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http://myblog.de/nichtidentisches

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myblog.de





 
Make a wish

The show must go on...

...und hier geht es ab jetzt weiter mit Nichtidentisches.
 
Ich bitte die freundlichen Verlinker dieses Blogs um Änderung des bisherigen Links. Eine Umleitung gestaltet sich wohl vorerst als zu knifflig, myblog scheint solches nicht zu unterstützen. Über Ratschläge dahingehend bin ich natürlich dankbar.  
7.8.08 13:34


Werbung


Umzugsstress...

Ich bastle derzeit mein neues virtuelles Zuhause unter http://nichtidentisches.wordpress.com zusammen. Die Wände werden noch verputzt und einige Umbaumaßnahmen brauchen ihre Zeit. Verdattert stehe ich vor diversen Bauanleitungen in Fachchinesisch. Zwischendurch packe ich zerbrechliche Artikel in Zeitungspapier ein und hoffe, bald eine Linkumleitung zustande zu bringen und bin mir überhaupt noch nicht sicher, ob das wirklich eine gute Entscheidung war, CSS-Lehrgänge warten ebenso auf mich wie kostspielige Upgrades...
Solange bitte ich um etwas Geduld mit technischen Details. Zur Eingewöhnung habe ich ein Trouvaille meiner Radtour bearbeitet:
 
 
6.8.08 20:36


Und noch telepolis

Dank an Matthias Huber auf telepolis für die knapp 2000 Leser gestern. Er schrieb:

"nichtidentisches ist eine dieser Publikationen, die auch in der vermeintlich flapsigen Umgebung eines Blogs wissenschaftlichen Ansprüchen genügen können."

Das freut außerordentlich und so kann ich ab Samstag wohlgelaunt der Anapsyche frönen und über 10 Tage drei südmitteleuropäische Flusstäler auf dem Velo durchschweifen, immer auf der Suche nach Adornos Wildschwein, ein paar außergewöhnlichen Endemiten und anderen Raritäten.
In dieser Zeit verweise ich besonders auf Blogs wie Unkultur, WADI, Wind in the Wires, Karwan Baschi, Bad Blog, Sokwanele und natürlich das Archiv.     

24.7.08 12:52


Umzugshelfer gesucht

Ich habe genug von myblog. Mal ist das Blog nicht abrufbar, mal verschwinden Gästebucheinträge im Nirvana, so gut wie alle Kommentare von mit dem System nicht Vertrauten werden erstmal als SPAM gelöscht und auch die Editierfunktion ist kaum mit Word synchronisierbar und macht mir unverständliche Mucken, Zeilensprünge, falsches Layout, etc. Mein Verweilen schuldet sich zwei Umständen: Erstens würde ich alle Links verlieren, dauernd eine Umleitung zwischengeschaltet zu haben schreckt erfahrungsgemäß ab, und zweitens will ich nicht das Archiv aufgeben.

Also suche ich hier UmzugshelferInnen, die mir durch dankenswerte, gute Tips den Umzug zu einem meinetwegen geringfügig kostspieligen (ca.3 €/Monat) Betreiber erleichtern könnten. Wert legen würde ich auf so etwas wie eine automatische Linkweiterleitung, eine Übernahme des Headers, die Sicherung der alten Einträge, reiche Formatierungsmöglichkeiten bei wenig Skillanforderungen, einen guten Support, einfache Kommentareingabe ohne falschpositive Sperrungen und bei Sichtbarkeit des Artikels, flotte Adresse, schickes Layout, automatisch-alphabetische Blogroll-Erstellung und was sonst noch so dazugehören sollte.

Bitte wie üblich Kommentare ab 8 Zeilen splitten (s.o).  

23.7.08 12:59


Thx an Spreeblick - und eine Myblog-Charts-Retrospektive

Ein Link von Spreeblick zu meinem Text "Rambology - Mit John J. Rambo durch die Dialektik der Aufklärung" tröstete mich gestern über meine Wikipedia-Sperrung hinweg (Begründung war: 'Editwarpolitsocke'). Dadurch konnte ich kurzfristig ernsthafte Hoffnungen hegen, die myblog Top-Ten anzugreifen. Bei ca. 500-600 Besuchern war Nichtidentisches allerdings wohl eine Zeit nicht zu erreichen, es reichte am Ende nur für Rang 14. Ich kann mich somit weiterhin rühmen, Autor eines Randgruppenblogs "aus dem Broderumfeld" mit "zu vielen Fremdwörtern" zu sein.
Auf Myblog wird man über lange Zeit unangefochten auf Platz 1 eine sehr geschmackvoll designte Mischung aus Antiamerikanismus, Antizionismus und Islamkritik einer deutschnationalen Italienerin sehen dürfen.
Auf Platz 5 sehe ich sang- und klanglos ein, dass ich keine ernsthafte Konkurrenz für eine im "Jugendstil" der Pornographie designte Webcamwerbung ohne weitere Einträge sein kann.
Rang 6 gebührt folgerichtig Werbung für ein afghanisch-islamistisches HipHop-Projekt, das hier die lyrics rappt:
"Jeder der Shahids kommt inschallah ins Paradies" etc.pp.
 
