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Jargonzo – das neue Genre der politischen Literatur

In Kooperation von Bad Blog und Nichtidentisches soll in den nächsten Tagen und Wochen der nicht mehr ganz neue Reader „AS-ISM_2“ des Antisexismus-Bündnisses-Berlin dem Spaltpilz der Kritik ausgesetzt werden. Dazu gibt es individuelle Beiträge zu verschiedenen Elementen des Readers. Jeder Beitrag steht für sich, eine blogübergreifende redaktionelle Bearbeitung fand nicht statt. Wir hofften dadurch, der Emanzipation eine Bresche zu schlagen, die Eindimensionalität ihrer Gegner und falschen Verfechter bloßzustellen, und letztlich uns selbst gegen Zumutungen zur Wehr zu setzen, die uns im Namen der Dekonstruktion aufgenötigt werden.
Contributions so far: The Others und Die Edlen und die Verbrecher von Bad Blog und Intransingente Galanterie sowie Jargonzo - das neue Genre der politischen Literatur von Nichtidentisches.

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Jargonzo - Das neue Genre der politischen Literatur...

Die gedankenfreie Rede ist zur Conditio sine qua non der politischen Debatte geworden. Bezüge auf Theoretiker oder Quellen sucht man ebenso vergebens wie den Willen zur Diskussion. Das Auskotzen über jegliche erlittene Ungerechtigkeit lustwandelt auf dem ADF munter vor sich hin. Hier folgt eine vorläufige Analyse von Scheinargumenten, wie sie vermutlich jeder in dieser Debatte Intervenierende kennt und fürchtet.

Eine Mrs. Jump antwortete auf meinen Hinweis zum derzeitigen Projekt einer umfassenden Kritik des AS.ISM_2-Readers :

ein dreifach donnerndes halleluja auf den rechtsstaat!
ist es nicht herrlich, nach erlittener vergewaltigung sich von einem spezialisierten, sensiblen vertreter der ärztlichen zunft seine intimsten körperregionen begutachten zu lassen, vor völlig unbekannten menschen im rahmen eines verhörs die vermutlich (mit) schlimmsten minuten seines lebens detailliert nachzuzeichnen und zur abrundung eines aufregenden tages vielleicht noch einmal dem täter höchstpersönlich im gerichtssaal ins auge zu schauen? die zwei, drei skandalurteile pro jahr sind unbedeutende marginalien gegen ein solches spektakel.

p.s.
dass mehr als die hälfte der vergewaltigungen in der familie bzw. im näheren bekanntenkreis sich vollziehen, was die theoretische option der anzeige noch mehr erschwert, wird natürlich nicht erwähnt - vermutlich weil nichtidentisches davon ebensowenig wusste wie er ahnung vom gegenstand überhaupt hat

Mrs. Jump schlägt also vor, Opfer von einer Hinwendung an herkömmliche Institutionen der Medizin und Gerichtsbarkeit durch das Ausmalen von den dort anscheinend üblichen perfiden Grausamkeiten abzuhalten. Das Opfer soll sich stattdessen einer klatschwütigen Linken anvertrauen, in Szenebars und feministischen Frauenmagazinen sein Schicksal zur Schau stellen und von einer Strafverfolgung absehen. Aufs Spektakel haben es jene abgesehen, die keiner Schweigepflicht unterliegen, vielmehr dem Drang, dem abgedichteten Weltbild einmal ein Element der Realität anzuschweißen und es dafür auszubeuten.

Die Abspaltung ist offensichtlich: Die moderne Medizin wird als phallokratisch-lüstern inspizierende dämonisiert, der Frauenarzt (Gynäkologinnen gibt es bei Mrs. Jump nicht) wird zum Oberfiesling, die Gerichtsverhandlung zur Inquisition. Das verallgemeindernde Bild von „der ärztlichen Zunft“, deren stereotype Vertreter also jeweils füreinander stehen und austauschbar sind, ist von der klassischen Aggression auf die Macht der Heilung gezeichnet und sieht vom Prinzip her den antisemitischen Reden wider die jüdische Ärzteschaft gleich.

Was man im freundschaftlich-linken Kreis (wir sind ja alle eine Gemeinschaft), also im Dorfklatsch und in Zirkularen wie Emma, Xanthippe, etc. detailliert nachzeichnet, wird der Justiz untergeschoben, die eben jenes aus dem rationalen Interesse des Gewaltmonopols heraus exekutiert und nicht aus subjektiven Motiven der Agitation oder der Einfühlung in das Opfer.

