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Bassam Tibis Begriff des Antisemitismus


Die Lektüre von Bassam Tibis „Fundamentalismus im Islam – eine Gefahr für den Weltfrieden?“ (Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2000, 223 Seiten) ist jedem zu empfehlen, der den Islamismus als derzeit bedrohlichste reaktionäre Bewegung betrachtet.
Wie aber schafft es Tibi, über 223 Seiten den Fundamentalismus aufgeklärt zu bearbeiten und dennoch auf einem falschen Begriff des Antisemitismus zu beharren?
So heißt es auf Seite 50:

„Es ist bedauerlich, beobachten zu müssen, wie Islam und Islamismus sowohl von „Panikmachern“ als auch von „Gutmenschen“ einander gleichgestellt werden. Hierbei bedienen sich Islamisten, unter denen sich PARADOXERWEISE – DA SELBST MEHRHEITLICH ARABER – ZAHLREICHE ANTISEMITEN BEFINDEN, aus taktischem Kalkül und zum eigenen Schutz der Parallele Antisemitismus/Antiislamismus. Ich habe als liberaler Muslim den Zentralrat der Juden in Deutschland über solche Täuschungen des Islamismus aufgeklärt.“ (Hervorhebungen d.A.)

Tibi schafft es auch im Rest des Bandes nicht, darauf zu stoßen, dass Islamismus und Antisemitismus von Beginn an eine notwendige Einheit bilden, die alle anderen Unterschiede zwischen Schiiten und Sunniten überdeckt. Von Paradoxie kann hier nur reden, wer dem Märchen von „den Semiten“ aufsitzt, gegen die sich der Antisemitismus richte. Vielleicht hätte da besser Tibi Aufklärungsunterricht beim Zentralrat der Juden nehmen können, als vollmundig zu behaupten, diese hätten vom Täuschungsmanöver der „Islamphobie“- Hysteriker nichts gewusst.

Neben ärgerlichen und überaus häufigen Paraphrasierungen dreht sich Tibi mühselig um die immergleiche Aussage: Der Islamismus ist nicht der Islam, aber ersterer zu bekämpfen und letzterer zu integrieren. Sein ständiges Gerede von einem „Missbrauch des Islam“ durch Fundamentalisten kann nicht erklären, ob im Islam Elemente vorhanden seien, die diesen höchst geeignet für starre Systeme machen. Dass die Scharia für politisches Recht gelte, sei ihm zufolge nicht im Koran festgelegt, allerdings bleibt die Lücke, warum die Scharia auch im Koran frauenfeindlich ist und es nicht erst Mutationen durch moderne Fundamentalisten bedarf, um daraus eine menschenverachtende Rechtssprechung zu formen. An Terror sei „Perspektivlosigkeit“ (146) schuld, wo es doch gerade die in Europa ausgebildeten Akademiker sind, die zurückreisen und sich in die Luft jagen. Tibi begnügt sich „damit, wertfrei jede irreguläre Gewaltausübung als Terrorismus einzustufen.“, möglicherweise liegt hier der Hase im Pfeffer. (151)

Er schließt noch korrekt: „Jeder beliebige Anlaß bietet ihnen [den Fundamentalisten] eine willkommene Chance zur Mobilisierung.“ (S. 33) schiebt dann aber nach: „Das ist auch […] der Grund für die arabischen Regierungen, nicht nur Abstand von der amerikanischen Militärpolitik, z.B. gegen den Irak, zu nehmen, sondern darüber hinaus jedem westlichen Militärschlag ablehnend gegenüberzustehen.“
Der Anlass der schiitischen Fundamentalisten zur Mobilisierung war genauso das Beharren darauf, dass Saddam Hussein eine Marionette der USA sei. Ob Einmischung oder Nichteinmischung, den Antisemiten juckt das wenig, er halluziniert sich stets als angegriffen, im Frieden kann er ebenso gut prosperieren wie unter Sanktionen.

Sehr abgründig wird Tibis ohnehin spärlicher Kommentar zum Israel-Palästina-Konflikt:

„Frieden bedeutet nicht Stabilität um jeden Preis. Daher müssen wir jenseits der Problematik der De-Stabilisierung durch Fundamentalisten auch über einen gesamtregionalen Frieden, also auch mit Israel sprechen. Die Diskussion über diese Problematik wurde nach dem Golfkrieg entfacht, als die Friedensverhandlungen von Madrid und Oslo stattfanden. Dann kam die Wahl von Netanyahu zum israelischen Premier, wodurch, bis zu seiner Abwahl im Juni 1999, eine anhaltende Torpedierung des Friedenskompromisses von Oslo folgte.“ (34)

Damit klar wird, wen er mit Torpedierung meint, erklärt er: „Die Wahl von Ehud Barak zum israelischen Ministerpräsident ist eine Absage an einen fundamentalistischen Thora-Staat. Dieser würde einem Schari’a - Staat bei den Muslimen entsprechen.“ (34)

„Fundamentalismus auf beiden Seiten“ (34) ist gerade das Zauberwort, mit dem infantile Konfliktforscher über den Gegenstand hinwegzutäuschen versuchen, dass diesem Konflikt ein mörderischer Antisemitismus mit Massenbasis auf Seiten der Palästinenser zugrunde liegt. Selbst die Fundamentalisten in Israel mögen zwar Geschlechtertrennung in Schwimmbädern fordern, hätten aber niemals Erfolg mit einer geschlechterspezifischen Rechtssprechung oder gar der Einführung von alttestamentarischen Halakah-Strafen wie der Steinigung von Häretikern oder Amputationen beim zufälligen Berühren des Geschlechtsteils des Bruders durch die Schwester, die zwei Streithähne trennen will.
Solche archaischen Regelungen sind in Scharia-Staaten bussiness as usual, abgesehen davon, dass selbst ein erfolgreicher jüdischer Ultrafundamentalismus allenfalls regionale Auswirkungen hätte, die Scharia aber als weltweites System droht.
Tibi lügt sich ganz einfach vornehm darum herum, den Islam selbst als Religion zu belangen und es nicht dabei zu belassen, eine simple Fundamentalismus = Moderne These zu verfolgen.

Abgesehen davon kommt er kaum ohne antiamerikanisches Ressentiment aus:
„Die Amerikaner und ihre kommerzialisierten Gerichte versuchten, in diesem wie in anderen Fällen Weltpolizei bzw. Weltjustiz zu spielen.“ (120). Weiter schwafelt er von einer Ideologie der Mac-Kultur. Diese sei ein zu kurz gedachtes Instrument, das mit der Einführung von Waren auf die Errichtung von Demokratie abziele. Als habe die US-Regierung ernsthaft den Sitz von Mac-Donalds und Coca Cola inne und verfolge mit diesen eine kulturell-politische Infiltrationsstrategie. Auch wenn dieses Demokratisierungskonzept von Tibi noch positiv gewertet würde, ist es einfach Sinnbild einer Verkehrung, wie sie nur zustande kommen kann, wenn man kritische Theorie gegen Postmoderne Fundamentalismusforschung eintauscht.

Seit 2000 hat Tibi allerdings einiges dazugelernt und ist immer zur Lektüre zu empfehlen:

Hamas-Wölfe im Schafspelz

2003 verbreitet er allerdings noch das Gerede von fehlender Tradition des Antisemitismus im Islam:
Der importierte Hass
8.7.06 12:54
 


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bisher 13 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(8.7.06 13:29)
alles antisemiten außer mutti, was?


nichtidentischer (9.7.06 19:12)
Leider nicht mal das ist sicher...

Aber wo liest du das raus? Ich freu mich über jedes Argument...


Nemesis (24.7.06 17:24)
Tibis These, das der Antisemitismus ein späterer Import ist, sützt sich auf gute Quellen. So falsch ist das nicht.
Ich kann da nur den Klassiker nenne: Bernard Lewis "Juden in der islamischen Welt" und seit neustem das Buch des israelischen Wissenschaftlers Mark Cohen "Unter Kreuz und Halbmond. Die Juden im Mittelalter".
Sehr zu empfehlen!


Nichtidentischer (24.7.06 18:31)
Googel mal "Almohaden".

War im 12.-13. Jh. eine fanatische Sekte, die zum erklärten Ziel das Massakrieren von Juden hatte...
Ansonsten danke für die buchtipps


Nemesis (3.8.06 15:54)
Das Nichtvorhandensein des Antisemitismus in der islamischen Geschichte heißt ja nicht das es keine Unterdrückung oder Diskriminierung gegeben hätte. Die Almohaden sind gerade der Beweis dafür, weil sie für ihre damalige Zeit untypisch waren. Sogar un-islamisch, weil eben der Verweis auf "Islam" eher eine legitimatorische Funktion denn eine Motivation war. Und außerdem waren die Juden eine unbedeutende Minderheit. Das Verhältnis zwischen dem Staat und den Minderheiten waren die von Herrscher und Beherrschten. Außerde muß man jeden Staat für sich beurteilen, weil sie recht heterogen in ihren Rechtssystem waren.


nichtidentischer (3.8.06 16:18)
"unbedeutende Minderheit" zählt ganz und gar nicht. Wieviele Juden gab es in Deutschland vor 1933?

