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Wer war dieser Allah doch gleich?

Seit März 2006 blogge ich nun mehr oder weniger regelmäßig. Anlaß des Blogs war die Frustration über Hemmnisse von antideutschen Gruppendiskussionen. Der erste Artikel sollte daher einem vormals so nicht veröffentlichbarem Flugblatt Dialogue and conquer Raum geben.

In zahlreichen Beiträgen äußerte ich mich in der Folge zum Islam, zum Islamismus und generell zu religiösem Fanatismus. Mittlerweile ist meine Magisterarbeit über Hexenjagden in Afrika beendet. Vorher arbeitete ich  an Hausarbeiten zum Antisemitismus im Islam.

Neulich wurde ich allerdings von einem sehr geschätzten Leser und Kommentator empört gefragt, wie ich denn auf einmal eine islamische bürgerliche Gesellschaft überhaupt in Erwägung ziehen könne. Ich habe daher eine kleine Linkliste mit meinen bisherigen Artikeln zum Thema zusammengestellt. In keinem erkenne ich wesentliche Widersprüche zu meiner heutigen Position. Einige Thesen würde ich anders formulieren und möglicherweise mit mehr Fachwissen unterfüttern.

Ich möchte dennoch etwas vorweg bemerken: Den Begriff der Islamophobie halte ich für falsch und unnötig. Dessen eingedenk bemerke ich mit Unwillen unter Nationalliberalen und leider auch Antideutschen eine Tendenz, Verhaltensmuster, die vormals an anderen Objekten ausagiert wurden, am Islam zur Anwendung zu bringen. Dabei wird in Unkenntnis oder fanatisiertem Ton hysterisch gekeift, werden Aufzüge und Toilettenwände mit "Fuck Islam" beschmiert und allerlei Turbanwitze gerissen. Eine solche Idiosynkrasie ist leicht zu bemerken am gereizten, abwehrenden Verhalten: Darüber diskutiert man nicht, die sind scheiße, bumms. Gotteslästerung kann auch viel mit ödipalen Problemen zu tun haben. Der Reiz, das, was anderen heilig ist, zu verletzen, ist nicht nur der einer notwendigen Kritik, sondern lustvoll besetzt, und findet dann oft ungeachtet der Besonderheiten des Objekts statt. Gesellschaftliche Zusammenhänge bleiben davon ebenso unhinterfragt, wie solches Verhalten Teil davon ist. Geschichtliches Wissen bleibt bei plumper Gegenpropaganda außen vor. Die ahistorische Tendenz des solcherarts fanatischen Antiislamismus sieht dem bürgerlichen Geschichtsvergessenen gleich. Wer sich da besonders über Mohammeds Eroberungsfeldzug aufregt, überspringt gleichzeitig die stets gewalttätigen, kriegerischen Einigungen von Imperien unter den fragwürdigsten Ideologien, als hätte es dannach keine Conquista, keine Indianerkriege, keine Kolonisierung Afrikas, keinen Sturz gigantischer asiatischer Reiche unter dem Gebot des christlichen Gottes gegeben. Relativismus wirkt in zwei Richtungen: Im Negativen versucht er Kritik von einem geliebten Objekt abzuwenden, im Positiven versucht er zu idealisieren. Kritische Theorie versagt sich beides, um differenzierend zwischen allen Stühlen zu stehen und in der ganzen,  sich immer wiederholenden Scheiße die großen und kleinen Bröckchen zu erkennen. 

Eine Kritik des Islams hat meines Erachtens in Kenntnis des Korans und den Grundzügen der islamischen Geschichte zu erfolgen. Sie war und ist notwendig. Kern meiner Kritik am Islam, sofern man damit die religiöse Lehre meint, ist der unbedingte Literalismus, der so in der Bibel nicht existiert. Das alte Testament ist ein Geschichtsbuch und beinhaltet derart  zahllose Widersprüche, dass jedem klar ist, dass in verschiedenene Zeiten und Umständen verschiedene Gesetze gelten müssen und Vernunft der einzige Weg ist, ohne Kontakt zu Gott eine menschenwürdige Gesellschaft aufrecht zu erhalten. Der Koran dagegen ist von wenigen Leuten in einer kurzen Zeitepoche festgehalten und behauptet von sich selbst, unantastbar zu sein. Das macht es um so notwendiger, den Text zu analysieren. Das macht es auch notwendig, zu überprüfen, inwieweit dieses zentrale Element der Religion von bestimmten Anhängern überwunden wurde, welche Diskussionen es warum innerhalb der Widersprüche im Koran gibt.

