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Kindermörder

In Afghanistan wurde ein der Spionage für die USA Beschuldigter von einem 12-jährigen Taliban enthauptet. Das Allahu Akbar Gekreische beim Mordakt ähnelt sehr dem Inhalt der antisemitischen Projektionen von Religiosität und Ritualmord, die diese Meschen sicherlich aus der islamistischen Propaganda kennen. Das zeigt nicht nur, dass die These vom strukturellen Antisemitismus etwas hinkt. Die Realität des Antisemiten gestaltet dieser nach seinen antisemitischen Projektionen, und da finden sich Kindsmord ebenso wie das Streben nach Weltherrschaft, einer ins Dämonische verzerrten Religiosität und rituelle Blutopfer unter Anrufung des Gottes. Der gewaltförmige Islamismus ist das, was sein Antisemitismus auf die Juden projiziert.
 
Die Botschaft ist zwiespältig: Zum einen kann daraus geschlossen werden, dass die Taliban mittlerweile so geschwächt sind, dass sie Kinder brauchen.
Das wäre jedoch zu kurz gedacht und würde die Taliban in ihrer propagandistischen Gewitzheit unterschätzen.
Ich glaube vielmehr, dass das Video eine verheerende Handlungsanweisung mit sich trägt und bewusste, psychologisch durchdachte Propaganda ist: Jedes Kind kann Amerikaner mit den einfachsten Mitteln treffen. Das Kind wird so in seiner narzisstischen Unschuld aufgewertet, es ist aus sich heraus befähigt alleine Urteile fällen und seinen Kastrationsängsten den Weg zum Mord ebnen: Es darf alles und ist darin den Männern gleich, initiiert in den Kampfbund.
 
Nicht umsonst ist die Anordnung im Video klar hierarchisch organisiert: die knienden Frauen, der ebenfalls kniende und mit Augenbinde "verschleierte" männliche Feind, das mit dem Messer bewaffnete Kind vor dem Initiationsritual, und die männlichen Taliban als stehende Kämpfer. Durch den Mordakt ist er sich sowohl der Anerkennung der Männer als auch der begeisterten Zustimmung der Frauen gewiss.
 
Die Psychologie von Kindern wird von Terroristen und Warlords erkannt und missbraucht. Ihnen nützt es nur, wenn Gutmenschen die potentielle Grausamkeit von Kindern leugnen und zu etwas Anerzogenem, Konstruierten oder nur durch Medien inplantierten, dem reinen Kind Äußerlichen reduzieren. Das deutsche Strafgesetzbuch ist anders als das britische ein Zeichen davon, indem es mordende Kinder schlichtweg nicht kennt.
 
Dieses Kind hat ein subjektives Interesse an seiner Tat, es führt nicht bloß einen Befehl aus, es ist ein Mörder, es hat sich entschieden, seine Triebe über das Töten zu kanalisieren, es wäre ihm ein leichtes, gegen die Väter sich zu verweigern. Als Kindersoldat wird es vermutlich in irgendeinem Kampf getötet und der Presse stolz als Märtyrer präsentiert werden, wie zahlreiche palästinensische Kinder, die mit MGs und Sprengstoff hantieren und damit israelische Soldaten angreifen. Wer diese Kinder zum Feind hat, kann nur verlieren, und das wissen die Islamisten sehr gut. Nicht zuletzt zielt die Botschaft auf die Psyche der Nato-Soldaten ab, die sich auf einmal mit einer Situation konfrontiert sehen, in der Kinder ihre erbitterten Feinde sind und sie damit rechnen müssen, jemanden Auge in Auge erschießen zu müssen, der ihren eigenen, geliebten Kindern so sehr ähnelt.
 
"Kinder besitzen keinen Selbsterhaltungstrieb, sie spüren und begreifen nicht die Todesgefahr, kennen die Furcht nicht, die erst das Erwachsensein mit sich bringt."
(Thomas Miessgang: Die Wunde des Seins. In Tobias Wendl (Hg.) 2004: "Africa Screams. Das Böse in Kino Kunst und Kultur. S. 264.)   
23.4.07 12:24
 