Da bin ich eigentlich über ein bisschen Sicherheitsabstand durch Grafik-. Mädchen- und Tokiohotel-Blogs ganz froh.
21.7.08 09:32


Erfreulicheres aus der Artenvielfalt

Für mich ist die Frage des Artenschutzes eine rein ästhetische, die ich theoretisch gar nicht noch mit Adorno als "lebendige Erfahrung" zu begründen brauche und so erfreute mich am Wochenende besonders die auf nährstoffarme Trockenrasen spezialisierte und in Mitteleuropa sehr seltene Hummelragwurz:
 
 
Dieses Pflänzchen weiß durch seine pelzigen Blüten zu bezaubern, mit denen es Hummelmännchen vorgaukelt, ein Weibchen zu sein und dadurch Energie für die Nektarproduktion spart. Dummerweise reagiert es sehr empfindlich auf Stickstoffeintrag.
 
 
Der größte Käfer Europas, der Hirschkäfer, lebt bekanntlich von rottendem Eichenholz. Um so sympathischer macht ihn, dass er sein Geweih nur zum Kampf mit anderen Männchen nutzt. Kneifen kann der gutmütige Bursche nicht.
 
 
Orchis Militaris, das Helmknabenkraut, ist eine der häufigeren hierzulande anzutreffenden Orchideen und wie die Hummelragwurz auf nährstoffarme, warme Magerrasen und Waldränder angewiesen.
 
 
Mellitaea cinxia, der Wegerich-Scheckenfalter, lebt als schwarze Raupe mit knallrotem Kopf in Gruppen an Spitzwegerich, bevor der Falter im Mai in bevorzugten Regionen mit - man ahnt es schon - nährstoffarmen Magerrasen, angetroffen werden kann.
14.5.08 17:51


Dogmen, Zäsuren und Paradigmenwechsel

Seit zwei Jahren blogge ich nunmehr regelmäßig Beiträge, die ich zum einen für mich selbst als Notiz ausformuliere und zum anderen als Kritik und Diskussionsvorschlag verstehe. Über 270 Artikel sind Grund genug für ein konsterniertes Innehalten. Von der Kritik der Bewegungslinken, an der ich mich zunächst in einem vergeblichen Bemühen um Reflexion auf den Narzissmus des kleinen Unterschiedes und jenem aufs Ganze abarbeitete, schwenkte ich allmählich auch auf eine Kritik gewisser antideutscher Auswüchse um. Da ich in diesem Klientel zugleich die wohl größten Anteile der auf durchschnittlich 200 Seitenabrufe täglich angewachsenen Leserschaft vermute, wollte ich dahingehend auch solche Themen besonders beleuchten, die ich als blinde Flecken in den Diskursen vermisste: ein ethnologisches Wissen insbesondere um Afrika, eine Evolutionismuskritik, wie sie Adorno/Horkheimer explizit einbringen, und eine Relativierung gewisser dogmatischer Positionen.
 
Damit wären wir beim Thema Paradigmenwechsel. Eine Zeit lang verlockte die Anonymität des Mediums dazu, Reflexion über narzisstische Kränkungen, i.e. Übertreibungen, Pauschalisierungen und Beleidigungen derjenigen voranzutreiben, die durch eben jene Züge sich besonders blamierten. Zum einen ist diese Anonymität den aufmerksamen Lesern gegenüber nicht mehr aufrecht zu erhalten (das Private trapste mit Riesenschritten in den öffentlichen Raum), zum Anderen fallen mir in der Retrospektive einige sprachliche Neigungen auf, die ich zukünftig eher vermeiden möchte. Grund ist weniger ein Schamgefühl: viele renommierte Wissenschaftler blamieren sich sicherlich konsequenter und erhalten dennoch Zuspruch und Lohn. Und auch noch so korrekten Kritikern (und damit mir selbst) gestatte ich das Recht zu, sich zu irren oder im Ton zu vergreifen, sofern darauf später reflektiert wird. Ursächlich für ein Umdenken ist mehr ein von meiner Seite aus gewachsener Anspruch an den eigenen Text.
 