Nehmen wir an, der Koran sei der Islam. Dann ist Gewalt das logische Produkt der gläubigen Lektüre dieses gewaltverherrlichenden und bereits antisemitischen Textes...
Die toleranten Phasen des Islam sind das, was überraschend ist. Ein demokratiefähiger Islam müsste mehr als die Hälfte des Koran zensieren. Und dann immer noch FSK 18 draufstempeln.Meine (nach der Lektüre schockierte) Meinung dazu. Kein Vergleich zu den sporadischen Tiefschlägen des Pentateuch.


Nemesis (4.9.06 15:17)
""unbedeutende Minderheit" zählt ganz und gar nicht"
Aber sie waren unbedeutend. Auch wenn du es anders hättest.


"Wieviele Juden gab es in Deutschland vor 1933?
Mehr als danach. Im Verhältnis zur Größe Deutschlands gab es mehr Juden als damals im Osmanischen Reich oder davon in islamischen Staaten.

"Nehmen wir an, der Koran sei der Islam. Dann ist Gewalt das logische Produkt der gläubigen Lektüre dieses gewaltverherrlichenden und bereits antisemitischen Textes..."
Ja das müssen wir annehmen, weil es nicht stimmt.
Deine Behauptung über die Gewalt ist mit Verlaub Schwachsinn, dann müsstest du jeden Gläubigen Menschen sowas unterstellen. Und warum der Text antisemitisch ist, hast du nicht begründet.

"Die toleranten Phasen des Islam sind das, was überraschend ist."
Da ist wohl Wunsch Vater des Gedanken. Die Geschichte kann man nicht ändern, außer du glaubst der Islam ist ein hegelscher Weltgeist. Überraschend muss es auch für dich sein, weil dein Wissen über den Islam und seine Geschichte nicht viel ist.


"Ein demokratiefähiger Islam müsste mehr als die Hälfte des Koran zensieren. Und dann immer noch FSK 18 draufstempeln.Meine (nach der Lektüre schockierte) Meinung dazu. Kein Vergleich zu den sporadischen Tiefschlägen des Pentateuch."
Tja du hast wohl Pentateuch nicht gelesen :-)
Du hast wohl den Koran genauso gelesen wie die Fundis, nur unter anderen Vorzeichen eben. Sie haben auch einen essentialistischen Islam genauso wie du, alles was dagegen spricht ist eben nicht "wahrer" Islam. Was dazu führt, das man die meisten Muslime eben exkommunizieren müsste, weil sie es nicht so sehen wie du.
Kurzum: Bei dir falsifiziert die Theorie die Empirie!


Nemesis (4.9.06 15:23)
Exkurs:
Nun ich würde dir gern ein Buch vorschlagen, weil ich denke, das es in deinen Interessenbereich fällt. Kannst du französisch?
Denn dann würde ich dir das Buch von Fethi Benslama "La psychanalyste à l'épreuve de l'Islam" empfehlen. Selbst Psychoanalytiker. Ich hab es zu erst in der Türkei gekauft in einer türkischen Übersetzung. Eine Schande, das sowas nicht ins deutsche übersetzt ist.

Info zu Benslama:
http://fr.wikipedia.org/wiki/Fethi_Benslama


Nichtidentisches (4.9.06 17:28)
Leider, leider bin ich des französischen nicht so sehr mächtig, dass ich das schon vom Titel her reizvolle Buch verstehen könnte. Aufzudecken wäre aber deinerseits, warum so ein Buch nicht übersetzt wird, welche Umstände dies verunmöglichen.

"Du hast wohl den Koran genauso gelesen wie die Fundis, nur unter anderen Vorzeichen eben. Sie haben auch einen essentialistischen Islam genauso wie du, alles was dagegen spricht ist eben nicht "wahrer" Islam. Was dazu führt, das man die meisten Muslime eben exkommunizieren müsste, weil sie es nicht so sehen wie du.
Kurzum: Bei dir falsifiziert die Theorie die Empirie! "

Ich behaupte lediglich, dass Islamisten den Koran nicht etwa missbrauchen oder verfremden, sondern dass ihre Lehre ohne weiteres mit dem Koran vereinbar ist.
Ob die meisten Moslems nie über Seite 3 hinauskommen wie auch die wenigsten Christen die Bibel gelesen haben, steht nicht zur Debatte.

