Armut wird von hakennasigen Zigarrenmännern, fiesen Militärs und sündigen Prostituierten begleitet. Letztere sticht durch ihre feuerroten Haare besonders hervor. Sie tritt aus dem Bild heraus, die verborgene Ambivalenz lässt sie gerade noch als begehrenswert erscheinen, zwischen ihr und dem armen Schuhputzer stehen dagegen die beiden bösen Männer.

"Stürzt den Mörder Batista". Die erniedrigte und mit einer blutigen Nase in eine devote Position gezwängte ödipale Vaterfigur, ein Batista-Polizist, darf in Höllenfeuern des enteigneten Großgrundbesitzerguts gebraten werden. Die rebellierende Bande der Jungmänner zieht sich zurück.

Zwar will das Gesamtkonzept Rassismus offenbar ansprechen, hier wird jedoch explizit auf eine typische Negerkarikatur, wahrscheinlich ist Batista selbst gemeint, zurückgegriffen. Alle mit roten Phalli ausgestatteten Verteidiger des riesenhaften Monsters sind mit extremen Nasen und Über- oder Unterbiss versehen.

Friedlich sitzt die Taube auf dem Phallus Kanonenrohr. Rot sind hier die beiden Blumen, die Kreativität symbolisieren wollen. Die Aneignung des Phallus leugnet Destruktivität und behauptet die friedliche Nutzung desselben.

Muttergleich empfängt Castro selbst mit seinem gewaltigen Bart die Kindlein in der Festung seines Herzens. Hier dürfen sie zurückkehren in den dunkel-heimeligen Uterus.

Nach getaner Übung reiht man sich stolz ins Fahnenträgertum ein, wie SDAJ oder FDJ am anderen Ende der Welt. Ob ihre Väter und Großväter, seien es ehrliche Kommunisten, Gewerkschafter oder reaktionäre Konservative, von Castro und seinem Mordbruder Guevara an die Wand gestellt wurden, juckt sie nicht mehr. Hunger steht ihren Pausbäckchen schlecht an und von Foltergefängnissen, deren Wärter sie später darstellen, weiß man noch nichts. Im fröhlichen infantilen Ringelrein frönt man der Geschichtsfälschung und Verherrlichung. Lesebücher dieser Provenienz wurden übrigens bei sozialistischen Alphabetisierungskampagnen auf Nicaragua eingesetzt. Ein Faktum, das den Terror der Contras nicht rechtfertigte, aber bedingte, nicht zuletzt dadurch, dass viele der eher konservativen, englischsprachigen Miskito-Indigenas sich - eben wegen solcher permanenten Indoktrination und gleichzeitigen mörderischen Verbringungen in Sammellager - den Contras anschlossen.


15.2.08 14:18
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Travis / Website (16.2.08 15:54)
Schon mal an Auftritte bei Comedy Central gedacht mit Nummern wie dieser? Lang nicht mehr so gelacht.

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