Als Konsequenz daraus möchte ich die überaus geschätzte Leserschaft vorsichtig darauf vorbereiten, dass zukünftig vermehrt kritisch-theoretische und damit unorthodoxe Wissenschaftlichkeit im Vordergrund meines Strebens steht, begleitet von einer womöglich skeptischeren und vorsichtigeren Ausformulierung und dass im Zuge dessen die Polemik auf den Rang einer Hilfswissenschaft verwiesen wird.
Auch wenn das Vorsichhertragen der Frustriertheit über gesellschaftliche Zustände nachvollziehbar ist, so ist es zugleich auch mit einem Lustgewinn besetzt, der auf die kritische Analyse jener Zustände negative Auswirkungen hat - die Abkürzung und das permanente Voraussetzen schleicht sich dann als Dogma und Verkürzung ein. Und damit kündige ich insgeheim einen Beitrag über Theodor Reiks "Dogma und Zwangsidee" an.
 
Noch etwas möchte ich festhalten: Die Kommentarfunktion erschien mir in vielen Fällen als Segen und ich hoffe, dass auch den schärfsten Gegnern die Behauptung schwerfallen wird, ich würde Kritik am Vorgetragenen nicht dulden oder berücksichtigen. Allen aufmerksamen Korrektoren und Kritikern sei hiermit mein herzlichster Dank gesagt.
Wer Beleidigungen austeilt, muss selbst welche aushalten können, und so verfuhr ich in der Regel auch mit Hatespeech und den substanzlosen Schmähungen, deren Lustgewinn an anderer Stelle erörtert sein will. Was mich daran bisweilen wirklich tangiert, ist das Dropping, das Abladen von Pseudokritik aus purem Beleidigtsein heraus, denn dieses versagt jeder Diskussion ihre Berechtigung und verspricht im Wort bereits die Exekution des politischen Gegners. Daher richte ich an solche Kandidaten die Bitte, auch polemische, harte Kritik und an meine Adresse gerichtete Beleidigungen doch wenigstens in mehreren Sätzen auszuformulieren und mir die Gelegenheit zu geben, selbst den absurdesten wahren Kern darin zu erkennen.
24.2.08 14:36


Gesammelte Werke

Die Kategorie "Gesammelte Werke" habe ich zur Erleichterung der Suche alter Artikel auf allen Seiten überarbeitet und damit diese alte Baustelle zum Abschluss gebracht.
20.2.08 13:13


Links wanted

Wer ein Blog im Blogroll von Nichtidentisches verlinkt sehen möchte, kann mir das in der Kommentarfunktion oder per Mail am besten jetzt mitteilen. Da ich die alphabetische Anordnung in tumber Unkenntnis effizienter Lösungen selbst mühsam durch Klicken erzeuge, bedeutet ein Link etwa 30 Klicks. Die Arbeit mache ich natürlich nur ungern nebenher, würde mich jedoch trotzdem über neue Links freuen. Dann am besten alle auf einmal.
 
4.12.07 15:23


Robert Walser: Ein Kuss der Prosa

"Einmal war ein Talent, das tagelang im Zimmer saß, zum Fenster hinausblickte und den Faulenzer spielte. Das Talent wusste, dass es ein Talent war, und dieses dumme, unnütze Wissen gab ihm den ganzen Tag zu denken." (Robert Walser, Poetenleben, "Das Talent".)
 
Ich erstand im Ausverkauf ein Bändchen eines mir nur von Empfehlungen eines bekannten Freundes geläufigen Schriftstellers. "Poetenleben" prunkte der Titel, darunter das Konterfei des Autors Robert Walser.
Der Beschluss, mir selbiges Produkt gänzlich abgebrüht in kalter Professionalität zu Gemüte zu führen, war schnell gefasst, doch wer spielte nicht mit? Der aus den Zeilen springende Herr Walser. Nach drei Seiten schöpfte ich Interesse, nach 5 ergriff mich Verzückung und wie man ahnt war ich nach 10 voll und ganz dem Spiel verfallen. Da regten sich Seufzer in empathischem Einvernehmen, kichernde Erlösung ob der ironisierten Betulichkeit, beklemmtes Aufmerken, wo die Handlung in eine eilends vom Autor aufgestellte Falle stürzte und zum Spaß nicht wieder herauszukommen drohte.
Aus diesem und in dieses Gefängnis aus Andeutungen und Tropen darf nur entfliehen, wer sich wie ein Schornsteinfeger mit dem Rücken zur Wahrheit und den Füßen am Wunsch gestützt durch die Geschichten klettert.
Individualismus glitzert in romantischen Wendungen, Romantik wird in aufgeklärter Selbstironie verlacht wie der Stil in seiner vollendeten Missachtung.
"Leute, die unter Leuten keinen Erfolg haben, haben unter Leuten nichts zu suchen." In dieser Negativität zeichnet Walser die Gesellschaft kafkaesk, ohne je wie Kafka Unheimliches zu bemühen: Die Weglassung erfüllt den Zweck, die Idealisierung enthüllt schonungsloser als die Drohung der Enthüllung. Der Unbegreiflichkeit des Lebens und der Nichtidentität nachspürend wie ein Hund, der immer schon weiß, wo die Trüffeln nicht sind und den Sucher auf ebendiese Fährte lockt, macht Walser den Sprung zwischen Literatur und Kritischer Theorie wie kein zweiter.
Mehr dazu weiß Walter Benjamin.
23.11.07 17:13


