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Russland heizte die Krise zwischen Syrien und Israel an

Laut Jerusalem Post förderte Russland durch gezielte Desinformation der syrischen Regierung die Krise zwischen Israel und Syrien im Frühsommer. Russland erhoffte sich demzufolge einen Gewinn durch Waffenhandel mit Syrien und schürte mit Fehlinformationen Ängste Syriens vor einem geplanten Militärschlag Israels.

Israel würde einen derzeitigen Angriff Syriens wohl kaum politisch gewinnen können. Die Golanfrage würde in jedem Fall von beflissensten Konfliktforschern neu aufgerollt und als Ursache für Syriens Aggressivität angeführt. Die Hisbollah würde im Schutze der UN erneut losschlagen. Israel könnte sich kaum auf eine Verteidigung des nunmehr israelischen Golan zurückziehen, sondern müsste in die Offensive gehen, und dabei der UN im Libanon auf die Füße treten, wie auch in Syrien gegen die iranischen Hilfstruppen antreten. Der dauernde Dreifrontenkrieg mit Kassams aus dem Süden, Selbstmordattentätern aus Judäa und Samaria (Westjordanland), und der Hisbollah im Norden ist durchaus geeignet, Israel zu schwächen. Die vierte Front der antisemitischen Internationalen in UN und EU wird nun ergänzt durch eine fünfte: Kriegsgewinnler, zu denen sich Russland wohl zählen möchte. Israels Regierung muss zwischen all diesen Fronten agieren, und hat es anscheinend geschafft, zumindest Russland diplomatisch in seine Schranken zu verweisen.
Wer sich da schlauer dünkt, oder noch zu anmaßenden Aufrufen zum friedlichen Dialog verpflichtet fühlt, hat ganz offensichtlich einen Sprung in der Schüssel.    



   

30.8.07 11:13
 


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bisher 12 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Der_SP / Website (30.8.07 14:21)
Politisch wird es schwer für Israel, da hast du leider Recht. Aber wann war das nicht so?

Ein Freund hat mir vor Kurzem erzählt, dass der Krieg gegen Hisbollah viele Fehler der militärischen Führung aufgedeckt hätte und dass diese Fehler nun zum Großteil beseitig worden wären. Israel sei daher besser denn je auf einen syrischen Angriff gewappnet.

Militärisch würde das Land also ganz gut dastehen und das ist es doch, was letzendlich zählt.


Frank (31.8.07 09:32)
Das sieht mir mehr aus wie der Versuch der Regierung Olmert sich den zukünftigen Dialogpartner Assad, betreffs Rückgabe des Golans, schönzureden. Wenn Russland Syrien relativ moderne Waffen anbietet, die wie es scheint zudem noch vom Iran finanziert werden, dann muss man Assad sicher nicht erst durch umständliche Manöver davon überzeugen zuzugreifen.


nichtidentisches / Website (31.8.07 10:21)
Nja, anscheinend ist in Israel mit der Lockerung der Wehrpflicht ein massiver Rückgang an Rekrutierungen eingetroffen. Immer mehr verweigern den Wehrdienst. Das ist in einem Land von 5 Mio Einwohnern schon empfindlich, wenn dann auf einmal 50000 Soldaten weniger da stehen.


Frank (31.8.07 11:08)
Hier gehrt es aber vor allem um solche Rekruten die untauglich für den Kampfeinsatz sind und deshalb Hilfstätigkeiten in Versorgungsbasen und der Verwaltung verrichten. In Israel nennt man sie „Jobniks“, Schreibtischsoldaten. Und es ist sicherlich verständlich, dass die jungen Leute keine Lust darauf haben 3 Jahre ihres Lebens mit einer solchen, wenig ruhmreichen, Tätigkeit zu verbringen. Kampfeinheiten wie z.B. Golani haben keinerlei Probleme mit dem „draft dodging“. Es handelt sich auch nicht um, wie du schreibst, Kriegsdienstverweigerer etwa vom schlage der traurigen Gestalten von Gush Shalom, sondern um Leute, die sich ohne ideologischen Hintergrund einfach ausmustern lassen


nichtidentisches / Website (1.9.07 17:27)
Ich verurteile das ja nicht. Kriegsdienst ist eine unschöne Sache. Für die Freiheit sterben zu wollen eine harte Forderung. Ein militärisches Problem ist es in jedem Fall.


Frank (1.9.07 20:37)
Ich glaube da liegt ein Missverständnis vor. Ich verteidige nicht das „draft dodging“, sondern meine dass es kein militärisches Problem ist da es sich eben nicht um ein drücken vor dem Kriegsdienst handelt und die Kampfeinheiten keinerlei Rekrutierungsprobleme haben. Es ist sicherlich nicht allzu angenehm den gleichaltrigen oder gar jüngeren Soldaten der Kampfeinheiten das Essen in der Kantine servieren zu müssen oder ähnliches. Daher ist es verständlich dass sich kampfuntauglich eingestufte junge Leute lieber ausmustern lassen als sich solch einer, fürs Selbstwertgefühl nicht gerade positiven, Erfahrung auszusetzen.
Dies wird verstärkt durch dass Wissen, dass diese Hilfstätigkeiten nicht mehr wirklich gebraucht werden, da man auch in den IDF mit outsourcing und ähnlichem befasst ist.
Für die IDF dürfte also nicht ein zu wenig sondern eher ein zuviel an Rekruten das eigentliche Problem sein.


nichtidentisches / Website (2.9.07 10:41)
Das ist ja interessant. Die jüdische Allgemeine behauptete neulich eher das Gegenläufige. Kannst du mal ne Quelle verlinken?