Der Islamismus ist ein notwendiges und inhärentes Produkt des Korans. Das heißt nicht, dass er damit identisch ist. Der Koran ist islamistisch, der Islam ist das nicht in allen Teilen. Das auseinanderzuhalten sollte zum guten Ton der Kritik gehören. Meint man mit Islam die Summe seiner einzelnen Teile, ist man auf die Ideologie des Islam selbst schon eingegangen. Es ist möglich, den Islam als abstrakte, dem Weltlichen abgewandte Religion zu praktizieren. Das macht sie nicht harmlos. Jedoch unterscheidet sie sich darin dann nicht mehr von Teilen des Christentums, das unter dem Druck der säkularisierenden Aufklärung wesentlich früher in entsprechende Reservate zurückgedrängt wurde und heute als irgendwie notwendig falsches Bewusstsein gelten kann, das als Privatmeinung zu tolerieren Grundzug einer bürgerlichen Gesellschaft wurde.

Christentum und Islam unterscheiden sich meines Erachtens als Lehre nur geringfügig: Sie stellen auf das Opfer ab. Das Christentum trainiert die Schuldprojektion bei Leid und Elend, der Islam verspricht Macht und legitime Gewalt. Das Christentum ist eher an einem primären Narzissmus, an einem Ausweichen vor dem Ödipuskomplex interessiert, gerade indem es ihn ausagiert als Konflikt zwischen Sohngott und Vatergott während der Islam den Ödipuskomplex gegen die Ungläubigen wendet und verschleust, der Konflikt mit Gott ein nicht denkbarer ist. Das Judentum lässt Zweifel und Hadern mit Gott zu, das Christentum meint, dieses Hadern in der Auferstehung, Himmel und Hölle zu lösen, der Islam dagegen verleugnet es komplett. In vielem ist der Islam lediglich das ehrlichere Christentum und greift dem Protestantismus und Puritanismus vorweg, der Gerechtigkeit auf Erden in Reichtum und Kriegserfolg kennt und gleichzeitig mit finstersten Höllenstrafen vom irdischen Paradies wegtreibt.

Praktisch ist heute der Islam ein fruchtbarer Boden für antisemitische Propaganda. Das Christentum und die säkularisierten Ostblockstaaten sind das allerdings kaum minder. Spricht man von Terror, meint man zu Recht den islamistischen, der jeden anderen in den Schatten stellt. Das bedeutet jedoch nicht, das Augenmerk von den Umtrieben der zahllosen christlichen Kirchen und ihrer Proselyten abzuwenden, und bloß wegen ein paar israelsolidarischen Floskeln der CDU die tiefe traditionellen Einheit von Christentum und Antisemitismus für überwunden zu halten.

Insofern kann ich die "Vernunftdebatte", die Wertmüller seit neuestem dem Papst zuspricht nicht ganz nachvollziehen. Darauf werde ich in einem weiteren Artikel eingehen. Bis dahin sei das Stöbern in älterer Ware empfohlen, die Reihenfolge ist chronologisch.

Antisemiten vom Muslim-Markt

Friedensachse Berlin-Teheran und warum die Deutschen Ahmadinedschad so gern haben

Der Islam in der Gegenwart - der bpb neue Kleider

Mehr zur Psychopathologie des Islam

Bassam Tibis Begriff des Antisemitismus

Mit Friedensforschung zum intellektuellen Paläolithikum

Israelsolidarität - nothing else matters

Iranische Barbarei geht weiter

Generation Gaza

Ihr Kinderlein komohammet

Tunesien rügt Schleier

Das Buch Ester und der antike Antisemitismus

Die Verkehrung des alten Testaments zum christlichen Antisemitismus

Religion Grrrrrrls

Steinigungswut in Iran

Islamismus: Jetzt noch hautfreundlicher

Die Pädophilie Mohammeds: Über ein sinnloses Argument

Le dernier cri: Die Philosemitismuskeule

Nation of Islam

Küntzel zensiert!

Islam und Sklaverei

Kindermörder

17.9.07 22:43
 


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bisher 9 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Frank (18.9.07 14:37)
Von der Möglichkeit einer islamischen bürgerlichen Gesellschaft zu reden ist solange absurd und tendenziös, solange die Weichen in der westlichen Welt, die zumindest früher mal bürgerlich war, alle auf Rückfall gestellt sind. Vor diesem Hintergrund ist die Frage ob die theoretische Möglichkeit einer Reformation des Islam besteht oder bestanden hat, zweitrangig und sei interessierten akademischen Kreisen vorbehalten.

Eine Erkenntnis die ich sicher nicht zuletzt dieser Diskussion verdanke ist die, dass Kritik am Islam eben nicht unbedingt notwendig ist. Zum einen weil die Abwehr islamischer Unverschämtheiten, sowie die Solidarität mit allen die unter diesen bereits zu leiden haben, schlicht und einfach eine Selbstverständlichkeit ist, die keinerlei theoretischer Weihen bedarf.
Zum andere weil der Islam wie bereits gesagt nicht das eigentliche Problem darstellt, ja im Grunde nicht einmal ein Teil davon ist.