Up and away

Hier ist Sendepause bis zum 2.11., ich bin in Bern, Paul Klee angucken.
Bis dahin habt ihr ja genug zum Lesen.   

 

20.10.07 20:46


Omphaloskopie und Befindlichkeiten

Es gibt Tage im Leben, da frage ich mich als subjektorientierter Blogger und Adornit, ob ich denn überhaupt noch eine intellektuelle Rechtfertigung dafür anführen muss, um folgenden Satz zu treffen, ohne in die stets dräuenden Ölmühlen des Nihilismus zu geraten:
 
Ich finde heute gerade mal alles sowas von komplett meschuggiert.
17.10.07 22:00


Langeweile...

Claude Levi-Strauss' Meisterwerk "Tristes Tropiques" (Traurige Tropen) liest sich als Hass-Hymne an die Langeweile. Das melancholische Zweifeln am Forschungszweck geht einher mit den immer scheiternden Etappen auf der Suche nach den damals unentdecktesten Indianern des Amazonas, den Nambikwara. Die Expedition scheitert von Beginn an, Rinder flüchten, Helfer desertieren und das gedörrte Ochsenfleisch, unter den Satteln aufbewahrt und mit Ochsenschweiß durchtränkt, schmeckt nicht wirklich gut. Ein gutes Dutzend Nambikwara findet er am Ende seiner von lästigen Parasiten und üppiger Fäulnis wuchernden Reise, als er weder Zeit noch Vorräte mehr hat, Sprache und Gewohnheiten dieser verwahrlosten und von Krankheiten dezimierten Waldnomaden genauer zu studieren.

Irgendwie ähnlich fühlt man sich als Blogger, wenn man angetreten ist, zu diskutieren, jegliche Diskussion aber ausbleibt und man zum Prediger in der Wüste verkommt. Jeder Beitrag ein notwendiges Stück Scheitern, das einen zwar nicht in der kommunikationslosen Undurchdringlichkeit des Blogdschungels vorwärts bringt, vielleicht aber ein wenig von der scheinhaften Erkenntnis festhält, die man genauso seiner Katze erzählen könnte. Nur dass ich nicht wie Levi-Strauss am Ende seiner nihilistischen Romanze von beidseitigem Verständnis zwischen Katze und Mensch ausgehe.

14.3.07 12:27


Differentialdiagnosen

Wegen gesteigertem Arbeitsaufwand im universitären Halbbildungssektor wird die Beitragsfrequenz von aktuell 2-4/a Woche auf max. 1/a Woche gesenkt. Nichtidentisches bittet seine Leser um Geduld, Verständnis und Eigeniniative. Im üppigen Angebot der gesammelten Werke seien die zeitloseren Schriften zur schonungslosen Kritik empfohlen! Wer gar nicht weiß, was er jetzt mit der überflüssigen Lebenszeit anfangen soll, dem seien folgende Ratschläge ans Herz gelegt:

a) Sinnlose Onlinegames wie space-pioneers, dark orbit oder Ähnliche, mit einem RPG wie "BenGurion" oder "Dayan" spielen! (Man hält nicht lange durch, kann aber im Team durchaus ein paar nette Fights mit Clans wie "Gebirgsjäger", "Deutschland" oder Usern wie "Endlösung" herausschlagen)

b) Sich ein Tier zulegen, das mehr Zuneigung als die Computermaus erfordert. Besonders empfohlen seien Zwerggarnelen, Äskulapnattern, Vampirkrabben, Wechselkröten uvm...

c) Die sinnvollste Variante: In den Wald spazieren gehen und auf einer sonnigen Lichtung die "Minima moralia" studieren, Kraniche beim Ziehen beobachten und Bachflohkrebsen aus der "Dialektik der Aufklärung" vorlesen...

d) selber bloggen!

e) sich reale Freunde suchen, mit denen man sich unterhalten kann, ohne "lol", "rofl" oder Smileys einzuflechten.

f) sich reale Feinde suchen, bei denen man wirklich was aufs Maul kriegt, und nicht bloß virtuell gesperrt oder gelöscht wird.

g) Mal endlich den Bildschirm entrotzen und die Tastatur putzen, die Bücher abstauben und ran an den Herd, Gaumenschmaus, Sinnlichkeit, Erotik!