Frank (2.9.07 22:41)
Ich spreche hier eher aus eigener Erfahrung. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit ca. ein Jahr in Israel zugebracht, u.a. um ein Berufspraktikum in einem Kibbuz zu machen. In einem der Kibbuzim in unmittelbarer Nähe zum Libanon(vor Ausbruch des Krieges) hatte ich auch recht viel mit Soldaten zu tun. Einmal mit den sogenannten Jobniks (soviel wie Schreibtischsoldaten), die ein mal pro Jahr aus ihrem eigentlichen Dienst, der zumeist aus den beschriebenen Hilfstätigkeiten besteht, abkommandiert werden und für 1 Woche den Kibbuz „bewachen“ sollen. Und eben mit „combat soldiers“, die die eigentliche Wache an der Grenze übernehmen und zu Kampfeinheiten gehören (ich glaube Givati in dem Fall). Die „Jobniks“ nahmen ihre Aufgabe nie sonderlich ernst, da wurde z.B. schon mal ein Gewehr übernacht am Pool vergessen, das brauchten sie auch nicht, denn diese Einsätze, die je eine Woche dauerten waren wohl eher dazu gedacht ihnen etwas Abwechslung zu verschaffen. Einige von denen fühlten sich auch sichtlich in dieser Rolle unwohl, selbst wenn sie nichts dafür konnten. Die „Jobniks“ gingen den sog. Combat Soldiers anscheinend aus dem Weg, welche ihnen auch einen gewissen Hochmut entgegenbrachten. Das soll nicht heißen, dass diese unsympathisch und arrogant gewesen wären, ganz im Gegenteil, aber es sind halt auch nur Menschen. Und das draft dodging ist sicherlich ein Versuch diesem Konflikt aus dem Weg zu gehen und eine Trotzreaktion auf die Enttäuschung nicht für Kampfeinheiten zugelassen zu werden. Man muss bedenken, dass die Entscheidung dazu mit 17 oder 18 Jahren fällt, in einem Alter also in dem man auf solch narzisstische Kränkungen extrem empfindlich reagiert.


Frank (2.9.07 22:46)
Dies alles beruht also auf meinen eigenen Überlegungen, die ich teils schon damals in Israel anstellte, wenn es anders sein sollte und diese Probleme nicht bestehen, dann um so besser, dass ich nicht ganz falsch liege halte ich trotzdem für wahrscheinlich.
Um aber wenigstens eine glaubwürdige Quelle anzubringen füge ich hier einen Link zu einem Jpost Artikel ein: http://www.jpost.com/servlet/Satellite?pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull&cid=1173173977978 Auf eine freie Stelle in Golani kommen fast drei Bewerber, verglichen mit nur 0,3 bei den Panzerstreitkräften, wie groß soll man sich da erst den Bewerberandrang für den Küchendienst vorstellen.
Bei den Mädchen ist es ja schon längst so, dass es viel zu viele potentielle Rekrutinnen gibt.
Nur ca. 50 % der Wehrpflichtigen Mädchen werden eingezogen und mir wurde wiederholt erzählt, dass es für ein Mädchen kein Problem ist sich dem Militärdienst zu entziehen und viele tun dies dann wohl auch schlicht aus dem Grund weil die ihnen zugedachte Aufgabe wenig verlockend erscheint.
Um meine leider recht ziellose Argumentation auf den Punkt zubringen: Das Problem ist meiner Ansicht nach kein eigentlich militärisches im strategischen Sinne, sondern eher eines der Stellung der Armee in der Gesellschaft, also etwas was mich nicht weiter zu interessieren braucht und irgendwie auch nichts angeht.

P.S.
etwas, dass du meinetwegen unter deine make a wish Rubrik zählen kannst:
Ist es schon Israel-Kritik die Regierung Olmert für unfähig zu halten?


nichtidentisches / Website (2.9.07 23:15)
Musst du entscheiden. Ist Olmert Israel? Gibt es Äquatorial-Guinea-Kritik?
Danke für die anderen Infos.


Frank (9.9.07 19:50)
kurzer Nachtrag,

ich habe zufällig gerade auf irgendeinem israelischen Blog in einem anderen Zusammenhang gelesen, dass das Verhältniss non-combat zu combat soldier in den IDF 7 zu 1 ist.


nichtidentisches / Website (10.9.07 14:39)
Aber ist das nicht überall so? Bzw. was macht da den Unterschied? Just hieß es doch, dass für eine breite Bodeninitiative in Gaza Zivilisten einberufen werden müssten, weil an zwei Fronten nur so die Stabilität aufrecht erhalten werden kann.

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