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Mein Buch ist jetzt erschienen und erhältlich

Nach erneuter Überarbeitung ist mein Werk jetzt hier wie auch im Buchhandel erhältlich. Der Titel: "Die modernen Hexenjagden im subsaharischen Afrika - Darstellung und Vergleich mit dem Antisemitismus aus der Perspektive der Kritischen Theorie."
 
Etwa 3 Jahre habe ich an dem Buch gearbeitet, mit dem Ziel der Vermittlung von ethnologischen Thesen zu den modernen, afrikanischen Hexenjagden und kritisch-theoretischen Modellen zum Antisemitismus. Mit Hegel wurde versucht, durch die entfaltende Darstellung der Erkenntnis eine Bresche zu schlagen, weshalb 2/3 des Buches deskriptiv die afrikanischen Hexenverfolgungen bis in die Moderne nachzeichnen und Charakteristika des Hexenglaubens in Modernität, Ethnisierung, Opfergruppen, Vorstellungsidiomen und Bedeutungsebenen herauszuarbeiten.
 
Die bestehenden Vergleiche der Hexenjagden mit dem Antisemitismus werden auf ihre Konsequenz insbesondere in Bezug auf das Verhältnis von Übermacht/Subordination geprüft. Im Anschluss werden Differenzen und Überschneidungen von antisemitischem Wahn und den Weltbildern des afrikanischen Hexenglaubens untersucht. Besonders relevant hierbei sind Ritualmorde und Ritualmordlegenden sowie die Mystifizierung des Geldes.
Ein Exkurs führt in den Fetischcharakter bei Marx ein und diskutiert die im Kapital auftretenden Metaphern magischen Gehalts, etwa "Werwolfsheißhunger des Kapitals".
Das wird im abschließenden Hauptteil mit dem abgeglichen, was Adorno in den "Thesen gegen den Okkultismus" entwickelt. Am Terminus der "okkulten Ökonomie" bei Comaroff/Comaroff wird dessen Genese geprüft, wenngleich dem Fazit zugestimmt wird, dass mit der Moderne und der Ausbreitung des Kapitalismus der extreme Okkultismus keinesfalls schwindet, sondern im Gegenteil zunimmt.
 
Vorgeschlagen wird eine "Ethnologisierung" der Antisemitismusforschung, die aus verwandten Phänomenen wie den modernen Hexenjagden über ökonomische und kulturelle Bedingungen lernen könnte, wie auch eine Hinwendung der ethnologischen Forschung über die afrikanischen (und indischen/südamerikanischen/indonesische, etc) Hexenjagden zu den Befunden der Antisemitismusforschung kritisch-theoretischer Provenienz.
 
Diese Rückbezüglichkeit sollte Ethnologen wie Antisemitismusforschern gleichermaßen Grund geben, sich in die bis dato vom Anderen positivistisch abgetrennten Forschungsfelder zu versenken.
4.2.08 20:25
 


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bisher 10 Kommentar(e)     TrackBack-URL


kaffe-ohne-sahne / Website (4.2.08 20:45)
herzlichen Glückwunsch zum Debüt im ... Verlagswesen- hätt ich mich nicht gerade finaziell in die Prosawerke von Robert Walser gestürzt, würde ich es glatt sofort kaufen- also werd wahrscheinlich noch bis zu Ostern darauf warten, es mir zu kaufen.

in diesem Sinne:
Tod dem Wahnsinn!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


(4.2.08 22:17)
das interessiert doch keine sau.


paule / Website (5.2.08 01:05)
Hinter deinem Amazon-Link findet sich leider nur ein einzelnes Privatangebot. Ändert sich das noch?


nichtidentisches / Website (5.2.08 10:04)
"das interessiert doch keine sau." Stimmt leider. Daher das Buch.

@paule: ne, keine Ahnung, der Verlag will wohl nix an Amazon abdrücken. Macht ja nix, oder?


nichtidentisches / Website (5.2.08 10:05)
@arne: Dankeschönchen! Hättest aber auch nicht gleich alle kaufen brauchen, gelle. Aber viel Spaß damit, schreib mal was dazu! Mir gehts mit dem R.Walser ja immer so, dass ich nach dem vorlesen noch eine halbe Stunde in dem blumigen Stil weiterpalavern muss, auf mich hat das eine anregende, inspirirende Wirkung.


kaffe-ohne-sahne / Website (5.2.08 10:36)
naja- hab ja nicht alle gekauft(obwohl ich eine kleine Bücherkaufsucht habe, sozusagen "bibliophil", heißt, dass ich jede Woche zwei Bücher gekauft habe in den letzten Monaten- dafür jetzt pleite :-) ), aber Robert Walser ruft in mir quasie ein deja ecrit Erlebniss aus- wenn ich seinen ersten Satz aus "Der Spaziergang":
"Eines Vormitags, da mich die Lust, einen Spaziergang zu machen, ankam, setzte ich den Hut auf den Kopf, lief aus dem Schreib- oder Gästezimmer weg und die Treppe herunter..."

mit einem Satz aus einer meiner Mittwochgeschichten vergleiche:
"Ich brach auf. Eine Promenade, denn beim Wort Spaziergang wäre ich wieder einer allegorischen Beschreibung verfallen- so wie: Ich flog aus wie ein Spatz auf fleischigen Stelzen. Als erstes aber stieß ich gegen eine Wand aus schwüler Luft."

dann weiß ich nicht, ob ich eher wütend oder froh darüber sein sollte "Walser" endeckt zu haben- wenn er meinen Stil um hundert Jahre vorweg nimmt.
:-)


Alex DeLarge / Website (5.2.08 11:28)
Herzlichen Glückwunsch aus Berlin!


paule / Website (5.2.08 13:47)
Nö, macht (fast) nichts. Die Versandkosten nerven mich nur immer und in diesem speziellen Fall verunsichern mich noch die "50% positiven Bewertungen" des Anbieters/Verlages. Ist mir aber auch egal, weil ich die ISBN-Nummer gerade abgeschrieben habe, um meinem liebenswerten Buchhändler den Ärger zu überlassen.


paule / Website (5.2.08 13:48)
... den möglichen Ärger.


nichtidentisches / Website (6.2.08 13:11)
@paule Ja, auch ich habe da bei amazon so meine Probleme mit dem Porto, v.a. wenn das Buch nur 2 Euro kostet.

@anonym: Dein Kommentar wurde mit Dank für den Hinweis gelöscht. Die fragliche Stelle war tatsächlich dem Thema unangemessen, sorry.

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