15.2.07 17:52


Hommage a Felix Mendelssohn Bartholdy

Felix Mendelssohn Bartholdy mit 12, als er bereits Streichersinfonien komponierte.

Manchen gilt der Begriff der Romantik als Reizvokabel, die erregte Abwehr erzeugt. Adorno zum Beispiel wird nicht selten eines zu versöhnlichen Umgangs mit der Romantik geziehen. Romantik wird automatisch mit Göttinger Hain, Novalis und Gebrüder Grimm assoziiert. Die kreative Gewalt der Romantik geht denen, die sie nie vernommen haben, bereits auf und unter im Kitsch eines "Mönch am Meer" von Caspar David Friedrich oder im nationalistischen Geschmachte eines Stolbergschen "Lied eines deutschen Knaben".

Sollen sie doch Kuchen essen, rufen solche "revolutionären" Schmäher der Romantik den zur Vereinzelung verurteilten Menschen in einer Welt zu, in der es den Kuchen, das Richtige im Falschen, nicht geben kann, sondern allein künstlerische Sublimierungsformen von und gegen Melancholie oder Verdrängung in Suff, Prahlerei und Dogmen.

Der Schmerz über ein falsches Ganzes wird in der kreativen Romantik in Kunst und Musik wiederholt, erneut durchlebbar gemacht, und wirkt darum bedingt therapeutisch, ohne die Wiederholung gänzlich dem Zwang zur Bewusstmachung zu unterwerfen. Die Übertragung muss auf ein Abstraktum, Schallwellen in der Luft, den damit assoziierenden Geist, das erzeugte Gefühl stattfinden, wenn nicht gerade zufällig ein Störenfried mit Bonbonpapier und Husten den Übertragungszorn auf sich zieht. Freud hasste angeblich Musik und verbotseinen Kindern eine musikalische Ausbildung. Möglicherweise, weil er erkannte, dass die Individuen in der Tröstung verharren und nicht zur Reflexion schreiten. Problematisch ist, dass die Übertragung ohne Vorbedingungen gewährt wird.  Der Wiederholung schmiegt sich sicherlich die Gefahr der Affirmation im Ausfall der Reflexion und der Kritik darin an. Ebensolches wäre aber von jeglicher Kunst zu behaupten, ob nun beim Betrachten von Goyas "Saturn" eine Reflexion über die Abwehr des Ödipuskonflikts eintritt liegt beim Betrachter, nicht beim Künstler, der dies prinzipiell ermöglicht. Mendelsohns "Schottische" vermag in ihren schmetternden Fanfarenstößen ebenso den Triumph des Geistes einzufangen wie in den seufzenden chromatischen Streicherwellen die Unauflösbarkeit dessen auszudrücken, woran das Individuum leidet und scheitert. Am 4.11.1847, vor 159 Jahren, starb er mit gerade einmal 38 Jahren am Schmerz über den Tod seiner Schwester.

 

5.11.06 13:31


We need more intelligence!

Kurzes Zwischenräsonieren über Nichtidentisches: Seit Juni 2006 werden auf diesem Blog durchschnittlich 2 Einträge pro Woche veröffentlicht, die Seitenabrufe schwanken um die 40-80 pro Tag. Während das ursprüngliche Ziel, mit befreundeten Personen im näheren Umfeld in eine intensivere schriftliche Diskussion treten zu können bis auf Ausnahmen klar verfehlt wurde, kristallisierte sich doch heraus, dass es eine interessierte Leserschaft außerhalb dessen gibt. Der eigene Zweifel an der Qualität der in oft allzu experimentell und nicht selten ironisch angewandter kritisch-theoretischer Manier angefertigten Artikel wurde dankenswerterweise durch nette Menschen und ihre netten, interessierten Kommentare auf ein erträgliches Niveau zurückgedrängt. Die Blogfeindliche Haltung von Personen, denen die Meinungs- und Informationsflut suspekt ist, wurde mir zunehmend als Ressentiment gewahr. Das Verfassen eigener Artikel speiste ein immenses Interesse an anderen Artikeln, die zu selten promoted werden konnten, wollte ich doch vor allem eine eigenwillige und individuelle Linie pflegen. Leider blieb der Furor teutonicus der Feinde aus. Niemand zeigte mich an, keine Hassmail erreichte mich, ganz selten tröpfelte ein platter Kommentar hinein. Ich fragte mich: Wie machen das die anderen bloß? Für intensive Werbung war ich mir, nachdem ein kleines illustres aber exklusives Publikum erreicht war, zu schade. Sollte die Qualität für sich sprechen, oder eben auch nicht. Der Arbeitsaufwand hat sich vor allem für mich selbst gelohnt. Die ständige Übung des essayistischen Schreibens war wohltuend und führte nicht selten zu Selbstreflexionen die ich nicht mehr missen möchte, quasi ein analytischer Prozess. Die früheren Artikel machen einem den eigenen Denkprozess gewahr, und es nimmt nicht Wunder, wenn man sich das ein und andere Mal verzweifelt die Haare über sich selbst rauft.
Insgesamt ist die Resonanz insbesondere der Kommentarfunktion dürftiger als erhofft, die Qualität von Artikeln, die einem gestern noch als perfekt erschienen erweist sich am nächsten Tag als stilistischer Moloch.
Daran zu arbeiten wird weiterhin mein Hauptziel sein.
Am gewählten Themenbereich halte ich weiterhin fest, ich möchte mir und anderen Thesen und Informationen zusammenfassen über Antisemitismus, internationale, ethnologische Themen, und Kulturindustrielle Phänomene.  
26.10.06 22:58


