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Radio Ramallah und die Apartheid


Die vom palästinensischen, rassistischen Terror erzwungene "Apartheidmauer" mussten die ausgegrenzten Juden auch noch auf eigene Kosten errichten...

Der Südafrikaner Andrew Bolton will laut Haaretz in Anlehnung an das südafrikanische "702 Talk Radio" einen Radiosender in Ramallah eröffnen.

The station, 93.6 RAM FM, aims to provide a platform for "peaceful dialogue" and is based on the popular South African radio station, 702 Talk Radio, which the station's founders believe played a key role in the transition from the country's apartheid regime to democracy.

Weil der Sender "unpolitisch" ist, wird auch nicht erwähnt, welche Seite man als analog zum Apartheidregime betrachtet. Etwa tatsächlich die palästinensische, die Israelis zwingt, hinter selbstbezahlten Mauern abgeschottet und unter ständiger Angst um Leib und Leben sich zu bewegen, nur weil sie "Juden" sind? Die jeden Kollaborateur mit Israel zum Tode verurteilt? Die Terror gegen die eigene Bevölkerung ausübt, sofern sie noch nicht vollständig den rassistischen Doktrinen der religiösen Führer unterworfen ist? Nun, liest man weiter, verflüchtigt sich jede Sorge um eine korrekte Darstellung der Ereignisse:

We're committed to telling both sides of the story," Andrew Bolton, the station's news editor said. "We are apolitical and will not toe any political line, other than peace." Bolton said the news program would therefore not include either terms like "martyr" or "terrorist," both of which he called "loaded."

Wenn man in Europa beide Seiten der Geschichte erzählt, ist eines sicher: die israelische kommt nur vor, wenn sie antizionistisch ist und die kommunistische Partei Israels vertritt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit das Konzept Boltons ein gelungenes wird, ob es den Mut hat, der palästinensischen Bevökerung jene narzisstischen Kränkungen zuzumuten, die notwendig sind, um sie vom Antisemitismus zu heilen.

Die Wahl der Senderlocation Ramallah lässt kaum auf solches schließen, zwar findet man hier eine jugendliche Diskoszene, aber ein allzu kritischer Sender dürfte schnell Opfer von paramilitärischen Anschlägen werden. Wenn Bolton den palästinensischen Terrorismus der palästinensischen Bevölkerung gegenüber nicht als solchen benennen will, stellt dies schon eine Konzession an ihn dar, und er lässt offen, inwieweit man die antisemitische Gewalt benennen will: etwa als Widerstand, wie in Deutschland üblich?

Sicher ist, dass keine israelische Leidensgeschichte einen palästinensischen Antisemiten zur Vernunft bringen wird. In das abgedichtete Weltbild fügt solches jüdische Leiden sich perfekt ein, es entsteht allenfalls ein sekundärer Antisemitismus, der vom Leid der Juden auf ihren Rachedurst schließt und so schon den nächsten "Gegenschlag" vorbereitet. Wie in jedem zirkulären System werden Widersprüche als "Ausnahmen" ignoriert, Selbstreflexion bleibt außen vor. Weil man dies aber den Palästinensern wegen ihrer Subalternität nachsieht, wird Selbstkritik umso heftiger von Israelis erwartet werden. Und jüdische Selbstkritik war dem Antisemiten schon immer eher in Erinnerung geblieben, als Kritik am Antisemitismus.


Die palästinensische Bevölkerung geht durch Checkpoints zur Arbeit im Gefängnis Israel. Umgekehrt ist dies kaum möglich, ein Jude würde jenseits der Mauer in akuter Lebensgefahr durch rassistische Übergriffe schweben.
 
Nachtrag: Der Vergleich zwischen Apartheid-Rassismus und dem palästinensischen Antisemitismus hinkt noch gewaltig, denn letzterer strebt nicht bloß eine Unterwerfung und Segregation an, sondern die totale Vernichtung. Der Apartheid-Vorwurf an Israel wird aus Südafrika prominent von Desmond Tutu erhoben .
21.2.07 14:26
 


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Telegehirn / Website (23.2.07 21:56)
Endlich eine unabhängige Nachrichtenquelle für die armen und unterdrückten Palästinenser.

Ernsthaft: wer angeblich Brücken bauen will, der sollte doch deutlich machen, daß ein großer Teil der einen Seite, die andere Seite auslöschen will.

Mal sehen was passiert, wenn die über einen Selbstmordanschlag berichten müssen, obwohl ja Worte wie Terrorismus und Märtyrer nicht vorkommen sollen. Das schreit ja geradezu nach einem Wettbewerb, um neusprechliche Begriffe zu finden. GAWKER übernehmen Sie!


nichtidentisches / Website (27.2.07 10:56)
alles klar, hier wurde ein Vollidiot gelöscht.

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