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Galileo - kristalliner Positivismus

Die Fernsehserie Galileo soll den Zuschauer zwischen Simpsons und Primetime auf dem Sessel halten. Populärwissenschaftlicher Schwachsinn reiht sich da an überflüssiges Trivialwissen. Mittels äußerst fragwürdiger Experimente ohne Vergleichsgruppe, angemessene Versuchreihen und Doppelblindszenarien versucht man ein ums andere Mal so blödsinnigen Fragen auf den Grund zu gehen wie: "Kann eine Citroen-Ente an Fallschirmen heruntersegeln" und natürlich immer beliebt: Sind Frauen so oder Männer so.

Dabei wird Naivität zum Programm erhoben, der ungebildetste Zuschauer soll sich noch per Identifikation mit dem fragestellenden Moderator in seinem Elend einrichten dürfen. Ausgeschlossen wird analytischer Verstand und Logik, zwei Grundbedingungen für naturwissenschaftliches Verständnis. Was gewusst werden will, wird ausprobiert, das Kleinkind führt es vor und so schreitet man infantilisiert voran. Vorausdenkende Konstruktion ist verpönt. Alles scheint in Empirie aufzugehen. Noch das nutzloseste Experiment gilt als konsistente Beweisführung. Dem fragmentarischen Verstehen wissenschaftlicher Annäherung wird die ganze Wahrheit und die harten Fakten entgegengehalten. Anstatt sich also wirklich der Aufklärung zu widmen und professionelle Hilfe beim Verstehen naturwissenschaftlicher Prozesse zu liefern, schafft Galileo das Gegenteil: darüber hinwegzutäuschen, was aufgeklärte Wissenschaft ausmacht.

Wissenschaft, vom Verwertungsprozess getrieben, träumt von einem Besseren und versucht es in zahllosen Gedankenspielen und endlos langweiligen Versuchsreihen umzusetzen. Dazu müssen mitunter Tausende von Ratten auf stupide Art getötet, zahllose falsche Thesen durchdacht und widerlegt und massenweise wertvolles Material verschwendet werden. Manchmal kommt per Zufall ein anderer Nutzen heraus. Das Hinter-die-Kulissen-schauen zum Anfassen mit Lolly danach bei Galileo ist nichts als Kulisse, eine äußerst unansehnliche dazu. Es ist ein unappettitlicher Wunschtraum von simpler Weltanschauung zwischen 19:00 und 19:45.

7.8.07 19:51
 


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bisher 10 Kommentar(e)     TrackBack-URL


quotenrebell / Website (8.8.07 17:32)
Du Masochist du!


nichtidentisches / Website (8.8.07 21:30)
Weil ich mirs angeguckt habe?


quotenrebell / Website (10.8.07 13:34)
Ja , und überhaupt wagst fernzuschauen , es sei denn des Berufes wegen.


Kai (10.8.07 15:00)
die stehen doch in der tradition von ganz vorzüglichen forschern (der und der)!


Chad (11.8.07 21:27)
Ich versuch ja immer das Positive zu sehen: vielleicht bringt das "niedrigschwellige" Angebot Galileo ja den einen oder anderen dazu, sich ernsthaft mit Wissenschaft auseinanderzusetzen. Sozusagen als Köder.

Ging mit mit Philosophie ja ähnlich: ich wollte meiner Cousine das hochgelobte und sehr, sehr schlechte "Sofies Welt" zur Konfirmation schenken. Habs vorher selber gelesen, fand es grauenhaft (schon allein der plumpe Versuch, hintenrum christliche Ideologien einzuschmuggeln), aber es weckte mein Interesse an Philosophie. Vermutlich würde ich Luhmann und Maturana sonst heute noch nicht kennen...


moses / Website (13.8.07 10:18)
Kann dir nur zustimmen.
Diese angeblich populärwissenschaftliche Sendung, welche inzwischen auch noch den Anspruch erhebt den Klimawandel zu verlangsamen, ist in meinen Augen nicht dazu fähig Interesse für Wissenschaft zu wecken. (@ Chad: Da sind Sendungen wie nano oder sogar die gute alte knoff-hoff-show besser geeignet...).

Galileo betreibt einen Ausverkauf: 1.) werden immer wieder die gleichen Themen behandelt und die Berichte sind i.d.R. weiterverwertet, d.h. gemeinsam mit sat1 und n24 produziert und auch mindestens 3fach ausgestrahlt. 2.) der kampf gegen co2 ist nichts als product-placement, da es meist darum geht mittels eines gewinnspiels für den neuen energiesparenden kühlschrank eines großen deutschen geräteherstellers zu werben. 3.) interesse für wissenschaft wecke ich nicht indem ich unwissenschaftliche mehtoden benutze, wenn nur wenigstens ein verweis darauf gemacht werden würde, dass eine versuchsreihe mit zwei personen nicht für die gesamte menschheit gültig sein kann, dann könnte man es ja noch einsehen, dass sich galileo als wissenschaftssendung bezeichnet, aber jegliche verbindung zu echter wissenschaftlicher forschung fehlt.


nichtidentisches / Website (13.8.07 12:19)
Dito. Selbst "Mythbusters" ist da schon ein Fitzelchen anspruchsvoller.


miles davis / Website (14.8.07 20:17)
wer hier noch einmal das wort systemtheorie in den mund nimmt, wird mit blogverbot nicht unter drei tagen bestraft.


nichtidentisches / Website (15.8.07 22:36)
Ja, Luhmann ist schon ein Essentialist, das gibts gar nicht. Autopoiesis ist zwar meine Lieblingseissorte, nur ontologisch würde ich das nicht absichern wollen...


(4.9.10 11:36)
http://breitlingy.blogspot.com/
http://www.bloglines.com/blog/breitlingwatch
http://www.blurty.com/users/watch123321
http://watch123321.bravejournal.com/
http://www.desmoinesregister.com/apps/pbcs.dll/section?category=PluckPersona&plckPersonaPage=PersonaBlog&plckUserId=92f42cbdf41a400d826e879e12c29965&U=92f42cbdf41a400d826e879e12c29965&sid=sitelife.desmoinesregister.com
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