Besudelte Erfahrung

An einem Septembernachmittag flüchten sich noch ein paar wärmende Sonnenflecken über die grüne Hecke, die das Nachbargärtchen vom eigenen trennt. Hie der Studiosus, mit verzweifeltem Eifer in die Lektüre eines Vorbilds vertieft, dort das fröhlich-monotone Geschwätz einiger Kinder, das sich kaum von dem der Mütter scheidet. Jener sucht jäh einen Grund für den Mangel an Konzentration und findet sie schließlich in einem schrillen Chor, den die Kinderschar irgendwann zwischen Seite 89 und 98 begonnen haben musste: Pipi-Ahah! Pipi- Ahah! Pipi-Ahah! Das rhythmische Stampfen der Silben entschließt sich einstimmig vom Marsch in einen umgestülpten Walzer zu wechseln und kürzt die letzte Silbe in einen abfallenden, juchzenden Wohllaut: Pipi-Aaahh, Pipi-Ahhh. Nach einigen Dutzend Wiederholungen, das die Eltern mit professioneller Routine und der trotzigen Gewissheit, sich auf eigenem Grund und Boden nicht dem lästigen Gefühl der Peinlichkeit hingeben zu müssen, ertragen, versickert die Einstimmigkeit, und noch im Versanden probieren Keckere, das Erlebnis zu wiederholen, mitten im wieder dahinplätschernden Spiel mit buntem Plastik und warmen Sand von neuem den fordernden Schlachtruf auf seine Wirkung zu testen. Der Studiosus kann kaum umhin, seinen Zynismus zu verdammen, der ihm den seltenen Moment verleidet: Ihm fuhr kaltes Grauen über den Rücken, als er im infantilen Zweitakt die Fratze jenes mörderischen Sieg Heil Sieg Heil aufblitzen wähnte, die sich ihm nur noch aus schwarz-weißen, fernen Filmkopien und nichtsdestotrotz mit infernalischem Zwang ins Gehirn zu brennen vermochte. Sich selbst Erleichterung heischend redet er sich jene Idee aus, vertreibt sie wie eine lästige Fliege vom Löffel, allein mit der bangen Ausrede, das fontänenhafte Lachen der Kinder zeitige schon die Reflexion auf ihren Konformismus, sei bereits die Aufhebungung des in zwieschlächtiger Lust erfahrenen Uniformen. Und doch bleibt ein ihm Unrecht dünkendes Unbehagen, sie hätten soeben nur etwas eingeübt, ihre Macht getestet, das erste Mal die zwingende Unwiderstehlichkeit kollektiven Gebrülls erfahren.

12.9.06 19:53


Natascha

Kleine Ereignisse erregen die aufs Boulevardniveau verhexte Öffentlichkeit notwendig mehr, als abstrakte Prozesse, die jenseits ihrer Vorstellungswelt verlaufen. Gerade deshalb ist es aber nicht gering zu schätzen, wie sich Gewalt in solchen scheinbar kleinen Ereignissen verdichtet, zu einem medialen Sturm aufs Individuelle rüstet. Nicht das Ereignis selbst steht also zur kritischen Analyse an, sondern der Mythos, den die Öffentlichkeit daraus formt.
 
