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Die drohende ANC - Spaltung - Ein Lichtblick für Südafrika

Der African National Congress (ANC) ist bei weitem die bekannteste und populärste Partei Afrikas - politische Heimat des südafrikanischen Übervaters und Gallionsfigur der europäischen Linken, Nelson Mandela.
Mit dem Abtritt Mandelas kam der inkompetente Thabo Mbeki an die Macht, der wiederholt das HI-Virus als Erfindung der Weißen bezeichnete und Aufklärungskampagnen behinderte. Wer denkt, es hätte kaum schlimmer kommen können für die wirtschaftlich aufstrebende, aber dennoch arme Demokratie, wird mit den jüngsten ANC-Wahlen eines Besseren belehrt. Gegen Mbeki gewann Jacob Zuma. Dieser singt bei Wahlveranstaltungen gewaltverherrlichende Lieder und überstand einen Vergewaltigungsprozess mit einer richterlichen Rüge, beim Verkehr kein Kondom benutzt zu haben. Zumas Entschuldigung war, nach dem Geschlechtsverkehr geduscht zu haben. Seine Anhänger beschimpften die Klägerin schon im Vorfeld des Prozesses als Hure - Normal in einem Staat, der Vergewaltigung und Mord als Volkssport akzeptiert zu haben scheint. Zuma war zudem 2005 wegen Korruptionsvorwürfen von Mbeki entlassen worden, ein erneutes Verfahren steht noch aus. Zuma wird von den südafrikanischen Kommunisten und dem südafrikanischen Gewerkschaftsbündnis unterstützt - letztere beschlossen zeitgleich mit den britischen Gewerkschaften den Boykott Israels.
Wenn nun Mbeki und Zuma als Bestes, was der ANC zu bieten hat, gegeneinander antraten, ist das eine Bankrotterklärung und doch ein gutes Zeichen. Zwar siegten mit Zuma die Traditionalisten. Doch gleichzeitig unterzeichnet der ANC damit seine Auflösung als Einheitspartei der auseinanderklaffenden schwarzen Interessen - eine Spaltung ist absehbar und notwendig. (Dieser Meinung ist auch Paul-Simon Handy von der Universität Pretoria.)
Der ANC war ein Zwangsbündnis, zusammengehalten von der rassistischen Gesetzgebung. Schon kurz nach der Aufhebung des Verbots gab es einen kleinen Bürgerkrieg zwischen der konservativen, antikommunistischen Inkatha-Freedom-Party aus ländlichen Zulus und ANC-Anhängern mit 7000 Toten - mehr als jedes Massaker der Apartheid-Regierung. Seit den 1980ern rollen Wellen von Hexenjagden durch das Land, die in den 1990ern mehrere Tausend Tote forderten. Solche Erscheinungen werden vom ANC als kleinere Probleme und Spätfolgen des Kolonialismus behandelt, die Black-to-Black-Violence wurde auf das Wirken von agents provocateurs der Apartheid zurückgeführt. Um das zu beweisen wurde erheblicher Druck auf die Versöhnungskommissionsteilnehmer ausgeübt - das Geständnis der Apartheid-Regierung blieb jedoch aus, weil es dahingehend nichts zu gestehen gab. (Isak Niehaus, 2001)
Wenn sich diese Partei nun in ihre verschiedenen Interessensgruppen spaltet, befördert das den demokratischen Prozess. Nicht so sehr, weil die Folgen positiv oder irgend absehbar wären - die Gefahr ethnischer und politischer Unruhen ist real. Sondern weil dadurch ein idealisiertes Bild ein für alle Mal untergeht, das den ANC als heilige Institution und Erlöser vor dem Rassismus feiert und Kritik an ihm ausblendet. Dann würde die Ablösung vom paternalistischen Rockzipfel der Europäer nicht mehr über die traditionalistische Regression des Afrikanismus erfolgen müssen, sondern könnte in einem freien Disput und Interessensvertretung aufgehen.
26.12.07 14:42
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Hochdorff (26.12.07 23:02)
"...mit 7000 Toten - mehr als jedes Massaker der Apartheid-Regierung."

...ohohohhh, das gibt Haue!


Grüße


nichtidentisches / Website (27.12.07 00:40)
Da gibts nix zu Grinsen, Hochdorf, das ist bitterer Ernst. Auswischen liegt mir fern.


Hochdorff (28.12.07 12:14)
Die Tatsache an sich selbstverständlich, die wollte ich auch keineswegs ins Lächerliche ziehen. Ich dachte mir nur, daß dieser Satz in dem einen oder anderen deutschen Antirassisten pure Wut auslöst, aber ich scheine Unrecht zu behalten.


nichtidentisches / Website (28.12.07 16:56)
Ja, das wäre auch zu erwarten. Ich fands nur bedenklich einen Smiley unter "7000 Tote" zu setzen. Sollte man reflektieren und machst du ja auch.
Bests

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