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Neues aus der Anstalt

Vorbei die Zeiten, als ein Marburger Metzgerpensionär noch wegen Beleidigung eines Verbündeten angeklagt wurde, weil er in seinen vielbewunderten Schaufenstern die USA und Israel wegen der Befreiung Afghanistans als Nazis beschimpfte.

Heute, genauer am 17.4.2007 um 23.00 kann einer wie Hagen Rether auf ZDF offen zum Mord an George W. Bush aufrufen. Jemand, der auf seiner Website unter "Kritiken" ausschließlich hagiographische Lobhudeleien bietet, darf natürlich von der Süddeutschen Zeitung den Titel "Deutschlands schärfste Schneide" einfahren. Als solche heimst er als Preis ein Beil ein, wir sind schließlich in Deutschland, wo man traditionell den Witz dem Mord beigesellt, und darf auch seinen Antisemitismus einem Publikum ins Gesicht rotzen, das begeistert applaudiert. Der "Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen e.V." gefällt diese deutsche Schneide so gut, dass sie ihn beweihräuchert: 

Dazu gehört vielleicht auch der unverkrampftere Umgang mit bisherigen Tabuthemen: "Israel, ein ganz normaler Apartheidsstaat". Kein Antisemitismus, nirgends. Selten eine klügere Missbilligung jüdischer Politik gehört.

Und was man andernorts von Comedy erwarten kann, wird hier zur Ausnahmeerscheinung:  

Und für den schnellen Lacher zwischendurch gibt’s öfter einen Witz. Hier der kürzeste: "Der Irak wurde in drei Sektoren aufgeteilt: Super, Normal und Diesel." Es wird Zeit, dass sich das deutsche Feuilleton Gedanken über das Comeback des guten alten Witzes macht.

Der gute alte Witz ist ein Deutscher. Comedy wirkt in Deutschland vor allem nach innen, eint die Volksseele, als dass sie ätzt und schmerzt. Rether wird als mutige Ausnahmeerscheinung wahrgenommen und ist doch ein konformer Überzeugungstäter, ein Mörder im Geiste, jemand, der israelische Atombomben von iranischen nicht unterscheiden kann, und doch Bush Bretzeln in den Hals und sonstige Tode wünscht, weil er meint, damit etwas gegen die Massaker im Irak auszurichten:

150000 tote Zivilisten im Irak - wer weiß, was aus denen hätte werden können, wenn heute noch amerikanische Präsidenten erschossen würden. Aber Bush hat ja keinen Cabrio.

Vor allem erledigt er eine wichtige Angelegenheit, die dem deutschen, gequälten Publikum auf dem Herzen liegt: Er exerziert den gewagten Tyrannenmord mental durch, stellvertretend für alle. Und erleichtert so nicht ihre antisemitische Qual, sondern stachelt auf zu Mord und Pogrom. Mit der Erlaubnis von Deutschlands offizieller Sendeanstalt.

Mr. Bush hat da eindeutig mehr Humor, er ist der bessere Bushkritiker und hat mehr satirischen Witz als Rether jemals erreichen wird. Vor allem aber: Er redet als zivilisierter Mensch zu Menschen, nicht als Propagandist zu Mordbanden im Geiste.
17.4.07 23:48
 


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bisher 7 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(19.4.07 16:46)
Du hast schon recht, Mr. Bush ist soooo witzig!


nichtidentisches / Website (19.4.07 23:34)
Also, dein krankes, antisemitisches Hirn spinnt sich folgendes zusammen:
Bush reist in den Irak, organisiert dort mit Hilfe der deutschen Friedensbewegung eine Terrororganisation und sprengt Menschen in die Luft, foltert sie zu Tode, reist dann in die USA zurück und macht Witze darüber.
Wie auch immer, schuld an allem ist bei dir George Bush.
Wogegen du in reiner narzisstischer Größe erstrahlst, obwohl du mit Friedensnazis den Mördern im Irak, die die schrecklichen Bilder produzieren, noch zugejubelt habt.


nichtidentisches / Website (19.4.07 23:35)
nehme ich mal an.


(21.4.07 15:21)
Mr. Bush hat da eindeutig mehr Humor, er ist der bessere Bushkritiker und hat mehr satirischen Witz als Rether jemals erreichen wird...

Ich stimme zu...das Video mit seinem Dopppelgänger ist wirklich gut. Daran ändert das anonyme Video nichts. Nebenbei ging es ja noch darum, dass Hussein eine Bedrohung des Weltfriedens war, ein grausamer Tyrann und ein Geldgeber des internationalen Terrorismus.


Frank (21.4.07 20:41)
Auch die wenigen zuweilen ganz amüsanten und intelligenten Vertreter der hiesigen Comedy und Satire Szene entgleisen regelmäßig, oder kommen zu sich selbst, wenn es um Georg W. Bush geht. In seiner Online Rubrik „Briefe an die Leser“ erging sich z.B. das Satiremagazin Titanic ende März in einer widerlichen Folter- und Tötungsphantasie die den Amerikanischen Präsidenten zum Gegenstand hatte.


(das Folgende ist von der Website der Titanic kopiert und dort noch einzusehen)


[22.03.2007]
Und Du, Bush,
kannst Dich scheint’s selbst nicht mehr recht ertragen. Jedenfalls würde das erklären, weshalb Du »die Nationen der Welt« dazu aufrufst, »nicht tatenlos zuzusehen, wenn Terroristen Massenmord verüben« – denn was sollen sie Deiner Meinung nach mit Dir tun, die Nationen der Welt? Dich in Den Haag vors Gericht stellen? Oder dachtest Du da eher an kaltes Wasser, Elektroschocks und Rübe ab?
Auf genauere Anweisungen in dieser Sache voller Ungeduld wartend:
Titanic



Wohlgemerkt, das war kein Leserbrief, sondern redaktionell verfasst.
Auch die besseren deutschen Comedians sind eben immer noch Deutsche.


nichtidentisches / Website (22.4.07 01:42)
Den gleichen Menschen, denen das Kreuzchen bei der NSDAP als minderschwer denn die erfolgende Konsequenz via "Bombenterror" erschien, gilt heute noch das selige eiapopeia Friedensgeeumel und Nichtstun als belohnenswertes Verhalten und das einzig richtige Falsche im Falschen als strafbar.
Comedy ist die Afterphilosophie des Volksgerichtshofes.


Bonde / Website (23.4.07 14:23)
Schade war, dass auch Georg Schramm hinterher ziemlich billig war, als er über Raketenschirm und Atomprogramme sprach. ("Israel wird nass!")
Hagen Rether war einfach nur noch peinlich, genau wie sein Publikum, das bereits grölt, wenn er Sätze wie "Israels Atombombe ist viel ungefährlicher als Irans" sagt und nicht meint.

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