Frank (18.9.07 14:38)
Dass meine Haltung dem Islam gegenüber, überzogen aggressiv und meinetwegen auch idiosynkratisch aufgeladen war und ist gebe ich zu. Darauf muss man nicht stolz sein, allerdings schon allein aus der Sorge um Israel heraus ist eine solche Reaktion mehr als verständlich. Und noch der geschmackloseste „Turban-Witz“ ist mir sympathischer als das höchst verdächtige Wertlegen auf korrekte Aussprache islamischer Begriffe.
Außerdem sollte wer im Glashaus sitzt nicht mit Steinen werfen. Allein schon dein von irrationaler Wut geprägter Artikel „§166 abschaffen“ in dem du dir nicht einmal Begriffe wie „Krebsgeschwür“ verkneifen konntest(entweder handelt es sich um eine Fehlleistung meinerseits oder du hast das gelöscht), sollte Anlass zur Selbstkritik sein.


Frank (18.9.07 14:39)
Das zeitweilige Versteifen auf den Islam, auch meinerseits, der, ich kann es gar nicht oft genug wiederholen, nicht das eigentliche Problem ist, dient wohl auch dazu genau dieses zu vergessen. Zu vergessen das man gegen den Antisemitismus( im weitesten Sinne des Wortes) allein und auf verlorenem Posten steht. Die Erkenntnis dessen bedeutet aber nicht, dass man mit Gesellschaften und Individuen, die sich dem Angebot des Islam bisher noch verweigern, nicht solidarisch sein muss. Auch wenn diese in eine Kritik des Antisemitismus mit einbezogen werden müssen. Denn auch das Stehen zwischen den Stühlen schließt Parteilichkeit nicht aus.


Nemesis / Website (18.9.07 20:30)
@Nichtidentisch:
Ich teile zwar nicht alles was du schreibst, aber ein hervorragender Text, der ist sehr gut als Diskussionsgrundlage. Ich schreib mal was drauf.


nichtidentisches / Website (19.9.07 10:35)
Hi Frank, dann sind wir uns ja weitgehend einig?
Ich habe lange gehadert, bis ich den Vergleich mit dem "Krebsgeschwür" aufnahm und ihn dann auch wieder gelöscht und gegen "Monstrum" ersetzt. Mir fällt einfach kein passender Vergleich ein für dieses Fortwuchern antidemokratischster Einsprengsel. Dieses Gesetz führt die gesamte Verfassung ad absurdum.
Und "Geifern"...
Wenn hier jemand die Wiedereinführung des christlichen Gottesstaates fordert, ist Empörung das mindeste. Und soviel Idiossynkrasie sei erlaubt: Dieses Glockengeläut in 20 m Entfernung geht mir gewaltig und tagtäglich auf den Sack. Das ist nix andres als ein Muezzin: Markieren eines Hoheitsgebiets. Und das absurdeste ist: Die Kirche ruft nicht mal zum Gebet, sondern schlicht zum aufstehen um 6.00.


Frank (19.9.07 15:45)
Ist das nicht schon ein Fortschritt?
Nutzten eines Gotteshauses für profane Zwecke?
Das Glockengeläut, das ich übrigens ganz angenehm finde, genauso wie klassische Kirchenmusik und alte Klosteranlagen, ist einfach ein Überbleibsel aus der Zeit als verlässliche Uhren nicht existierten bzw. ein Luxusgut waren. Die Glocken leuten ja einmal für viertel, 2mal für halb 3 mal für dreiviertel und viermal für um + Anzahl der Stunden. Das war bis vor nicht allzu langer Zeit für viele die einzige Möglichkeit zu erfahren wie viel Uhr es ist. Und im pre-Funkuhrzeitalter auch nötig um eine einigermaßen Syncronisation zu erreichen.


nichtidentisches / Website (19.9.07 16:56)
I know. Aber wohn mal direkt neben so einer Anlage. Und im ganzen Ort Geißelszenen auf Sandsteinstelen... Das kann keiner kindlichen Psyche guttun.


nichtidentisches / Website (19.9.07 21:01)
Im übrigen gilt: Uhren sind nun auch wieder keine soo moderne Erfindung. Zum Wecken gab es den Hahnenschrei. Und genau das ist doch das was ich daran kritisiere: Man geht auf diesen Dörfern immer noch von einer bäuerlichen Organisationsform aus. Ob man mit dem Gebimmel ehrbare Nachtschichtler um ihren wohlverdienten Schlaf bringt oder um Lebenserfahrung ringende Studenten den Erholungsschlaf verleidet, ist diesen auf Morgenandacht getrimmten Schwarzröcken doch egal.


(4.9.10 11:37)
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