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Du bist Presswurst

Quelle: "Du bist Deutschland"

In "Psychoanalyse der Käsewerbung" suchte ich das Verhältnis von Werbeträgern, insbesondere Weichkäse, zu verdrängtem Kannibalismus und Pädophilie zu ergründen. Schützenhilfe zur Erhärtung meiner Thesen erhielt ich nun von unerwarteter Seite: "Du bist Deutschland", eine Kampagne, die auf gar nicht so unraffinierte Art und Weise scheiterte, den kollektiven Dünkel mit Individualismus zu versöhnen, stellt auf die verbreiteten oralen Einverleibungsphantasien Kindern gegenüber ab.

Du siehst aus wie eine Presswurst mit dicken Armen und Beinen. Sieh dich doch an. Unbeholfen. Moppelig. Babyspeckig. Und soooo süß. Echt lecker. Zum Anbeißen.

Wo man "Ahle Worscht" als gut abgelagerten Slowfood zum Kulturgut erklärte, mag diese Kampagne nicht wirklich ziehen. Außerhalb Mittelhessens läuft den bärbeißigen deutschen Feinschmeckern in den wilden germanischen Auen allerdings bestimmt das Wasser im Munde zusammen, bei diesem ausgezeichneten, feinsinnigen und besonders Eltern mit Kindern sensibel ansprechenden Werbespruch für die neue deutsche Presswurst. Die nationale Esskultur will schließlich verteidigt sein. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Eisbeinindustrie das Werbewort "babyspeckig" für sich entdeckt und Magnum ein "extra-moppeliges" Eis herausbringt, mit der begleitenden tiefsinnigen Frage: "Bin ich...antropophag? Bin ich...deutsch? I M!" Na, "echt lecker"...

21.1.08 17:55
 


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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


alkohol / Website (24.2.08 03:42)
Wenn schon, dann heißt es "anthropophag", bitteschön. Und Analyse: leider Fehlanzeige.

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