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Fragment zum Chiasmus des Genitalneides

Wenn, wie die Wiener Psychoanalytiker und einige individuellen Erfahrungen nahelegen, das Mädchen die Klitoris lange vor der Vagina entdeckt - oder zumindest diese gründlich verleugnet, wie die englischen um Horney meinen - und erst sehr spät auf diese verwiesen wird, so steht das der Auffassung des Knaben von diesem Genitale wie ein Chiasmus entgegen: Diesem gilt die Vagina als das eigentliche weibliche Organ, von dem er Besitz ergreifen möchte. Die Klitoris ist ihm verborgen, fremd, unbekannt und so häufig erfährt er erst durch die konsequente Aufklärung der Magazine und die Pornographie ihren Ort und Status.
Neid ist dem nicht fremd: Die Möglichkeiten der Objektbesetzung, die Vielfalt der Penisäquivalente im Bereich der Dinge erscheint ihm als ungleich lustfördernder denn die eigenen Möglichkeiten, die mit der bloßen Hand oder den stimulierenden Reizen durch den Duschstrahl sich weitgehend erschöpfen - wenn man von den aufwändigen, fast schon nekrophil anmutenden Gummipuppen, den Pygmalions für den Gutbetuchten, absieht. Das Mädchen könne dagegen wählen zwischen den tausend länglichen Gemüsen und Gegenständen - möglicherweise auch eine Projektion der eigenen, verdrängten homosexuellen Analerotik. Diese Vervielfachung eines Phallus spricht in ihm selbst den Sammeltrieb an, der die kleinen Kinder schon zum Tragen von Waffen, Stöcken und anderen Symbolen animiert. Dieser scheint nachträglich einen Zweck zu bekommen.
Das Mädchen allerdings ist im gleichen frühpubertären Stadium der Entwicklung zuallermeist auf die Klitoris konzentriert und weiß weder vom Neid des Knaben auf seine sexuelle Potenz durch den doppelt möglichen Orgasmus noch von dieser selbst.
Von einem echten Äquivalent zum Penisneid zu reden ist dagegen eitles Auswischen. Im frühen, vorödipalen Alter beneiden beide Geschlechter die Mutter um den Phallus Brust und Gebärfähigkeit. Der Vaginalneid des pubertierenden Knaben ist ein blasses Wiederaufflackern dessen - das allerdings aufs kulturelle bezogen kaum unterschätzt werden kann, wenn es um die Erklärung der grausamen Genitalverstümmelung geht, bei dem mindestens ein (Klitorisektomie) weiblicher Phallus, bei der Infibulation auch zwei, auf Empfehlung der anal-sadistisch gebliebenen Erwachsenen real kastriert werden soll und die weibliche Potenz somit aufs Gebären reduziert wird.
Fragment Ende

22.12.07 12:53
 


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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


spiegelzimmer / Website (23.12.07 22:15)
ohne das Geschriebene kommentieren zu wollen... mir gingen in den letzten Tagen/Jahren ähnliche Gedanken durch den Kopf...
zb. Ähnlichkeit(oder Äquivalenz) von Penisneid und Penishass.

eine Freundinn malte, als ich sie nach Hause fuhr, auf die beschlagene AutoScheibe eine Art Wal, was sie ganz lustig fand:

merkwürdiger weise hatte dieser Wal eine "Gurkenform" mit einem Knüppelartigen Anfang und einem "Kopf", der einen Mund" (Strich) hatte und ganz nah beim Kopf eine Fontäne rausschoss


spiegelzimmer / Website (23.12.07 22:20)
ich schmunzelte nun, und meinte, 2ganz unschuldig", ob sie schon mal Freud gelesen habe(ich habe es nicht, sondern beziehe mich auf ihn dirch lesensagen und wiki einträge, was eine ernste Beschäftigung nicht ersetzt, aber das sei dahingestellt(ohne abgestellt zu werden)).
sie verstand nicht- dann malte ich einen kleinen Pfeil, der die Fontäne um einen kleinen Abstand verschob... und schon- warf sie mir vor, ich hätte ihre Zeichnung penisfiziert und sie hätte daran in keinem Moment gedacht.


spiegelzimmer / Website (23.12.07 22:27)
mir nkam auch einmal der Gedanke(der aus einer gewissenErfahrung kam), bzw. habe ich diesen Gedanken geäußert, das, wäre ich eine Frau, ich mir durchaus vorstellen könnte, so etwas wie einen Penisneid zu haben- diese Gedankenverbindung war aber verbunden mit der Vorstellung eines...gefüllten Loches. Als wäre etwas asugeglichen- zumal bei Männern zumindest potentiel auch diese Bedürfniss existieren könnte- ...analerotik.
hoffe, diese Kommentare sind nicht daneben, sonst nutze die Löschfunktion.


nichtidentisches / Website (24.12.07 12:17)
Ich denke sogar, es gibt den Penisneid des Knaben, bzw. des kleinen Jungen, dieser hat allerdings eine rein quantitative Substanz während der des Mädchens qualitativ ist. Jungen dichten sich ihren Penis um mehrere Meter größer und behaupten mit verblüffender Überzeugung, ihrer sei größer als der des Vaters. Nur ist diese Neidvorstellung anders mit der Kastration verknüpft als der des Mädchens, weshalb nicht von Äquivalenten geredet werden kann.
Wal=Penis, das ist einfachste Traumdeutung, allerdings gilt dabei auch das, was mir eine Psychotherapeutin beibrachte, die 60:60 Regel: Übertragungen sind bei der Interpretation zu 60 % vorhanden und diese hat auch zu 60 % recht. Nun ja, kann man ja sehen, was man damit anfängt, so formalisiert möchte ich das nicht ausdrücken, aber im großen und Ganzen trifft es wohl häufig zu.


spiegelzimmer / Website (24.12.07 13:47)
Ich würde diesen Penisneid weniger beim Vater sehen- es entbehrt einfach jeglicher meiner Erfahrungen- sondern im Verhältniss zu homoerotischen erlebnissen im fortgeschrittenen Kindsalter 7 - 14. ohne dabei meine eigene sexuelle Entwicklung zu sehr zu bteonen, ist gerade in diesen, tja, Jungenbanden eine sehr starke Betonung des Gliedes und auch eine Art Neid, wenn bei gewissen "Spielen" eine gerade zu ungleiche Verteilung der Gliedgröße, wie a ber auch auf frühzeitigeren Schamwuchs. ich erinnere an die wohl zweitbeste South Park Folge Tennermans Chili- Cartman kauft Sackhaare.
(die beste ist, finde ich, die Inzenierung der Inzenierung des elften Septembers)

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