Nimmt man Nataschas Schicksal als in Allgemeinheiten Subsumiertes, als bloß positivistische Statistik, die Leiden in der Anzahl von Jahren, die in Haft verbracht wurden, in der Zahl der täglich verabreichten Kalorien oder in der Fläche des Zimmers aufrechnet, so müsste ein solche Bewusstsein notwendig zynisch Irritation ausstrahlen, darüber, dass es schlimmere, grausamere und zahlreichere Einzelschicksale gibt und gegeben hat, an denen sich aber nur geringeres Interesse kristallisiert. In einem solchen infantilen Beleidigtsein über das Ungerechte der Mediengesellschaft, die Zehntausende von versklavten Kindern ignoriert, aber an einem befreiten Individuum überreichlich Maß nimmt, blökt verdinglichtes Bewusstsein seinen Erz gewordenen Hass aufs Besondere hinaus. Hier arbeitet Eifersucht aufs Leiden anderer, stellvertretende Opferkonkurrenz, die in frühster Kindheit ihre Narben empfing und nun aus anderen, mächtigeren, bedeutenderen Opfern Identität extrahieren will.
 
Mit den klatschhaften Überlegungen zu der Psychopathologie des Täters, wie der des Opfers, entblößt sich Gesellschaftliches quasi exhibitionistisch selbst, versucht durch das Erschrecken anderer das eigene zu dämpfen. Wenn man die Identifikation untersucht, für die notwendig die starke Reaktion Beispiel gibt, dann spaltet sich diese auf in eine mit dem Opfer und eine mit dem Täter, dessen Opferanteile das Enigmatischere, den mysteriösen Reiz stellen, die Frage, was jemanden dazu treibt, so etwas zu tun. Auch diese Identifikationen spalten sich wiederum auf in eine weitere, lustvolle und aufbegehrende. Es ist zu unterstellen, dass die Menschen (nicht Natascha, möglicherweise nicht einmal der Täter) sich am Leiden Nataschas ergötzen, Angstlust hervorbringen, und das zum versteckten Grund der selten weiter beschriebenen Ignoranz und der Abscheu gerät, die in Abwehr gegen das Medienspektakel ihre Form findet. Man möchte da nicht mitmachen, das nicht anschauen, findet es allgemein ganz furchtbar, dass die Medien das so ausschlachten.
 
Insgeheim wehrt man sich dabei vor Identifikation, stellt sie gerade nicht kritisch zur Analyse, sondern verunmöglicht diese durch Verweigerung. Nicht allein verdrängte polymorphe Wünsche der Anteil nehmenden Individuen - beispielsweise ein Objekt ebenso vollständig zu besitzen, ein Kind ebenso totalitär zu erziehen, zu überwachen wie der Täter, oder der insgeheime Wunsch, umsorgt zu werden, in einem Uterusgleichen Raum bewacht und behütet vor äußeren Gefahren, der sich janusköpfig an ersteren anheftet und daher nicht selten umschlägt wie beim Sadomasochismus – sondern auch der philosophisch-religiöse Gehalt der Entführung stehen zur Disposition. Nataschas Selbstzeugnis, sie habe ihrem späteren Ich versprochen, auf ihre Befreiung hinzuarbeiten, ist ein zutiefst aufgeklärtes Bewusstsein, im jüdischen Messianismus ebenso wie im kommunistischen oder im bürgerlichen Glücksversprechen sich wieder findendes Motiv. Dass alle Umstände umzustoßen sind, in denen der Mensch ein geknechtetes, verächtliches, gequältes Wesen ist, ist der Marxsche Imperativ, an dem sich jegliche Befreiung zu messen hat.
 
Befreiung kann nur eine totale sein, sie schließt die Unfreiheit des anderen aus. Die Geschichte Nataschas (und nur die medial verarbeitete, gesellschaftliches Objekt gewordene ist hier relevant, Natascha selbst zu analysieren steht allein ihr selbst beispielsweise in der Psychoanalyse an), erzählt von den schrittweisen Verbesserungen, wie Einkaufen, Autowaschen, und ähnlichen Errungenschaften, die sie sich erkämpfte, mit denen sie sich aber nicht zufrieden gegeben habe. Manche kurze Wege zur Befreiung wurden ausgeschlagen, andere, auf fremde Hilfe ausgelegte, scheiterten, nicht zuletzt an bürgerlicher Kälte. Allein das Subjekt Natascha selbst konnte in einem psychologischen Wissen um den Täter, in einem Forschungsprozess, in dem sowohl die äußeren Umstände und Möglichkeiten als auch die inneren Kämpfe mit dem Täter und seiner Psyche stets überprüft und auf das einzige Ziel der Befreiung gerichtet waren, diese erringen.
 
