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Burma - mahnende UN-Klapse statt Revolution

Die durchschnittliche Presse hat schnell das Interesse verloren, Burma ist allenfalls noch in den hinteren Teilen der Zeitungen zu finden, allein CNN und SPON berichten noch ausführlicher. Verschwörungstheorien werden laut, nach denen das Medieninteresse nur von US-amerikanischen Bedürfnissen, China zu schaden, inspiriert sei. Wie immer befinden sich die Antiimperialisten noch mit den ärgsten Regimes im Bunde, wenn nur ein "sozialistisch" gegen "US-Medien" steht - das war nicht anders, als noch Flugblätter für Pol Pot oder den Sendero Luminoso verteilt wurden. In Burma finden derweil Massenverhaftungen statt, ganze Klöster sind über Nacht leer gefallen.

Die Karen National Union fordert Soldaten zum Überlaufen auf und bekundet den Willen, die Regierung zu stürzen. Das wird sie vermutlich auch anfällig für Spione machen, ungefähr 90 Soldaten seien bislang übergelaufen. Etwa 1900 festgenommene Mönche und Nonnen, darunter Kinder, sollen in strengsten Arbeitslagern inhaftiert bleiben. Aus 400 verhafteten Mönchen wurden 90 aus mangelnden Verdachtsgründen gezielt in ein von der Junta gekauftes Kloster verbracht.
10 Parlamentsmitglieder und 137 Parteimitglieder der NLD wurden verhaftet. 10 000 demonstrierten trotz Verbot in Arakan. Die Junta kauft Demonstranten und zwingt sie, an Protestmärschen gegen die Mönche teilzunehmen. Irrawaddy spricht von bis zu 130 Toten und 3000 Verhaftungen im Verlauf der Proteste. Ein geflohener Offizier berichtet von hunderten von Toten und Schießbefehlen, an anderer Stelle wird ein Massaker an 200 Mönchen bezeugt. Bangladesh schottet derweil seine Grenzen gegen Flüchtlinge ab.

Die Junta  scheint auf die Brechung duch Folter und Absonderung von jeglichen Aufrührern in Arbeitslagern - ohnehin eine feste Institution für weite Teile der Bevölkerung - zu setzen. Wieviele dort unbeachtet in Zivilkleidung (also ohne die weinroten Roben) über die Jahre sterben, erfährt die Öffentlichkeit nicht. Die ohnehin spärlichen Informationen werden durch Kampagnen der Regierung gegen zivile Journalisten weiter eingedämmt. Was im Geheimen stattfindet ist zu Recht und leider auch über die Maßen Anlass von Spekulationen.

4.10.07 11:09
 


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nemesis / Website (6.10.07 02:13)
Mich würde es mit Genugtung erfüllen, wenn die Amis in das Land einmarschieren. Aber die meinen es dann doch nicht immer so ernst mit Freiheit und Demokratie.


nichtidentisches / Website (6.10.07 10:22)
Uaaargh, Nemesis, mit dem Kommentar gehst du wirklich überaus konform, den habe ich so schon dutzendfach gelesen.
Woher, meinst du, sollten die USA das Geld nehmen um jede primitive Diktatur der Welt zu beseitigen? Wäre es vielleicht mal angebracht, andere Stellen anzuschnorren? Aber darum geht es ja nicht: Offensichtlich schmerzt es doch sehr, dass die USA den Irak befreiten und das immer noch tun. Burma ist da völlig nebensächlich, es könnte genauso eine Hungersnot, Schäuble oder Russlands Nazis sein, die man den USA vorwirft.
Es gibt gute Gründe gegen einen Einmarsch. Genauso wie es gute Gründe gibt, die verhindern, dass der Iran nicht schon längst entsatzt wurde. Ein Grund ist Europa und die Irak-Peacenicks, die den USA wohl auf weiteres jede Intervention vergällt haben.


nichtidentisches / Website (6.10.07 10:26)
Noch was: Ich begrüße eine Revolution in Burma. Ich würde auch einen Einmarsch begrüßen, wenngleich das schwierig wäre. Global betrachtet ist es aber ein relativ opferarmes Regime, das sich kontrollieren ließe mit entsprechendem Druck aus China, Indien und Malaysia. Auf der Nr. 1 der Abschussliste, aber nicht für andere gefährlich. Der Sudan ist da wesentlich brisanter, Iran ohnehin mit seinen Dutzenden Hinrichtungen, Libanon, das auseinanderzubrechen droht, Kongo, Afghanistan, Irak, Somalia (von dem man nichts mehr hört).

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