Die Geschichte des alten Testaments ist jedenfalls um einiges reichhaltiger, philosophischer, an weltlichen Fragen orientiert als der Islam. Und das ist unter anderem damit zu begründen, als das AT das Werk vieler über Jahrtausende ist, der Koran aber von Mohammed und allenfalls einer kleinen Elite in wenigen Dekaden einem winzigen Zeitfenster zugemessen wurde, also individuellen Interessen und Neurosen geschuldet war, die allerdings gesellschaftlich soweit anschlussfähig waren, dass sie über die Jahrtausende bestehen konnten. Das AT beschreibt zudem die Möglichkeit der Heterogenität auch innerhalb des Judentums, ein Experimentieren mit Religion ist hier Programm, Veränderung nicht des Teufels. Das Buch Esther ist ein gewaltig anderes als das Buch Amos oder das buch Judith. Dagegen sehen sich Al-Anfal und Al-Imran ziemlich gleich. Damit sei nicht geleugnet, dass es später durchaus eine reichhaltige philosophische Literatur islamischer Couleur gab. Deren Verfasser wurden aber stets recht schnell gestürzt, gejagt oder verleugnet.


Nichtidentisches (4.9.06 17:28)
"Die Almohaden sind gerade der Beweis dafür, weil sie für ihre damalige Zeit untypisch waren."
Die Nationalsozialisten waren auch "irgendwie untypisch" für ihre Zeit, nichtsdestotrotz Folge von Wagner, Antijudaismus und Romantik. Was ist denn typisch für eine Zeit? Erfolgreich ist es immer nur gegen die jeweilige Zeit.

"unbedeutende Minderheit" nochmal: Das Judentum hat von allen anderen Religionen im Koran die meisten Einträge. Am Judentum und ihrer Bekehrung maß sich der Islam selbst. Keine andere Religion war für den Islam wichtiger als die Juden, als einzige kooperative Buchreligion, also als einzige, die nicht Vernichtung, Bekehrung, Feuer und Schwert anheim fiel.

Zum Antisemitismus im Islam: Waren die Almohaden Antisemiten oder nicht? Waren sie islamisch oder nicht? Bestätigt man beides, muss man doch notwendig zum Schluss kommen, dass Antisemitismus und Islam nicht erst europäischer Importe bedurften, um zueinander zu finden. Dass erst im Rahmend der Modernisierung und ersten militärischen Demütigung (die die Juden über Jahrtausende in die religiösen Lehren integrieren konnten) der Antisemitismus mehrheitsfähig wurde, steht meinerseits nicht zur Debatte. Das wäre aber dann allein ein quantitatives und kein qualitatives Moment. Wie schon die Empirie und die Theorie oben...

Ich bin aber gerne bereit mir mehr darüber anzuhören. Nur, an welchen Fragen im Text macht sich deine Kritik auf? Das habe ich immer noch nicht herausfinden können. "Alles Antisemiten" klingt eher nach Abwehr...


Nichtidentisches (5.9.06 17:45)
"kooperativ" natürlich in Anführungsstrichen, als zu kooperierend gedachte. Wobei ja Mohammad geifert: "Die Juden und Polytheisten sind eure schlimmsten Feinde!".


Nemesis (6.9.06 01:57)
"Wobei ja Mohammad geifert: "Die Juden und Polytheisten sind eure schlimmsten Feinde!"."
Nun ja das beruhte auf Gegenseitigkeit. Die Muslime waren eben schneller, fürs Überleben müßen sie sich nicht entschuldigen.


Nichtidentisches (6.9.06 19:25)
Ok, das ist offensichtlicher Quatsch. Mohammad hat sich seinen heiligen Krieg selbst ausgesucht und mit den Massakern an den jüdischen Stämmen das Fanal eingeleitet. Warum sonst wendete er sich zunächst an die Juden um sich bei ihnen als neuer Prophet einzuschleimen?
Und dann, als er merkte, dass er mit seinem "Heidegger für Analphabeten" (O-Ton J. Wertmüller) nicht weiterkam, zum Krummsäbel griff?

Die Ähnlichkeit mit Luther, der gleichfalls erst auf Judenmission setzte und aus deren Scheitern heraus Antisemitismus predigte, ist frappant.

Die jüdischen Stämme als Bedrohung der islamischen Gemeinde aufzubauschen folgt schon der antisemitischen post festum- Rechtfertigung des Antisemitismus.

Deine Argumentation gleitet in unappetitliche Abgründe ab und ist keine solche mehr, sondern Wahn, der sich die Realität nach seiner Paranoia formt. .

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