Startseite
    Antiamerikanismus
    Antisemitismus
    Islamismus
    Verwaltete Welt
    Kulturindustrie
    Rassismus
    Aberglaube
    Kulturalismus
    Make a wish
  Über...
  Archiv
  African Islamism
  Gesammelte Werke
  Texte
  African witch-hunts
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Sofakunst
   Wikipedia
   Fremdwörter-Lexikon
   Marx-Engels-Werke
   Asia Times
   This is Zimbabwe
   
   Achse des Guten
   adf
   africa daily
   african studies quarterly
   african sun news
   aftershow
   against
   allafrica.com
   Antibürokratieteam
   Arabs for Israel
   Jaegerzaun
   Atlas Shrugs
   Bad Blog
   Bahamas
   What is witchcraft?
   Botschaft Israels
   ca ira Verlag
   unterdemstrich
   Camera
   classless
   ChinaDaily
   Die Jüdische
   Dissidenz
   Emma
   e pluribus unum
   Ex-Blond
   EYEontheUN
   FdoG
   Frontierpost Pakistan
   Fuchsbau
   Gripsiltis
   Haaretz.com
   Hadith Database
   honestly concerned
   Iranfocus
   iraqui bloggers central
   israel defence force
   Israel News Infolive
   Israpundit
   Ivison
   Jerusalem Post
   John Cox
   kaffe ohne sahne
   Karwan Baschi
   LittleGreenFootballs
   lizas welt
   maedchenblog
   Matthias Küntzel
   MEMRI
   Middle East Info
   myissue
   nada
   No Blood for Sauerkraut!
   planethop
   prodomo
   sandmonkey
   sozioproktologe
   spirit of entebbe
   starblog
   Telegehirn
   tous et rien
   ugly dresden
   unkultur
   WADI
   weapons of modern democracy
   western resistance
   Wind in the Wires

kostenloser Counter

Webnews



https://myblog.de/nichtidentisches

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Langeweile...

Claude Levi-Strauss' Meisterwerk "Tristes Tropiques" (Traurige Tropen) liest sich als Hass-Hymne an die Langeweile. Das melancholische Zweifeln am Forschungszweck geht einher mit den immer scheiternden Etappen auf der Suche nach den damals unentdecktesten Indianern des Amazonas, den Nambikwara. Die Expedition scheitert von Beginn an, Rinder flüchten, Helfer desertieren und das gedörrte Ochsenfleisch, unter den Satteln aufbewahrt und mit Ochsenschweiß durchtränkt, schmeckt nicht wirklich gut. Ein gutes Dutzend Nambikwara findet er am Ende seiner von lästigen Parasiten und üppiger Fäulnis wuchernden Reise, als er weder Zeit noch Vorräte mehr hat, Sprache und Gewohnheiten dieser verwahrlosten und von Krankheiten dezimierten Waldnomaden genauer zu studieren.

Irgendwie ähnlich fühlt man sich als Blogger, wenn man angetreten ist, zu diskutieren, jegliche Diskussion aber ausbleibt und man zum Prediger in der Wüste verkommt. Jeder Beitrag ein notwendiges Stück Scheitern, das einen zwar nicht in der kommunikationslosen Undurchdringlichkeit des Blogdschungels vorwärts bringt, vielleicht aber ein wenig von der scheinhaften Erkenntnis festhält, die man genauso seiner Katze erzählen könnte. Nur dass ich nicht wie Levi-Strauss am Ende seiner nihilistischen Romanze von beidseitigem Verständnis zwischen Katze und Mensch ausgehe.

14.3.07 12:27
 


Werbung


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Lena / Website (13.11.07 21:59)
Man liest Lévi-Strauss und bloggt nebenher. Darf ich das erstaunlich nennen?
Nur aufgrund der ebengenannten Tatsache hat es mich hierher verschlagen.
Es ist schön.

Einen schönen Restabend.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen
s



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung