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Please hold the line...

Derzeit bin ich nicht in der Lage, etwas Sinnvolles zu irgendwelchen Diskursen beizutragen, weil mein PC durch Malware, Spyware, Viren, Rootkits und was es noch alles gibt, erheblich überfüttert wurde, nun dick und faul in der Ecke rumsitzt und in der Regel streikt. Ich arbeite daran, den Guten davon zu überzeugen, dass auch im falschen Ganzen ein weniger Falsches möglich ist.
Eine gute Gelegenheit für die hochgeschätzte Leserschaft, sich auf einem der vielen verlinkten anderen Blogs umzusehen und vielleicht sogar ein Buch zu lesen. Wer wirklich dem Monadismus fröhnen möchte, einen Wirbelsäulenspender in Petto hat und einen rundum sicheren PC-Platz sein Eigen nennt, dem empfehle ich vorbehaltlos, sich durch die endlose Masse der Flashgames zu graben.
 
4.4.08 18:12


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Köln geht achselzuckend an einer antisemitischen Dauerkundgebung in seiner innersten Mitte vorbei. Zur Kölner "Klagemauer" wurde hier bereits ausführlicher geschrieben. Bei meinem Köln-Besuch stand die Plakatwand wie ein sozialromantischer Atavismus verwaist herum, niemand las, niemand missionierte. Auch ich brachte den Mut nicht auf, beim Vorbeigehen gegen ein Schild zu stolpern und den ganzen Kladderadatsch zum Einsturz zu bringen. Meinungsfreiheit würde eher an eine Millionenstadt die Anforderung stellen, doch wenigstens eine von offiziellen Seiten unterstützte professionelle Gegenaktion anzuberaumen. Das Schweigen, mit dem das antisemitische Lügen (4,3 Millionen Palästinenser seien vertrieben worden, Highways seien nur für Israelis benutzbar) geduldet wird, ist symptomatisch, nicht das öffentliche Artikulieren einer zutiefst hasserfüllten und antijüdischen Haltung. Die idiomatische Wendung "Israels hässliches Gesicht" spricht von tief verankerten Rassemerkmalen, in denen das Böse sich ästhetisch artikuliere. Perfide wird noch die "Klagemauer", für religiöse Juden heiliges Symbol des zerstörten Tempels, als solches gegen den jüdischen Staat umgemünzt. Das friedensbewegte Köln will sich eben an einer ökumenischen Klagemauer gründlich über "Israels hässliches Gesicht" ausweinen.

9.4.08 11:13


"Meine Mütter" - Rosa Praunheims Spurensuche in Riga

Rosa von Praunheim erfährt von seiner uralten Mutter, dass er als Säugling adoptiert wurde. Nach dem Tod der Mutter versucht er näheres über seine Herkunft zu erfahren, kontaktiert Historiker und Autoren, Rigaer Kinderheime und deutsche Heimatbundtreffen. Unterlegt wird die Spurensuche mit Dokumenten und Augenzeugenberichten über die antisemitischen Massakern im Baltikum, in denen 97% aller Juden dort ermordet wurden.

Zuvörderst ist Rosa von Praunheims Film eine Feldforschung unter Historikern und deren Informanten. Der Wunsch, das Individuum aus seiner Vorgeschichte erklären zu wollen, ist nachvollziehbar. Von Praunheim scheitert allerdings durch seine Naivität wiederholt an seiner eigenen Fragestellung. Da wird in wildesten Phantasien spekuliert, ob er nun in einer Sexorgie im Bordell, einer Vergewaltigung durch SS-Truppen gezeugt sei, ob seine Mutter eine Prostituierte oder gar eine im Untergrund lebende Jüdin gewesen sei. Dass er im Knast geboren wurde, "erkläre einiges", was genau so etwas erklären soll, darüber schweigt er sich allerdings aus.

Das Rauschen des Blutes obsiegt trotz aller Kritik am Naziunwesen. Auf einmal gewinnt von Praunheim eine Tante, Schwager, Nichten und Kusinen, die er obwohl er sie nie sah und trotz deren Verflochtenheit in heimatbündischen Vereinen auf einmal lieb haben will. Die kritischen Fragen, die er der Mutter noch über das Hochzeitskostüm des Vaters mit Hakenkreuzornat stellte, versiegen den neuen Freunden gegenüber - die Aufklärung über deutsche Geschichte tritt in den Hintergrund hinter individuelle Regressionswünsche und der Suche nach der wahren Mutter. Am Ende stellt sich heraus, dass die "echte" Mutter Deutsche war und in einer Psychiatrie einem Leiden zum Opfer fiel, das auf passive Euthanasie schließen lässt.

Insgesamt ist "Meine Mütter" ein größtenteils eher unspektakulärer und im schlechten Sinne widersprüchlicher Film mit einer zumindest in weiten Teilen bemerkenswerten Feinsinnigkeit im Umgang mit dem Sprechen über Unsägliches.

16.4.08 16:49


Sexuelle Gewalt in Jemen, Syrien...

In "Die Pädophilie Mohammeds: Über ein sinnloses Argument " verwies ich auf die Notwendigkeit, das in islamischen Gesellschaften heute praktizierte Heiratsverhalten zu prüfen und sich nicht mit einer defizitären Verurteilung eines vor ca. 1400 Jahren gestorbenen Sektenführers aufzuhalten.
Wadi.net berichtet nun von häufigen Zwangsheiraten und Mädchenraub in Jemen. Just setzte eine Achtjährige in einem Alter, in dem man eher mit Nintendo-DS zugange sein sollte, vor Gericht ihre Scheidung von einem 28-Jährigen Mann durch: Endlich könne sie wieder zur Schule gehen. Der Vater gab zu Protokoll, er habe sie aus Angst, sie könne ebenso wie ihre Schwestern geraubt werden, in die Ehe verkauft.
In Syrien begibt sich Leila Djamila für die taz auf eine mit unappetitlichen konfessionistischen, auf englisch würde man sagen "lurid", Beiklängen versehene Feldforschung. Neben dem Hauptspaß, den sie bei ihrer Selbstinszenierung mit Abenteuer-Attitüde kaum verhehlen kann, findet sie heraus, dass Kinderprostitution in Syrien gesellschaftsfähig und häufig zu nennen ist.
Das patriarchale Gesicht des orthodox-revolutionären Islam rächt sich an seinen Kindern für das selbst Erlittene doppelt und dreifach. Die einen stößt es in Hinterhöfe und Keller zurück, unter Burkas und hinter Mauern versteckt vor dem, was man Welt nennen könnte. Die anderen beutet es um so rücksichtsloser sexuell aus. Die Paranoia vor den Reizen der Frau im konservativ-konformistischen Islam verweist nur zu deutlich auf einen dadurch rationalisierten Anspruch, Frauen und Mädchen zu vollständigen Sexualobjekten zu machen und restlos zu entmündigen, als Möbelstücke sich ins Haus zu stellen. An diesem Doppelverhältnis ist nicht die Bigotterie von djihadistischen Bordellen hämisch zu bekichern, sondern es sind die Extreme zu bezeichnen, die jene Bigotterie als unbewältigte und unbegriffene Ambivalenz des Gefühlslebens hervorbringt.
Zwangsprostitution und soziale Inhaftierung der Frau sind nicht schon jene Widersprüche, sondern zwei einander bedingende Resultate eines mit Gewalt gebrochenen Widerspruches in den Individuen, dessen hartnäckige Trümmer mit fanatischer Wut auf westliche Freizügigkeit und weibliche Reize vertüncht werden. Die angebliche Widersprüchlichkeit von Zwangsprostitution und Keuschheitswahn zu kritisieren, hieße, insgeheim eine Seite der beiden zu befürworten. Kritik muss den darunter liegenden Widerspruch im Subjekt so weit durch die radikale These möglich aufdecken - jenseits von Platitüden wie jener von der Sexualnot des Jungmannes im für beide Geschlechter sexualfeindlichen Islam.
In mimetischer Angleichung an jene Herrschaft, die der Islam als Unterwerfung bedeutet, übt das Individuum Herrschaft über Individuen aus, um die kollektive nicht länger zu fürchten. Der sich täglich unterwerfende Mann will im eigenen Hause selbst Herrscher sein. Dem vergotteten Magier Mohammed, der nicht wie sein Antagonismus Jesus Leben, Wein und Brot, sondern Macht und Tod zauberte, eifert solches Bewusstsein nach, weil es eben solche Macht über Leben und Tod wie den nach dem huldigenden Steinbesuch zu steinigenden Teufel fürchtet. So werden im Paradies Jungfrauen und Knaben versprochen, eine Versöhnung mit dem Tod findet nicht statt - darum greift die Identifizierung mit ihm um so stärker: Der Tod wird gesucht, um ihm zu entgehen, schon im Paradies zu verweilen, wenn er ist. Weil an diesem Versprechen allerdings Zweifel nagen, möchte man seinen Teil der Jungfrauen wenigstens schon auf Erden genießen - und sei es mit Gewalt, mit der man die einen mit fanatischer Wut gegen ihren Willen in der Jungfräulichkeit hält und die anderen mit um so pathologischer Empathielosigkeit zurichtet und vergewaltigt.
17.4.08 11:49


'What is witchcraft?' - Blogempfehlung

Viele Menschen haben keine Vorstellung davon, wie verbreitet der Glaube an Magie und Hexerei ist. Weitab eines spezifischen Problems des Vodoun (oder Voodoo) in Südamerika und Westafrika finden sich über die ganze Welt verbreitet ähnliche Komplexe - von Taiwan über Nepal und Indonesien über Afrika und Russland bis Südamerika.
Das englischsprachige Blog "What is Witchcraft" von Christopher Kimberley listet Zeitungsmeldungen über Hexereianklagen auf und leistet damit einen Beitrag zur Bekämpfung der modernen Hexenjagden.
 
20.4.08 14:11


Hillary Clintons Plan A für den Iran

Haaretz:

Democratic presidential candidate Hillary Clinton, facing a crucial primary in Pennsylvania Tuesday, said that if she were in the White House and Tehran attacked Israel with nuclear weapons, the United States would be able to 'totally obliterate' Iran.

Interviewed on ABC's Good Morning America program, Clinton was asked what she would do if Iran attacked Israel with nuclear weapons.
"I want the Iranians to know that if I'm the president, we will attack Iran," Clinton replied. "In the next 10 years, during which they might foolishly consider launching an attack on Israel, we would be able to totally obliterate them."

Es ist anscheinend schon Usus geworden, das zu denken, was es mit allen Mitteln zu verhindern gilt. Anstatt bereits jetzt wirksame Restriktionen gegen das iranische Regime voranzutreiben und einen sofortigen Stop des iranischen Atomprogramms zu erwirken ergeht man sich in Gedankenspielen über den Preis, den Iran für einen nuklearen Angriff auf Israel zu bezahlen hätte.

Diese Besinnungslosigkeit und dieser Wahnsinn erklärt sich aus der verführerisch simplen Rechnung, die ein roter Knopf bietet. Zahllose Unbekannte verschwinden auf einmal, niemand muss  mehr einen Gedanken verschwenden. WENN die eben Israel auslöschen, pusten wir sie weg und alles ist gut.
Dass Israel das ebensogut mit eigenen Atomwaffen kann, zudem über einen weitaus besseren Geheimdienst als die marode CIA verfügt, und so sogar die Selbsterhaltung durch einen preemtive strike ermöglicht, kommt Clinton in all ihrer Anmaßung nicht in den Sinn. Sie rechnet aus wahlkampftaktischen Gründen mit dem Leben von Millionen Juden (und Arabern und Persern) - und leugnet dabei den iranischen Märtyrismus, der in der Selbstvernichtung eben nicht notwendig ein Übel, sondern eine Erlösung sieht, zumal, wenn sie für die Vernichtung Israels stattfindet.
Bürgerliche Ideologie ist dann zum Scheitern verurteilt, wenn sie in ihrem größten Feind nur ein Abbild ihres Selbstbildes sieht: Vergesellschaftete Individuen, die Preis und Wert einer Sache rational abwägen und dementsprechend auf einer marktförmigen Gesellschaft agieren. So sehr die islamistische Ideologie die Identifizierung mit dem Wertprinzip verkörpert, in der das Individuum das austauschbare Mittel zur Ware Macht wird, so wenig sind ihre Äquivalente rational. Der Wert, den die Vernichtung der Juden für die Islamisten gewonnen hat, übersteigt für sie den des eigenen Lebens bei weitem und darin übertrifft er den "normalen" Antisemitismus des auf seinem Wahn rational aufbauenden Staatsbürgers, den man mit ein paar Knüppeln in der Regel noch von den Synagogen fernhalten kann.
Die bürgerliche Ideologie der Clinton hält den freien und gleichen Menschen gemeinhin beigemessenen Wert für naturgemäß und kann darum nicht begreifen, dass in Iran andere Preise für Menschenleben berechnet werden, die eben nicht freie und gleiche sind. In dieser verzweifelt naiven Fehlkalkulation werden ihr die Juden Israels zu bloßen austauschbaren Waren und die wechselseitige Vernichtung zum marktkonformen Tauschakt.

22.4.08 13:02





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