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Dämonische Dialoge - proamerikanischer Antisemitismus

Sobhi Ghandour ist Direktor eines "Arab-American Centre for Dialogue in Washington ". In der "Gulfnews" veröffentlicht so einer unter dem Zeichen des allenorts gepriesenen Dialogs satte Propaganda und andere globale Portale wie die "worldnews" und "Africa Daily" verlinken es. Ghandour beginnt wie alle Antisemiten mit Geschichtsfälschung.

"Israel realised when it signed peace treaties with Egypt, Jordan and the Palestinian National Authority that it would be difficult for these governments to go to war again.

The late Egyptian president Anwar Sadat said that the war in 1973 was "the last of the wars with Israel". Yet, this applied only to the Arab governments and not to Israel. These treaties did not stop Israel from continuously waging wars against Lebanon, Syria, Palestine and the rest of the Arab world. Naturally, these wars resulted in the formation of popular movements to resist Israel's occupation and its brutality."

Jenseits historischer Belege verlagert dieser wahrscheinlich noch staatlich finanzierte Propagandist die Kriegsschuld auf die Seite Israels. Überdies kann er in dieser Volte die Kriegsschuld der arabischen Staaten an den vorhergehenden prospektiven Vernichtungskriegen gegen Israel in deren scheinbar geläuterten Friedenswillen aufgehen lassen. Das perfide "and the rest of the arab world" will schon diese erneut dazu aufrufen, den Friedensschluss zu verwerfen und erneut das als Volksfeind identifizierte Israel anzugreifen. In der Steigerung dessen betet man dem Publikum seine unartikulierten Ressentiments als selektierte und scheinbar geprüfte Fakten vorbetet.

"Israel's three objectives were: (1) branding Islam as the new "enemy" of the west (2) convincing westerners that Israel had a significant security role to play to protect western interests (3) equating resistance with terror.

The terrorist attacks on September 11, 2001, provided an opportunity for Israel to try to achieve its goals. One of the main obstacles Israel was facing prior to 9/11 was the refusal of the US to brand certain countries and organisations as terrorists or supporters of terror. But now, that problem is solved."

Welche Staaten konkret von Israel auf die Terrorliste gehoben werden sollten, darf im Dialog der Kulturen verschwiegen werden. Etwa Saudi-Arabien? Der Iran? Ohne weitere, für eine der Legitimität sich annähernde Diskussion etwa relevante Topoi zu eröffnen, wird im kryptischen Andeuten die Reihe zum Massenmord geschlossen. Darin sieht Ghandour seinen Vorläufern gleich, es ist die übliche Propaganda, deren Spezifität in einer an Mearsheimer/Walt angelehnten Parteinahme für die USA und gegen Israel besteht:

"Israel has tried to convince Americans and the west that Palestinian and Lebanese resistance is terrorism and similar to what happened on 9/11, and that, therefore, its fight against the Palestinians and Lebanon is similar to America's fight against the Taliban and Al Qaida. The US should feel insulted and should reject such a ludicrous claim.

Such a false comparison would suggest that the US was a colonising power that would want to bring settlers to Afghanistan; similar to what Israel is doing in the West Bank and Gaza. It would suggest that the US would occupy Afghanistan and Iraq for 40 years; similar to what Israel has been doing.

Before the war on Iraq, the US-Israeli "marriage" was at the core of the problem that had tarnished the image of the US in the Arab and Muslim world."

Das Abgrenzen von Al-Quaida eröffnet den Minimalkonsens, von dem ausgehend man um so ärger wüten kann. Die angestrebte Allianz zwischen einer antisemitischen US-amerikanischen Klientel und den arabischen Nationalisten besitzt offenbar eine nicht unrelevante Attraktivität. Diese Wendung des herkömmlichen antiamerikanischen Antisemitismus, wie sie wohl in den USA auch eine bedingte Besonderheit darstellen dürfte, wächst sich zu einer nicht zu unterschätzenden Bedrohung aus. Die 'Nation of Islam' und die antisemitischen KKK-Nachfolger der 'Aryan Nations' werden nicht die einzigen sein, die solche willkommene Feindbestimmung im leicht kündbaren Solidarvertrag mit Israel einer diffizilen Analyse und der Perspektive auf 40 Jahre Krieg gegen den Terror vorziehen.

19.11.07 13:24
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


felix (19.11.07 15:39)
Der vermeintlich nuechterne und objektive Verweis auf amerikanische Interessen hat allerdings auch etwas ermutigendes, da er impliziert, dass der Grossteil der amerikanischen Oeffentlichkeit fuer die emotionalisierende, irrationale Hasspropaganda europaeischen oder arabischen Schlages (noch) wenig empfaenglich ist. Haaretz berichtete heute:

Fifty-six percent of Americans view Israel as a strong and trusted ally of the U.S., with a similar number agreeing that Israel is serious about wanting to reach an agreement with the Palestinians.

http://www.haaretz.com/hasen/spages/925637.html


nichtidentisches / Website (22.11.07 10:02)
56 ist nur knapp die Hälfte, aber gut. In gewisser Weise ist der vermeintlich proamerikanische Antisemitismus der reine, denn er schießt direkt auf das Objekt, ohne den Umweg über die USA zu nehmen. Und in der Behauptung sieht er jeglichem gleich: Die schädliche Politik der USA sei durch Israel verursacht.
Was bleibt ist ein Heucheln vom Realitätsprinzip in der Anerkennung des 11.9. und in der Opposition zu den Taliban.


Martin / Website (22.11.07 16:53)
Mich springt vor allem eine Vokabel an, sorry, ganz assoziativ, jenseits von Deinem Text notiert...

Beim Stichwort "Kriegsschuld" denke ich an die revanchistische Propaganda nach 1918/19.
Wenn ich mich an meinen erfreulich intensiven Geschichts-LK richtig zurückerinnere, spielte in der deutschnationalen Propgaganda (von Lechts bis Rinks) ein (halb-) bewusstes Missverständnis eine Rolle: Der Versailler Vertrag konzipierte "Kriegsschuld" formal und juristisch als klassische völkerrechtliche Voraussetzung für Schadensersatzleistungen. Die 'semantische' Verschiebung vertauschte diese moralfreie in eine moralisierend propagandataugliche Kriegsschuldfrage. (Solche Verschiebungen machen dann aufgeklärte Zeitgenossen so grässlich hilflos.)
Auf den nahöstlichen Konflikt angewendet, möchte ich fragen:
- In welchem Kontext werden pro- und antiisraelische "Kriegsschuldfragen" diskutiert?
- Schließt eine formale/juristische Kriegsschuld-Diskussion die Anerkennung aller Kontrahenten als Subjekte ein, die nicht (länger) eliminatorische Absichten verfolgen? (Oder passt das gar nicht?)

Nebbich: "Dialog der Kulturen", gehört der Ausdruck nicht auf den semantischen Schrottplatz? Wenn so komplexe Dingers wie Kulturen miteinander in den Dialog treten, ist das doch bestenfalls eine friedliche Kakophonie - oder?

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