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Somalia hat Chancen

Hatten zahlreiche Stimmen unmittelbar nach dem Einmarsch der äthiopischen Truppen in Somalia noch von einem Flächenbrand gefaselt, wurde jede unappetitliche Meldung über Mörserattacken in Mogadischu ausgenutzt, um der "unter den Islamisten war alles besser"- Attitüde Ausdruck zu verleihen, scheint sich nun der Optimismus auszubreiten, den ich hier, hier und hier andeutete. Zum Glück ist das Phänomen der self-fulfilling-prophecy in Bezug auf den internationalen Rahmen weniger wirkungsmächtig als im privaten, sonst wäre der Irak heute eine von Friedensforschern und Saddam gleichermaßen regierte Hölle.

Wie Reuters berichtet sieht sogar die UN ein, dass es seit Jahren keine größere Chance auf Frieden in Somalia gab. Der UN-Hilfswerkkoordinator Laroche findet erstaunlich klare Worte:

If you have 4,000 troops, forget about it, it's not enough," he said. "I think 8,000 troops is probably the minimum we can get and therefore it raises the issue of political will -- are we willing to make a change in Somalia, are we willing to really provide troops, are we really willing to finance those troops?"

Laroche said Somalis were tired of so many years of warfare, especially in the capital, Mogadishu, and in many ways backed the new government, based on clans, rather than warlords.

"It's a kind of representativeness, that was not the case with the previous warlords coming to Mogadishu," he said. "And when the Islamists came in they told me they don't have a clue (of how) to run a country."

Laroche acknowledged that shellings were increasing "but that is not a good reason not to do anything."

"If you don't believe that the (new) institutions are the key solution, you admit that you want to go back into chaos for another 15 years," he said.

Ausführlicheres berichtet die gerne auch mal antizionistische Institution Middle East Online.

Hilferufe nach Finanzierung von somalischer Seite und von der African Union gehen der EU derweil sonstwo vorbei, gerade mal 40 Millionen US$ sind aus den USA zugesagt. Für 40 Millionen erhält man heutzutage etwa 2 mittlere Hubschrauber, keinesfalls kann man damit eine wirkungsvolle Truppe dauerhaft aufrechterhalten. Den USA ist kaum ein Vorwurf zu machen, tragen sie doch die Hauptlast in den zwei kostspieligsten und wirkungsvollsten Befriedungsaktionen aktuell. Von der EU könnte man allerdings etwas mehr erwarten als einen Tropfen auf dem heißen Stein und Zynismus.

Zum Vergleich: Allein bei einer Telefonkostenbetrugsaffäre der UNMEE in Eritrea entstanden 1,1 Mio. US$ Schaden. Ein Apache 64-A kostete z.B. für Griechenland im Jahr 2003 56,25 Mio US$, ein Eurocopter Tiger HAD kommt auf den gleichen Preis, beide sind unverzichtbare Ausrüstung im Antiterrorkrieg und Staaten wie Pakistan, Griechenland oder Ägypten leisten sich die Dinger Dutzendweise. Ein B-2 Spirit Stealth-Bomber kostet 1 bis 2 Milliarden US$. Die UNMEE Mission in Eritrea kostete zwischen 2006 und 2007 vergleichsweise wenig 140 Mio. US$ mit inzwischen knapp 6000 Soldaten. Da bleibt nur der AU und insbesondere Uganda viel Glück zu wünschen.

 

2.3.07 20:13
 


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Schwarza Blog (23.12.08 05:26)
"Ein Apache 64-A kostete z.B. für Griechenland im Jahr 2003 56,25 Mio US$, ein Eurocopter Tiger HAD kommt auf den gleichen Preis, beide sind unverzichtbare Ausrüstung im Antiterrorkrieg und Staaten wie Pakistan, Griechenland oder Ägypten leisten sich die Dinger Dutzendweise."
z.B. bei Griechenland sieht man, wo es dann fehlt, nämlich an vernünftig ausgestatteten Schulen und Unis bzw. einem Demokratieverständnis der Bullen.
Investieren in Bildung z.B. ist praktizierte Antiterrorpolitik.

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