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Desidentifikationsmittel nach der Hessenwahl

Der Ekel ist schwer abzuwaschen. Selten fiel es mir so schwer, wenigstens eine weniger schlechte Wahl zu treffen. Noch am Samstag rollte ein Lautsprecherwagen durch das kleine Nest und quäkte von Landtagswahlen und doch bitte CDU und so weiter, ob da von roter Gefahr schwadroniert wurde, war nicht zu verstehen, klar wurde: Da sollte braven, arbeitslosen Bürgern wie mir die wohlverdiente Wochenendruhe geraubt werden. Hätte ich nicht schon längst die Briefwahl getätigt, ich hätte mich erst recht befleißigt gefühlt, ungültig zu kreuzen.
Nun hat denn Koch seinen verdienten Gong erhalten, Ypsilanti will den Bogen offensichtlich bis zu Neuwahlen überspannen und die Chaostruppe der linken Antiimps freut sich über bärenstarke 5,1 Prozent, die sie mit kreuzbiederen Plakaten aus Orten wie Rossdorf oder Amöneburg zusammenklaubte.
"Es gibt keine bürgerliche Mehrheit mehr" jubiliert derweil Ypsilanti, und verabschiedet sich damit vollends von der Restvernunft. Anstelle einer Bloßlegung der CDU wie auch den Flakhelfern des Pöbels (FDP) als im Kern antibürgerlich, rassistisch und im Klientel bedingungslos offen für NPD-Positionen, adelt sie deren engstirnige Borniertheit noch zum Bürgertum. Kein Kuriosum, wenn man sich die intellektuelle Flatulenz der SPD im Allgemeinen und der Hessen-SPD im Besonderen zur Brust nimmt. Die Fokussierung auf Schule und Mindestlohn ist im Populismus der auf Infantilität abstellenden Wahlwerbung (Koch als Schüler) so ärmlich wie der auf ökonomische Analysen per se verzichtenden Linken vom Brot gestohlen. Das Gackern von demokratischer Kultur wird zu Farce, wenn man sich den über Jahre mitgetragenen und nie ernsthaft aufgearbeiteten faschistoiden Führerkult Schröders ansieht. Dass die SPD keine CDU in grün ist, hatte diese Wahl wohl am erfolgsversprechendsten vorzugaukeln versucht. Dass man nun nicht wenigstens nach dem Wahlprogramm und den Wählern der Linken noch deren Stimmen im Landtag verwertet, ist zumindest unehrlich. Koch wäre wenigstens die Chuzpe zuzutrauen gewesen, sich von Stimmen der NPD auch wählen zu lassen, wenn man dem schon inhaltlich gleichsieht.
Die Neuwahlen sind indes schon am Stallmate abzulesen. Die Strategie Ypsilantis ist sonnenklar: Nicht nur, dass sie Koch den Wahlsieg gestohlen hat, nun will sie ihn noch vollends demütigen, indem sie sein Schreckgespenst einer Regierung von Ausländerkommunisten ["Ypsilanti, Al-Wazir und die Kommunisten"] verpuffen lässt. Damit könnte sie durchaus Erfolg haben: Einerseits indem sie durch die Verweigerung dieser Möglichkeit noch ein paar letzte linke Stimmen abgrast, die nun wenigstens via SPD an die studiengebührenfreie Macht wollen, andererseits noch restliche Stimmen aus dem bürgerlichen Lager abgreift, das sie gerade strahlend für besiegt erklärte.
26.1.08 11:54
 


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