In einem Raum, in dem die Gesetze der bürgerlichen Gesellschaft wie in einer Zelle außer Kraft gesetzt sind, in der sie ihrer Zeit ausgesetzt war, die sie nicht nach freiem Willen verwenden konnte, in einem Zustand, der antagonistisch zum bürgerlichen Subjekt entworfen wurde, findet dennoch das bürgerliche Bewusstsein seinen Platz im Streben nach ebenjenem Subjektstatus, den Natascha nach ihrer Selbstbefreiung am deutlichsten im Wunsch artikuliert, zu reisen und Bonbons zu kaufen ohne kontrolliert zu werden.
 
Das künstliche Implantat eines Raumes, in dem die Gesetze der bürgerlichen Gesellschaft ausgehebelt werden, in ebendiese Gesellschaft, scheiterte an dem vermittelten Willen der Person, die ebenjene Gesetze wiederaufzurichten trachtet. Nicht die Gewalt des Staates, die moralische Kontrolle der Mitmenschen, sondern allein der Überlebenswillen und Freiheitsdrang des Individuums besiegte diesen Plan, ein persönliches, feudales Abhängigkeitsverhältnis mit Gewalt wiederaufzurichten. Ebenso kann weder Staat noch ein richtiges Gesetz den bürgerlichen Staat vor dem Umschlag in den faschistischen schützen, sondern allein die aufgeklärte Haltung der Individuen, die um dieser Aufklärung willen ihre Umstände erforschen, auf Möglichkeiten zur Flucht abklopfen und in keinem Fall sich mit der halben Freiheit abfinden. Nicht umsonst wählte der Täter beim Scheitern seines Planes die Selbstvernichtung, die Identität, die er mit einem solchen, ein Drittes ausschließendem System zu schaffen oder auch nur zu kompensieren trachtete, kann er allein im Tod finden.
 
Möglicherweise ist die Projektion auf das brave Kind, das alles richtig gemacht hat, das reine Kind, als narzisstische Projektion nicht minder maßgebend für das gewaltige Interesse, mit dem die Gesellschaft im Fall Natascha an sich selbst herumspielt. Aus diesem Narzissmus speist sich die quälende Frage, die im einen Fall penetrant spioniert und phantasiert, im anderen mit Ekel genau dieses insgeheim vertraute Verhalten abwehrt, ob denn sexueller Missbrauch stattgefunden habe. Die Frage stellt sich nur dem, der eine solche jahrelange Gefangenschaft nicht schon als sexuellen Missbrauch genug befindet und einer Kategorie bedarf, in die er den Täter und damit die Tat wie das Opfer ein für allemal pressen kann. Sie zielt darauf ab, die eigenen Gelüste zu befriedigen und das Subjekt Natascha als Objekt-Opfer zu stigmatisieren, das demnach den Phantasien der polymorph-perversen Gesellschaft ausgesetzt ist.
 
Es bleibt mit gutem Grund zu hoffen, dass die positive Projektion des Messianismus dominiert wie sie treffend in die bewundernde Äußerung einer CNN Nachrichtensprecherin mündete: „Was für eine bemerkenswerte junge Frau.“
Auf dem Versprechen der Freiheit im Stande der Unfreiheit zu beharren, einen versöhnten Zustand anzustreben, dessen Aufblitzen, Reflektion aus der Utopie in die Realität, ein Gefühl der grenzenlosen Sympathie, der Liebe, vermittelt, wäre das schönste, leider nicht das einzige, Resultat, das man im Befragen nach dem Wesen des Interesses an Nataschas Geschichte finden könnte.
In weiten Teilen Bezug auf:
Gerhard Scheit: Suicide Attack - Zur Kritik der politischen Gewalt. Freiburg, ca-ira. 2004.
9.9.06 16:20


Rettet ca-ira!

Ca-ira braucht 15 000 Läuse zum Rebirthing!
Ansonsten gibts den besten und möglicherweise chaotischsten Verlag Europas bald nicht mehr. Nu schaut doch mal in den Geldbeutel, kauft euch ein Buch oder schenkt den GenossInnen mal was. Na also, geht doch!
24.8.06 20:15


Make a wish

Manchmal weiß nicht mal ich, was sich zu berichten lohnt aus dem beschädigten Leben und dem falschen Ganzen. Manchmal habe ich aber Zeit dazu und du weißt vielleicht ein dringendes Thema, hast aber keine Zeit. Frustration kommt dann im nächtlichen Gewand und der Defaitismus des Verstandes droht am Horizont...

Dann kannst du hier unten in der Kommentarfunktion oder per Mail einfach ein Wunschthema eintragen, über das du in diesem Blog gerne einmal lesen würdest. Ich gebe das Thema in meinen "Adornator" ein, und schwupps, haben wir einen hübsch verschwurbelten Text.
13.7.06 21:22





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