„Wurscht“ hat ebenso wenig Argumente und greift zu simplen Verbalinjurien, nicht der schlechteste Weg der deutschen Ideologie:

Intellektuell waren Sie schon immer eine zwielichtige Gestalt, manchmal schrullig, oft einfach ein Schwafler und, wenn Sie denn mal Dinge beim Namen nennen mussten, hin und wieder auch ganz okay. Die Kooperation mit diesen inhaltlichen Flachpfeifen des B-Blog hingegen, senkt den Wert Ihrer Curriculum Vitae ernorm. Vielleicht liegen Sie mit denen in puncto Sexismus ja auf einer Linie: deutsch-patriarchal. Und dass Sie sich dieses negative Aushängeschild ganz bewusst um den Hals legen, zeigt, dass man mit dem Meiden Ihres Blogs bisher richtig lag und bis auf weiteres wohl auch richtig liegt.

Die „zwielichtige Gestalt“ des Intellektuellen, dessen Meinung man nie habhaft werden kann, entfleucht dem traditionellen Repertoire des Antiintellektualismus. Wo Dialektik die Widersprüche nicht in einer Synthese vereinen kann, will das simple Geschöpf Identität, es will eine eindeutige Meinung, die es nachbeten kann. Der Hass auf die Verhältnisse heftet sich an das, was an den Widerspruch noch erinnert, an Uneindeutiges, das sich noch nicht einem Ticket verpflichtete.

Acces denied, sonst gerne auch mal ein Kritiker der deutschen Ideologie, verschwendet kein Wort zuviel:

ich spar mir den rest vom text, das ist ja nicht auszuhaltener blödsinn, nur krude uminterpretationen, relativierungen und haltlose unterstellungen ohne den geringsten beleg.
und der text vom wertmüller aus dem quellenverzeichnis ist das gleiche scheiss-niveau.

Positivismus einfordern und dann noch nicht mal selbst ein Faktum, ein Argument oder eine einfache inhärente Widerlegung abzuliefern verweist auf die tiefen Seelenqualen, die das Nachdenken über einen Gegenstand auslöst und die es in analen Reaktionen von sich wegstößt als „Scheiss-Niveau“. Der Geist muss sich nicht mit Ausscheidungen befassen, hat er sie doch schon lange abgewertet. Was er als identisch mit dem einst abgelehnten Geschenk Kotstange setzt, kann er durch Identifizierung mit der Muttergestalt Linke fürderhin bequem vermeiden. Ekel ersetzt Reflexion.

Ginge es um einen neutralen Gegenstand wie den Tschetschenienkrieg wüsste jeder der hier zitierten Geistesathlethen stolz auf ein Buch zu verweisen oder zumindest ein paar Fakten aus der Wikipedia vorzutragen. Über dieses Thema jedoch will man nicht gegen die Masse denken, weil man in Kenntnis des eigenen Aggressionspotentials genau weiß, was man von dieser zu befürchten hat.

Libido versucht sich in Dialektik:

nunja, ich halte die definitionsmachtdebatte ja für ziemlichen schund und der berliner reader scheint mir da lediglich ein weiteres exemplar des recht dubiosen versuchs, "definitionsmacht" als politisches - will heißen: nach vernünftigen kriterien ungeprüftes - dogma zu etablieren, aber beeindruckend ist nicht weniger, mit welcher regelmäßigkeit sich ihre kritiker zur absolut perfiden annahme hinreißen lassen, es würde auch bloß gelegentlich vorkommen, dass menschen sich dadurch persönlichen machtgewinn versprechen, dass sie andere als vergewaltiger denunzieren. noch ein bisschen perfider ist es dann wohl, dass sie vergewaltigungsopfern eher den gynäkologen auf den hals hetzen wollen als ihnen glauben zu schenken.

Wie bei Mrs. Jump hat Libido die Institution Gynäkologie vermännlicht und zum „hetzenden“ Bluthund stilisiert. Gerade also die Fachrichtung der Medizin, die unsere Geschlechtskrankheiten vom Herpes über Papilloma bis hin zu Lues behandelt, die Tag für Tag die Peinlichkeiten erträgt und überwindet, für die zur Routine wurde, was andere „schamzerpört“ mit sich herumtragen, um mit August Stramm zu sprechen, gerade diese Medizin der Aufklärung wird nun abgewertet. Warum? Weil ihr zur Pflicht wurde, was andere sich versagen müssen: der Blick auf und ins Geschlecht. Die Aggression auf die Gynäkologie (die demnächst mehrheitlich weiblich besetzt sein wird) entspricht dem Niveau des sexistischen Gynäkologenwitzes. Sie ist primär dazu gedacht, das Opfer von professioneller Hilfe zu entfernen und in die eigenen Arme zu schließen. Die Hilflosigkeit des Opfers reizt zum Lustgewinn bei der Tröstung und der versprochenen Rache in rettender Rüstung.