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bisher 4 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Spiegelzimmer / Website (23.4.07 20:03)
Bleibt aber noch die Frage, inwiefern man von einem 12!jährigen sagen kann, der Gewalt und Mordlust "aus sich selbst heraus", ohne "soziale Konstruktion" produziert, er sei ein Kind- ich bezweifle immer noch stark, das bis ins mörderische geartete Aggresion einfach so ist, angelegt im psyschichen Destruktivtrieb und ohne Zutun qua im Automatikgang vorprogrammiert. Potentielle Grausamkeit bei Kindern ist vielleicht-ziemlich bestimmt sogar- Produkt der ersten 4 Lebensjahre oder, wie Adorno es in der minima Moralia formulierte:
"Keine Forschung reicht bis heute in die Hölle hinab, in der die Deformationen geprägt werden, die später als Fröhlichkeit, Aufgeschlossenheit, Umgänglichkeit, als gelungene Einpassung ins Unvermeidliche und als unvergrübelt praktischer Sinn zutage kommen. Es ist Grund zur Annahme, daß sie in noch frühere Phasen der Kindheitsentwicklung fallen als der Ursprung der Neurosen: sind diese Resultate eines Konflikts, in dem der Trieb geschlagen ward, so resultiert der Zustand, der so normal ist wie die beschädigte Gesellschaft, der er gleicht, aus einem gleichsam prähistorischen Eingriff, der die Kräfte schon bricht, ehe es zum Konflikt überhaupt kommt, und die spätere Konfliktlosigkeit reflektiert das Vorentschiedensein, den apriorischen Triumph der kollektiven Instanz, nicht die Heilung durchs Erkennen." Man könnte auch sagen, durch den gesellschaftlichen Irrsinn, dem islamischen zumal, ist es die potentielle Grausamkeit selbst, die der Zerschlagung der Libido entspringt und deren gekrängte Form nutzbar macht für die pathische Projektion, für den Mord.

Das spielende Kind ist das Gegenteil des mordenden Buben und doch aus dem Spiel entsprungen-

naja, ist nur ein Laienversuch, aber vielleicht denkst du mal darüber nach und ... so weiter


nichtidentisches / Website (23.4.07 20:38)
Ein schöner Anfang, den ich gewiss nicht beenden werde, denn zu erklären, warum ein Kind zum Mörder wird, hieße die Welt zu erklären. Psychologie ist nicht mit der Lösung des Problems identisch, sich dagegen spröde zu machen dagegen der Vernunft feindlich.

Die Diskussion wird bei Freud etwas unglücklich mit dem Todestrieb aufgelöst, den Marcuse weiter zum Thanatos entwickelt und der Libido gegenüberstellt. Ich bin damit nicht glücklich geworden und halte den Narzissmus für weitaus wichtiger in dieser Phase der kindlichen Sexualität. Die Crux dabei ist, dass man zwangsläufig nie zu einem letzten Schluss kommen kann, daher bleibt ein existentialistisches Moment der Wahl, und damit der Kontingenz bestehen.

Weitaus wichtiger finde ich ist die Einsicht darin, dass es genügt, ein Kind NICHT zu erziehen, um es seiner Mordlust auszusetzen. Die Einrichtung eines Realitätsprinzips, was den Ausschluß der Gewalt als Mittel zur Befriedigung beinhaltet, ist selbst Gewalt dem narzisstischen Kind gegenüber, das in seiner Wut nie einsehen will, warum es dem Bruder beispielsweise die Eisenbahn nicht auf den Kopf hauen darf.


nichtidentisches / Website (23.4.07 20:46)
Beziehungsweise die Einsicht, dass die Nichterziehung, wie sie im Krieg virulent ist, eine Erziehung der Gewalt ist, in der erst die Konsequenz lehrt und lediglich Vorsicht und tierischer Instinkt das Individuum vorm Ärgsten bewahrt, nicht aber Ratio und vermitteltes Abwägen und diskutieren. Der Konflikt ist nicht einer mit Individuen, die später im Pantheon des Überichs Einzug erhalten, sondern mit dem Individuum äußerlichen Mächten und Kräften. Ein solcher Mensch muss ja fast zwangsläufig paranoid werden und psychotische Schübe fabrizieren.

Dass Gewalt mit Lust besetzt bleibt, das hat seine Vordisposition allerdings in Destruktion, die fehlgeleitete, misslungene und schlecht sublimierte Aggression ist. Und die Möglichkeit dazu lauert in jedem Kind. Die Frage ist also, ist Erziehung eher ein additiver Prozeß, wie die Dekonstruktivisten meinen oder ein subtraktiver, einschränkender, der auf Erweiterung durch Kanalisierung zielt. Eine bloße Addition durch Vormachen erscheint mir nicht sinnig, um die Lust beim Töten zu erklären. Wenn denn nicht von restlos abgestumpften Robotern ausgegangen wird, die jeden Befehl entgegennehmen.


(4.9.10 11:09)
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