Definitionsmacht ist ein Betrug am Opfer. Es soll darüber im Dunkeln gehalten werden, was man weiter mit ihm vorhat, und in plastischen Farben malt man ihm die schrecklichen Folgen eines Abfalls vom prädestinierten Subjekt des Vertrauens aus. Was die Emanzipation durchsetzt, das abstrakte Recht, vor dem jeder ohne Ansehen des Geschlechtes gleich ist, soll nun ersetzt werden durch präjudizierte Wahrscheinlichkeitsrechnungen und die beschränkte Vorstellungskraft von allgemein menschlicher Perfidie.

Weil Definitionsmachtsgeschwafel die Institutionen für nicht reformierbar hält, spricht es eben jenen Anstrengungen Hohn, die Reformierung versuchten und erreichten: Mit der Durchsetzung der Gleichberechtigung bei der Kontoführung, mit der Gleichberechtigung am Arbeitsplatz, mit der Skandalisierung von machistischen Urteilen etc.
Das Geschwätz will einen Fortschritt nicht kennen, weil es Regression zum Ziel hat und die Waffe der Kritik schon lange durch das Gummischwert der Dekonstruktion ersetzt hat.

20.8.07 21:56
 


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bisher 13 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Nemesis (20.8.07 22:03)
Tolle Verbalakrobatik! Aber jetzt mal auf Deutsch, was solltest du aussagen?


Dissensprinzip a.k.a. Libido / Website (20.8.07 22:31)
nur mal rein zur klärung: warst du schon einmal bei einem gynäkologen, der - zudem - die aufgabe hatte, den wahrheitsgehalt dessen, wovon du qua subjektivem empfinden überzeugt bist - dass dir sex wider willen angetan wurde - zu prüfen und ihn ggf. zu verneinen? deine wörtchen von der "professionellen hilfe", "reformiertbarkeit", etc.pp. wirken als ein bisschen unbeholfener versuch, medizinische untersuchungsmethoden zu einer ungeheuer humanitären methode umzubasteln, weil du partout darauf beharrst, dass ich definitionsmacht gegen bürgerliche gerichtsbarkeit ausspielen wolle. das hat, wovon sich glücklicherweise jeder im betreffenden thread überzeugen darf, mit dem was ich sage, dem was ich kritisiere und wofür ich plädiere - den umriss eines vernunftgeleiteten prinzips fernab von definitionsmacht und StGB - bloß nicht das geringste zu tuen. und jetzt stell dich mal brav der diskussion im board selber, wo du bisher jeglichem sachlichen argument gezielt aus dem weg gehst, anstatt auf dem weblog nach heimspiel zu geifern.


miles davis / Website (20.8.07 23:02)
sorry, aber das adf würde ich an deiner stelle langsam mal meiden. das sind alles nur verkappte linke, die eben leider von szenejustiz und anderen abscheulichkeiten nicht weit entfernt sind. da helfen auch keine israelfähnchen-avatare und dergleichen.


nichtidentisches / Website (20.8.07 23:51)
Libido, du sprichst von "auf den Hals hetzen". Das analysiere ich. Dass du mit der Definitionsmacht wenig gemein haben willst schließt eine inhaltliche Nähe nicht aus, wie deine Rethorik zeigt. Jeder Freundeskreis sollte darauf hinwirken, dass die Kraft und Sicherheit gestiftet werden sollte, die nötig ist, um den schwierigen Prozeß zu wagen und nicht das Opfer in Lethargie und Abhängigkeit zurückstoßen. Ein Gynäkologe sollte schon aus gesundheitlichen Gründen zu Rate gezogen werden. Er unterliegt einer Schweigepflicht und sein Attest kann für die Justiz von Interesse sein, deshalb ist er noch lange keine Exekutive der Justiz.


Dissensprinzip a.k.a. Libido / Website (21.8.07 10:35)
ich spreche von "auf den hals hetzen", weil der besuch eines gynäkologen zum zwecke der beweisführung eine integritätsverletzende und erniedrigende praxis ist, zumal für jemanden, der vor womöglich kürzester zeit vergewaltigt wurde. keiner wird abstreiten, dass ein besuch beim gynäkologen eine ratsame sache ist, um z.b. den zustand innerer verletzungen - soweit vorhanden - zu überprüfen, aber damit ist 1.) das opfer dem benannten prozedere ausgesetzt und 2.) durchaus nicht einmal eine adäquate beweisführung gegeben, denn die meisten vergewaltigungen finden immer noch unter einander bekannten leuten statt und haben mit der abstrusen vorstellung von ins gebüsch reißenden volltrunkenen nicht all zu viel zu tuen, will heißen: es ist überhaupt nicht geklärt, ob die vergewaltigung durch körperliche wunden zu prüfen ist. vergewaltigungsopfer treten womöglich während der tat in einen dissoziationszustand und lassen dementsprechend die tat über sich ergehen ohne dem körperlichen widerstand entgegenzusetzen. kommt also zur ohnehin schon äußerst fragwürdigen forderung, jemanden, der vergewaltigt wurde, den vorgang von aussageaufnahme, gerichtsverfahren, uswusf. auch noch der sachverhalt, das der ausgang einer solchen beweisführung nicht einmal geklärt ist.


nichtidentisches / Website (21.8.07 12:23)
Es ist nun aber nicht so, dass 10 schlagkräftige Beweise vorliegen müssen oder dass Juristen in der Beziehung völlig hinter dem Mond leben würden. Dort laufen die gleichen Debatten wie hier seit Jahren und vermutlich professioneller. Die moderne Rechtssprechung versucht meines Erachtens durchaus solche Probleme zu berücksichtigen. Wo es nicht der Fall ist, kann ja anderes eingefordert werden. Ein gynäkologisches Gutachten kann vieles ausschließen, ein psychologisches (etwa über den dissoziativen Zustand) reicht unter Umständen auch und Zeugen erübrigen das restliche. EIN Beweis reicht. Es mag anstrengend und bei inkompetenten Beamten erniedrigend sein.
Das Problem ist: Nenne eine Alternative. Definitionsmacht ist, wie du ja zustimmst, keine.
Sollte an einer Stelle im Text der Eindruck entstehen, als sei es ganz furchtbar angenehm, das Verbrechen nachweisen zu müssen, und der status quo schon perfekt, nenne sie mir bitte, dann korrigiere ich das selbstverständlich.


Doc Holliday (21.8.07 18:05)
Miles , you name it. Ich werde es mir wohl mal auf die Tastatur schreiben müssen.


miles davis / Website (21.8.07 19:16)
@Doc: bis vor kurzem dachte ich ja noch, dass es im adf (und nicht nur da) noch ganz aufgeklärt zugeht. aber nach der debatte um den reader und bei solchen "kollegen" wie wurscht, mrs. jump etc. denke ich, dass da hopfen und malz verloren ist. die linke kuschelfamilie ist halt stärker und wird es bis auf weiteres sein. so sorry


access (21.8.07 19:26)
da haste mich ja toll analysiert


nichtidentisches / Website (21.8.07 20:22)
gelle...kannste mal sehn...


Chad (21.8.07 22:13)
Süß.

Man könnte sich stattdessen auch einfach mit dicken Rhetoriklehrbüchern prügeln, das würde das Internet entlasten.

Andererseits hätte ich dann ja gar nichts davon mitbekommen und könnte diesen wertvollen Kommentar nicht schreiben.

Also weitermachen, Leutz!


lass den kitsch - it don't (27.8.07 13:55)
sag mal nichtidentisches, warum ist dir eigentlich so viel mehr daran gelegen, die "antisexisten" zu dämonisieren anstatt die fehlende feministische und damit politische dimension ihrer texte zu kritisieren?
du schlägst verbal auf ein projekt ein, dass völlig aus der defensive argumentiert, dessen anliegen es unter anderem ist, opfer von sexueller gewalt IN DER LINKEN VOR DER LINKEN zu schützen, und gefällst dir darin, die zugegebenermassen theoretisch nicht so besonders fitten autor_innen lächerlich zu machen. dabei redest du AUCH leuten das wort, die antisexismus deswegen ablehnen, weil sie feminismus ablehnen.
bist du etwa antifeminist?

ps: übrigens - auch professionelle beratungsstellen drängen opfer sexueller gewalt nicht zu einer anzeige. eine gerichtsverhandlung kann sehr belastend und u.u. retraumatisierend sein, deswegen muss vorher gut besprochen werden, was das bedeutet.


nichtidentisches / Website (27.8.07 14:50)
Eine professionelle Beratungsstelle ist eine professionelle Beratungsstelle, die in der Regel darauf hinweist, was für Anstrengungen eine Anzeige mit sich bringt. Ich behaupte lediglich, dass die Linke KEINE professionelle Beratungsstelle ist, auch wenn sie so tut. Sie weist nicht darauf hin, dass es anstrengend ist, die Anzeige durchzuziehen und dass es nicht gewiss sein kann, dass ein angemessenes Strafmaß erfolgt, sondern sie gibt vor zu wissen, dass es immer so ist und malt den Prozess in den schillerndestn Farben aus.

Wo rede ich Antifeministen das Wort?

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